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Platz 2 der SWR-Bestenliste Dezember: Marlene Streeruwitz ›Die Schmerzmacherin‹

30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich - in freier Auswahl - vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen. Im Dezember wählten Sie Marlene Streeruwitz' Roman ›Die Schmerzmacherin‹ auf Platz 2. Jeweils ein Kritiker darf jeden Monat eine persönliche Empfehlung abgegeben. Im Dezember empfiehlt Martin Lüdtke Kurt Flaschs Neuerübersetzung von Dantes ›Commedia‹. „Es ist, unbestritten, eines der größten Werke der Weltliteratur: Dante Alighieris ›Commedia‹. Viel, also immer wieder auch ins Deutsche neu übersetzt, hoch gepriesen, doch nur wenig gelesen, weil nicht nur Jahrhunderte unserem Verständnis entgegenstehen, oder, wie es jetzt heißen muss: entgegenstanden. Kurt Flaschs großartige...
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Datum:
02.12.2011

Marlene Streeruwitz erhält den Bremer Literaturpreis

Marlene Streeruwitz erhält den mit 20.000,--€ dotierten Bremer Literaturpreis. Er ist zusammen mit dem Büchner-Preis die wichtigste Auszeichnung für Literatur in Deutschland. Seit 1954 wird er von der Freien Hansestadt und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung vergeben, und wenn man ein Who-is-Who der deutschsprachigen Literatur seit den 50er Jahren lesen möchte, lese man die Liste der Preisträger: Ilse Aichinger, Peter Handke, Elfriede Jelinek, Dieter Forte, Wolfgang Hilbig, Thomas Bernhard, Uwe Johnson, W. G. Sebald, Paul Celan usw. usw., in den letzten Jahren Friedericke Mayröcker, Felicitas Hoppe und Reinhard Jirgl. In diese Liste wird zu Recht Marlene Streeruwitz eingereiht, wir gratulieren unserer Autorin und freuen uns darüber sehr....
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Datum:
25.11.2011

Georg Kreisler ist tot

Unser Autor Georg Kreisler ist im Alter von 89 Jahren in Salzburg verstorben. Der österreichische Kabarettist und Meister des schwarzen Humors hatte noch bis vor Kurzem aus seiner Autobiographie ›Letzte Lieder‹ gelesen und 2010 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg erhalten. Berühmt wurde Kreisler mit Liedern wie "Tauben vergiften im Park" oder "Wie schön wäre Wien ohne Wiener". Nach der Machtergreifung durch die Nazis emigrierte Kreisler 1938 mit seinen Eltern in die USA. Im Exil arbeitete Kreisler als Arrangeur, Pianist und Dirigent beim Film und bei Musicals. 1955 kehrte er in seine Heimatstadt Wien zurück, mit der er zeitlebens auf liebevollem Kriegsfuß stand. Dort war er zunächst als Barpianist tätig, bevor er sich dem...
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Datum:
23.11.2011

Kathrin Röggla ist die neue Trägerin des Literaturpreises von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz

Oberbürgermeister Jens Beutel: „Eine erfreuliche und sehr  erfrischende Preisvergabe!“   Nachfolgerin des noch amtierenden Stadtschreibers Ingo Schulze wird im Jahre 2012 die Literatin, Hörfunkautorin und Journalistin Kathrin Röggla. Damit avanciert die 1971 in Salzburg geborene, aber bereits seit 1988 in Berlin lebende Schriftstellerin zur nunmehr 28. Trägerin des renommierten Literaturpreises. Röggla sagte nach dem Votum der Jury erfreut zu.   Oberbürgermeister Jens Beutel sieht im Votum für die junge Wahl-Berlinerin ein erfrischendes Signal für das Stadtschreiber-Amt: „Die Wahl Rögglas, die bis dato noch nicht den Bekanntheitsgrad ihrer Vorgänger aufweisen mag, empfinde ich - eben genau aus diesem Grunde - als einen...
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Datum:
21.11.2011

Ulrich Peltzer erhält die Mainzer Poetikdozentur Wintersemester 2011/12

Ulrich Peltzer wird im Wintersemester 2011/12 die Mainzer Poetikdozentur innehaben, die seit 1981 am Deutschen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität in Kooperation mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften stattfindet. Er setzt damit die Reihe der S. Fischer-Autoren fort: Vor ihm waren unter anderem Antje Rávic Strubel, Felicitas Hoppe, Michael Lentz, Anne Weber, Marlene Steeruwitz und Arnold Stadler eingeladen. Am Donnerstag, den 9. Februar 2012, 16-18 Uhr, findet im Rahmen des Seminars, das Maren Jäger zum Werk von Ulrich Peltzer gibt, ein Workshop/Werkstattgespräch mit dem Autor statt (der Raum steht noch nicht fest), am Freitag, den 10. Februar, 16-18 Uhr, hält er im Vorlesungssaal P105 seinen Poetikvortrag. Wer Ulrich Peltzers...
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Datum:
16.11.2011

Ilse Aichinger zum 90. Geburtstag

Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. Ihr einziger Roman ›Die größere Hoffnung‹ erschien im 1948 im Bermann-Fischer Verlag in Amsterdam. Man könnte mutmaßen, dass hier eine Autorin und ein Verlag durch ein gemeinsames Schicksal zueinander gefunden haben. Die gegenseitige Verbundenheit währt bis heute.Ilse Aichingers Werk ist schmal, besser gesagt: Es ist karg im Sinne einer Ausdörrung der Sprache bis kurz vor deren Verlöschen. Am Rande des Schweigens und Verschwindens flackern die Worte ein letztes Mal auf. Das Ziel einer stets gesteigerten Verknappung führte Ilse Aichinger weg von der großen Form hin zu Gedichten und Aphorismen, bei denen kein Wort mehr zuviel ist. Beispiele aus dem Band ›Kleist, Moos, Fasane‹:   ...
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Datum:
01.11.2011

Jörg Maurer erhält Ernst-Hoferichter-Preis 2012

Wir freuen uns, dass der Ernst-Hoferichter-Preis 2012 an den Autor und Kabarettisten Jörg Maurer vergeben wird. Der Preis ist mit € 5.000 dotiert und wird am 19. Januar 2012 durch Oberbürgermeister Christian Ude im Literaturhaus München verliehen. Die Jury befand: "Der Ernst-Hoferichter-Preis und ein brisanter sportpolitischer Anlass? Ein wenig schon und ziemlich kurios: Da veröffentlicht ein begnadeter Musikkabarettist, jahrzehntelang in München und auf Tourneen höchst erfolgreich, 2010 seinen zweiten Roman und landet mit einer abgründigen Lokalposse einen Publikumshit: In dem Alpenkrimi „Hochsaison“ steht die Olympiabewerbung seines jetzigen Heimatortes Garmisch-Partenkirchen im Zentrum eines erstaunlichen Kriminalfalls.  Maurers...
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Datum:
26.10.2011

Pétur Blöndal im Gespräch mit Sjón zu ›Das Gleißen der Nacht‹

Pétur Blöndal: Sjón trägt eine Krawatte zu seinem schwarzes Hemd, eine karierte Jacke und natürlich die Brille, ohne die man ihn nie sieht. Was Aufmerksamkeit erregt, ist aber vor allem ein Ring an seiner Hand, den ein Auge ziert.
Sjón: Den habe ich mir in New York gekauft, als ich 1989 mit den Sugarcubes dorthin fuhr. Und hier habe ich noch einen, auf dem mit einer uralten isländischen Schreibweise Sjón eingraviert ist. Ein Verwandter von mir schmiedet solche Ringe und schickte mir diesen irgendwann. Damit trage ich also den Surrealismus an der einen Hand mit mir und das Volkstümliche an der anderen.
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Interview

Datum:
07.10.2011

Am 1. Oktober um 20 Uhr 15 im Bayrischen Fernsehen: Jörg Maurer ›Föhnlage‹

"Sterben, wo andere Urlaub machen" hat Jörg Maurer über den Klappentext seines Romans geschrieben - und tatsächlich kondensiert dieser Satz die Geschichte sowie den tiefschwarzen Humor des neuesten BR-Heimatkrimis. Föhnlage spielt in Maurers Heimat, dem "Luftkurort mit Bindestrich", in dem Kommissar Jennerwein auf mafiöse Bestattungsmethoden, seltsame Trachtler und eine alte Liebe trifft.
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Datum:
30.09.2011
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