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Petrarca-Preis 2013 für Adonis

Der 1930 in Syrien geborene, in Paris lebende Dichter und Essayist Adonis und der 1955 in Schottland geborene, in London lebende Dichter Robin Robertson erhalten im Juni 2013 den Petrarca-Preis.
Adonis, Träger des Goethe-Preises der Stadt Frankfurt und Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin, ist der bekannteste arabische Dichter der Gegenwart. Seine strikte Verurteilung der Dogmatisierung der arabischen Kultur hat er in dem Satz zusammengefaßt: „Ich kann nicht an einer Revolution teilnehmen, die aus den Moscheen kommt.“ Von Adonis ist zuletzt ›Von der Dichtung zur Revolution‹ (S. Fischer 2013) erschienen.
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07.05.2013

Josef Haslinger zum neuen PEN-Präsidenten gewählt

Der Autor Josef Haslinger ist neuer Präsident der Schriftstellervereinigung PEN. Die Mitglieder des deutschen PEN-Zentrums wählten den 57-Jährigen am Freitag in Marburg zum Nachfolger von Johano Strasser, der elf Jahre lang an der Spitze der Organisation gestanden hatte. Der in Österreich geborene Haslinger wurde unter anderem mit seinem Roman «Opernball» bekannt, zuletzt erschien 2011 »Jáchymov«.
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Datum:
07.05.2013

85. Geburtstag von Georges-Arthur Goldschmidt

Georges-Arthur Goldschmidt wurde am 2. Mai 1928 in Reinbek bei Hamburg geboren und musste als Elfjähriger in die Emigration nach Frankreich gehen, wo er in einem Internat in den Savoyen unterkam. Während der deutschen Besetzung Savoyens wurde er von Bergbauern versteckt, was ihn vor der Deportation bewahrte. Seine Mutter überlebte die NS-Zeit nicht, sein Vater kehrte aus Theresienstadt nach Reinbek zurück, starb aber kurze Zeit später. Georges-Arthur Goldschmidt fing in den 60er Jahren an zu schreiben. Neben seiner schriftstellerischen Karriere machte er sich auch als Übersetzer einen Namen. Zu den von ihm übersetzten Autoren und Philosophen gehören Friedrich Nietzsche, Walter Benjamin, Franz Kafka, Peter Handke. Letzterer hat wiederum einige von Goldschmidts Werken ins Deutsche übertragen. Für sein umfangreiches Werk ...
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Datum:
02.05.2013

"Wir geben 8 aufs Wort" - Neue Webseite der VG WORT

Unter dem Motto "Wir geben 8 aufs Wort" will sich die VG WORT in den nächsten Monaten verstärkt für die Rechte der Autoren und Verlage einsetzen. Pünktlich zum Welttag des Urheberrechts am 23. April ging die neue Kommunikationsplattform online. Die Adresse lautet: www.wir-geben-8.netZentraler Inhalt der neuen Website sind die 8 Positionen der VG WORT zum Urheberrecht. Namhafte Persönlichkeiten aus der Welt des Wortes unterstützen mit ihrem persönlichen Statement auf dieser Plattform das Anliegen: u.a. Fred Breinersdorfer, Thomas Brussig, Peter Kraus vom Cleff, Nina George, Jochen Greve, Axel Hacke, Josef Haslinger, Eckart von Hirschhausen, Nele Neuhaus, Denis Scheck, Kathrin Schmidt, Hinrich Schmidt...
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Datum:
24.04.2013

Bitte bloß keine Formeln

Wie sieht ein Lektor sein Buch? Welche Überlegungen spielen sich in ihm ab? Unser Lektor Alexander Roesler lässt Sie an seiner Einschätzung zu Cédric Villanis Buch ›Das lebendige Theorem‹ teilhaben. Als Lektor muss man viel lesen, das steckt schon in der Berufsbezeichnung. Das führt unter anderem dazu, dass man sich nicht mehr so schnell beeindrucken lässt von einem Text. Doch manchmal kommt es anders. So ging es mir mit dem Buch von Cédric Villani.  Bücher von Mathematikern, dachte ich bislang, versuchen auf möglichst verständliche Weise den Lesern etwas von ihrer Wissenschaft mitzuteilen – und das bedeutet, die unglaublich abstrakte Mathematik mehr oder...
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23.04.2013

Christoph Ransmayr erhält den Ernst-Toller-Preis 2013

Für den „Atlas eines ängstlichen Mannes“ wird der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr mit dem diesjährigen Ernst-Toller-Preis ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es: „Die poetische Kraft und die Dichte des Erzählens in einer faszinierenden Sprache, oft vor dem Hintergrund politisch unfassbarer Verhältnisse, das ist es, was den Christoph Ransmayr auszeichnet. Wie Ernst Toller ist Ransmayr ein ‚Grenzgänger und Dichter‘, um eine Beschreibung von Reinhold Messner zu zitieren. Im ‚Atlas eines ängstlichen Mannes‘, eine Reise um die Erde in 70 Prosa-Bildern, trifft sie besonders zu.“
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25.03.2013

Trauer um Chinua Achebe

Mit dem Buch ›Alles zerfällt‹ wurde Chinua Achebe zum Autor unseres Hauses. Wir trauern um diesen großen Schriftsteller.

Hans Jürgen Balmes, Lektor und Programmleiter für Internationale Literatur im S. Fischer Verlag, über Chinua Achebe: »Chinua Achebe hat dem afrikanischen Kontinent eine Stimme gegeben – und das in einer fremden Sprache, ...«
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Datum:
22.03.2013

Was soll das eigentlich sein – »afrikanisch«?

Das Bild von Afrika ist im Wandel: Unsere zwei Autoren Taiye Selasi, Kosmopolitin mit afrikanischen Wurzeln, sowie Rainer Merkel, der als NGO-Mitarbeiter in Afrika arbeitete, beschreiben die veränderte Selbstwahrnehmung in Afrika. Welche Folgen das für die Literatur hat, fasst Hans Jürgen Balmes zusammen, unser Programmleiter für internationale Literatur.
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Datum:
20.03.2013

Klaus Böldl erhält den Hebbel-Preis 2013

Der Erzähler Klaus Böldl erhält den Hebbel-Preis 2013. Der 1964 in Passau geborene und an der Universität Kiel Skandinavistik lehrende Autor ist mit Prosa von großer sprachlicher Dichte hervorgetreten, die gerne Schauplätze im hohen Norden aufsucht und mit ihrer subtil beklemmenden Psychologie und ihrer Aufmerksamkeit für Dinge und Atmosphären manchen Kritiker an Hebbels Zeitgenossen Adalbert Stifter erinnert hat.
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Datum:
01.03.2013

Ulrich Peltzer erhält den Carl-Amery-Literaturpreises 2013

Der Träger des diesjährigen Carl-Amery-Literaturpreises ist der Autor Ulrich Peltzer. Die Jury begründet ihre Wahl wie folgt: „Ulrich Peltzer wird mit dem Carl-Amery-Literaturpreis ausgezeichnet, weil er in seinen Romanen akribisch, hoch reflektiert und mit literarischer Raffinesse die Verstrickungen und Auflösungserscheinungen klassischer Individualität verhandelt. Peltzer dechiffriert auf seinen Streifzügen durch die Gesellschaft moderne Erlebnis- und Bewussteinsräume und stellt sich die Frage, wie Gesellschaft heute erzählt werden kann und muss. So entsteht eine neue Ästhetik des Widerstandes innerhalb einer zunehmend fragmentierten und mediendurchtosten Wirklichkeit.“
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Datum:
21.02.2013
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