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Philip Hawley Jr. im Interview

Fischer Verlag: Dr. Hawley, soeben ist Ihr Thriller ›Infektion‹ auf dem deutschen Markt erschienen. Sie sind aber von Haus aus eigentlich Kinderarzt. Wie kamen Sie auf die Idee einen Thriller zu schreiben?
Hawley: Nun, angefangen hat das Ganze in einem Moment schierer Verblendung. Ich hatte gerade Robert Ludlums Thriller ›Das Matarese-Mosaik‹ gelesen und dachte, hey, das kann ich auch. Das war natürlich an Ignoranz und Naivität nicht zu überbieten, und welche Leistung Robert Ludlum vollbracht hatte, merkte ich erst, als ich anfing, selbst zu schreiben. Und ja, warum ein Thriller? Dieses Genre, besonders das klassische Szenario des einsamen Helden, der in Gefahr gerät und sich gegen das Böse behaupten muss ...
Kategorie:
Interview

Datum:
06.11.2007

Interview mit James W. Bennetts

Fischer: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Buch über Identitätsklau zu schreiben?
James W. Bennetts: Im Jahre 2000 saß ich mit meinen Kollegen bei der Arbeit und wir diskutierten das Thema „Datensicherheit“. Und da kam mir die Idee, ein Buch über Identitätsdieb-
stahl zu schreiben. Und dieses Thema wird ja zunehmend prekärer, zumindest in den Vereinigten Staaten ist auf diese Weise ein ganz neues „Betrugsfeld“ entstanden.
Kategorie:
Interview

Datum:
08.06.2007

Interview mit Sabine Weigand zu ›Die Königsdame‹

Krüger Verlag: Ihr neuer Roman „Die Königsdame“ spielt am Hofe August des Starken in Dresden. Was hat Sie an dieser Zeit und diesem Ort fasziniert?
Sabine Weigand: Die „Königsdame“ spielt am Anfang des 18. Jahrhunderts – ein ungemein interessantes und für uns Heutige kontrastreiches Zeitalter: Einerseits Glanz und Prunk, strahlende Herrscherpersönlichkeiten, das Aufkommen der modernen Wissenschaften, andererseits Kriege, Pest, übersteigerte Religiosität und Hexenglaube. Hier herrliche Musik, Feste und Feiern, Raffinesse und Eleganz – dort Blut und Elend, Schmutz und Krankheit. Im Barock will sich das Mittelalter zur Moderne wandeln, in ihm lassen sich ...
Kategorie:
Interview

Datum:
19.03.2007

Rainald Grebe im Interview

Fischer Verlag: Eric T. Hansen geht in seinem Buch „Planet Germany“ den Eigenarten der Deutschen auf den Grund. Was sagen Sie zu folgenden deutschen Klischees?

Die Deutschen lieben Veränderungen – solange sich nichts ändert.
Rainald Grebe: Sag das mal den Ostdeutschen, die ein neues System lernen mussten.
Kategorie:
Interview

Datum:
25.01.2007

Fragen an Klaus Brinkbäumer

Fischer Verlag: Was hat Sie bewogen, diese große Reise zu unternehmen?
Brinkbäumer: Vor vier Jahren waren der Fotograf Markus Matzel und ich auf beiden Seiten der Meerenge von Gibraltar unterwegs, um zu recherchieren, was sich damals dort abspielte: Nacht für Nacht legten in Marokko Schlauchboote ab, die zum Teil in Spanien ankamen, zum Teil aber auch nicht, weil die Boote in den Bugwellen der Tanker sanken oder auf Riffe liefen. Wir trafen in einem Keller in Algeciras eine junge Frau, Joy Ofoni, die sich dort verstecken musste, weil die Polizei sie auf der Straße sofort ...
Kategorie:
Interview

Datum:
29.09.2006

Interview mit Peter James zu ›Stirb ewig‹ und ›Stirb schön‹

Scherz Verlag: Mr. James, Ihr zweiter Roy Grace-Roman ist gerade in England erschienen und landete auf der Hardcover-Bestenliste auf Anhieb auf Platz 10. In Deutschland erscheint der Roman im September. Auch der Vorgänger „Stirb Ewig“ ist in 22 Ländern ein großer Erfolg geworden. Haben Sie damit gerechnet?
Peter James: Ich hatte die Idee zu diesem Buch schon viele Jahre lang im Kopf, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass „Stirb Ewig“ in Deutschland und vielen anderen Ländern so erfolgreich sein würde. Ich wusste zwar, dass ich ein gutes Buch geschrieben hatte, weil ich es mit Herzblut geschrieben habe, aber ich bin auch deshalb so begeistert, weil ich schon immer gerne ins Spannungsfach wechseln wollte. Ich habe vor Jahren schon mehrere Romane geschrieben, die alle etwas mit dem Übersinnlichen zu tun ...
Kategorie:
Interview

Datum:
04.09.2006

Interview mit Barry Eisler

Martin Schöne für 3sat Kulturzeit: Wie wichtig sind für den John Rain die Prinzipien, die er sich selbst gesetzt hat – keine Aufträge gegen Frauen, gegen Kinder und gegen unbeteiligte Dritte anzunehmen?
Barry Eisler: Diese Prinzipien sind sehr wichtig für ihn. Selbst für einen Killer wie Rain gibt es gewisse moralische Grenzen. Es muss ihm möglich sein, in den Spiegel zu sehen und zu denken: Du bist kein gewissenloser Mörder! Auch wenn diese Prinzipien für uns nicht besonders viel zu bedeuten scheinen – für Rain tun sie das. Er ist nämlich weit davon entfernt, ein anarchischer Killer zu sein.
Kategorie:
Interview

Datum:
20.07.2006

Interview mit Louis de Bernières

Fischer: Ihr Roman "Traum aus Stein und Federn" spielt im Südosten der Türkei. Lieben Sie diese Landschaft besonders?
Louis de Bernières: Das Wichtigste an einer Landschaft für mich sind ihre Geschichten, denn ich mich interessiere für alles, was die Menschen erzählen. Wie bei meinem letzten Roman Corellis Mandoline, der auf einer griechischen Insel spielt, stieß ich auch diesmal während einer Reise auf die Geschichte. Beim Wandern fand ich in einer kleinen verlassenen Stadt im Südosten der Türkei ein Beinhaus. Wie die Stadt war der Friedhof längst aufgelassen, aber einige Knochen lagen noch zerstreut herum. Und so hatte ich die ...
Kategorie:
Interview

Datum:
12.07.2006
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