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Emmanuelle Pirotte im Gespräch mit ihrer Lektorin Isabel Kupski

Isabel Kupski: Sie sind Drehbuchautorin, »Heute leben wir« ist Ihr erster Roman. War der Schritt zum Romanschreiben ein schwieriger?
Emmanuelle Pirotte: Das war eine ganz neues Abenteuer. Sehr befreiend für mich. Beim Drehbuchschreiben ist man an eine feste erzählerische Form gebunden, die sehr rigide ist. Der Roman bietet viel mehr erzählerische Möglichkeiten, als Romanautor fühlt man sich viel freier. Es ist viel einfacher, sich in die Psyche der Figuren hineinzudenken, und man kann leichter die Erzählperspektive wechseln. Im Film muss das Seelenleben der Figuren über die Aktion erklärt werden.
Kategorie:
Interview

Datum:
21.03.2017

Andre Wilkens im Gespräch mit seiner Lektorin Ulrike Holler

Ulrike Holler: Sie sagen von sich selbst, ein Fan von Europa zu sein. Woher kommt die Begeisterung?
Andre Wilkens: Ich bin ein Kind Europas, habe meine eigene europäische Geschichte, wie viele von uns. Ich habe Europa viel zu verdanken, ganz persönlich. Freiheit und eine Utopie nach dem Mauerfall, grenzenloses Reisen, ein Studium in London, eine internationale Karriere, ein gutes Leben in fünf europäischen Ländern, eine Frau aus England. Ich hab Europa erlebt, bin rumgekommen, es gab Probleme und Krisen, Umwege und Kratzer: Such is life! Es läuft nie alles glatt, aber unterm Strich war es eigentlich ...
Kategorie:
Interview

Datum:
21.03.2017

Interview mit Anne Weber zu ›Kirio‹

Sascha Michel: Kirio ist die Hauptfigur deines neuen, gleichnamigen Romans. Wer ist dieser Kirio?
Anne Weber: Kirio ist mehr, als hier in eine Antwort hineinpassen würde. Für den Leser – und sogar für mich selbst –, bleibt er letztlich ein Rätsel. Aber natürlich kann ich versuchen, ihn zu beschreiben. Sein Hauptmerkmal ist wohl: Er ist ganz ohne Arg. Wahrscheinlich ist er, was man einen guten Menschen nennt, aber er weiß es nicht. (Wäre er, wenn er es wüsste, noch ein so guter Mensch?) Wo er auftaucht, wenden sich die Dinge zum Guten.
Kirio bemüht sich nicht, ein guter Mensch zu sein. Er tut das Gute, ...
Kategorie:
Interview

Datum:
01.03.2017

Interview mit Zsuzsa Bánk zu ›Schlafen werden wir später‹

Jürgen Hosemann: »Schlafen werden wir später« besteht ausschließlich aus E-Mails, die sich die beiden Hauptfiguren Johanna und Márta schreiben. Was macht denn für Sie als Autorin den besonderen Reiz dieser Form aus?
Zsuzsa Bánk: So konnte ich private und intime Stimmen entwickeln wie sonst nie. Ich habe zwar auch davor in der Ich-Perspektive geschrieben, aber nun hatte ich gleich zwei Ich-Perspektiven. Schon lange wollte ich solch einen Roman schreiben. Einen Roman, der zwei so intime Einblicke erlaubt. Das große Leben erzählt aus zwei kleinen Blickwinkeln – das geht nur im Tagebuch oder Brief. Alltag wollte ich beschreiben. Und viel Alltag wird beschrieben. Zwischen Aufstehen und Schlafen hören wir, lesen wir Beichte, ...
Kategorie:
Interview

Datum:
20.02.2017

Interview mit Jörg Maurer

Buchjournal: Herr Maurer, Ihr neuer Roman heißt – schön doppeldeutig – ›Schwindelfrei ist nur der Tod‹. Tatsächlich wird nicht nur einigen Passagieren bei einer Heißluftballonfahrt ganz blümerant zumute, es wird auch wieder ordentlich betrogen und belogen. Was bringt Sie selbst im Alltag zum Taumeln – und zum Schwindeln?
Jörg Maurer: Eigentlich nur große Höhen. Bergsteigen, Ballonfahrten und Bungee-Jumping. Ich bin »Pseudologoakrophobiker«: Ab einer gewissen Höhe beginne ich zu schwindeln. Bei 1.000 Metern sind schon die Hälfte meiner Antworten unwahr, ab 1.500 Metern schwindle ich, dass sich die Balken biegen. Und ab 2.000 Metern kann ich eigentlich nur noch Romane schreiben.
Kategorie:
Interview

Datum:
26.04.2016

Interview mit Peter Prange zur ›Rose der Welt‹

Interviewer: Herr Prange, Ihr Buch versetzt uns nach Paris, wo im Jahr 1200 mit Privileg des Königs die erste Voll-Universität der Welt gegründet wurde. Das scheint weit weg von uns zu sein. Weshalb geht es uns dennoch an?
Peter Prange: Die Gesellschaft, in der wir leben, ist eine Wissensgesellschaft. Wissen war noch nie eine so bedeutende Macht wie heute – die größten Konzerne der Welt sind bekanntlich Informations-, also Wissensunternehmen. Diese Entwicklung nahm mit der Gründung der ersten Universitäten ihren Anfang. Die Art und Weise, wie damals Wissen produziert und verbreitet wurde, hat die moderne Wissensproduktion und -verbreitung bis heute geprägt. Die Organisation von Forschung und Lehre, die Unterscheidung der ...
Kategorie:
Interview

Datum:
24.03.2016

Interview mit Cecelia Ahern zu ›Der Glasmurmelsammler‹

Interviewer: Sie sind 34 Jahre alt und veröffentlichen Ihren zwölften Roman: ›Der Glasmurmelsammler‹. Ihr Werk hat sich von Buch zu Buch weiterentwickelt und immer mehr Leserinnen und Leser gefunden. Nun stellen Sie uns eine Geschichte mit zwei ganz besonderen Protagonisten vor.
Cecelia Ahern: Ja, es war auch ein ganz besonderes Schreiberlebnis für mich – eine Geschichte aus der Perspektive von Vater und Tochter. Eine ganz eigene Art von Liebegeschichte, könnte man sagen, über die Generationen hinweg. Die Tochter muss quasi die Erinnerungen ihres Vaters wiederfinden – denn er hat nach einem Schlaganfall so vieles aus seinem Leben vergessen. Und all seine wichtigsten Erinnerungen sind eng mit Murmeln verbunden, von seiner Kindheit in den fünfziger Jahren in Dublin an.
Kategorie:
Interview

Datum:
28.09.2015

Interview mit Leisa Rayven

Interviewer: Warum haben Sie sich entschieden, einen Liebesroman zu schreiben?
Leisa Rayven: Weißt du, ich war eigentlich nicht darauf aus, eine Liebesgeschichte zu schreiben. Eines Tages sah ich »Romeo & Julia« (die Fassung von Baz Luhrman) und begriff, warum ich Romeo schon immer gehasst hatte. Er ist für mich ein alberner, launischer Junge, dessen Handlungen einfach keinen Sinn ergeben. Am Anfang des Stücks grämt er sich über sein gebrochenes Herz, weil Rosaline ihn zurückgewiesen hat, und er bejammert, dass er sich nie wieder verlieben könne bla bla bla. Dann geht er auf eine Party, ...
Kategorie:
Interview

Datum:
17.09.2015

Interview Patricia Koelle über das Geheimnis der Zufriedenheit

FÜR SIE: In „Das Meer in deinem Namen“ geht es um Studentin Carly, die in einem Reetdachhaus an der Ostsee eine unmögliche Liebe vergessen will, aber auch um Trauer und darum, sich seinen Ängsten zu stellen. Wie kamen Sie auf die Idee?
Patricia Koelle: Ich wollte von der Kraft der Veränderung erzählen. Carly erlebt, dass Verändern auch bedeutet, sich seinen Ängsten zu stellen. Manche Menschen springen an Gummiseilen in Abgründe, um ihrer Angst zu begegnen. Aber die spannendsten Abgründe sind in uns selbst. Es gibt kein größeres Abenteuer, als genau dort hineinzuspringen – selbst wenn uns kein Gummiseil hält.
Kategorie:
Interview

Datum:
09.07.2015
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