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Ein Interview mit Anne Weber über ihr Buch ›Ahnen‹

Lektor: Nach dem Liebesroman ›Tal der Herrlichkeiten‹ wendest du dich in deinem neuen Buch ›Ahnen‹ deiner Familie und vor allem deinem Urgroßvater Florens Christian Rang zu. Was waren deine Beweggründe für dieses sehr persönliche Buch und was war das für ein Mensch, dieser Florens Christian Rang?
Anne Weber: Auf den ersten Blick mögen diese beiden Bücher nicht viel miteinander zu tun haben; auf den zweiten durchaus. Man kann sicher ›Tal der Herrlichkeiten‹ einen Liebesroman nennen, aber es ist auch und vor allem eine Orpheus-Geschichte; die Geschichte eines Mannes, der sich aufmacht in das Reich der Toten, um die verlorene Geliebte wieder zu den Lebenden zurückzuholen. Wer sich mit Vergangenheit beschäftigt, mit Menschen, die vor uns gelebt haben, begibt sich in gewisser Weise auch in ein Reich der ...
Kategorie:
Interview

Datum:
19.02.2015

11 Fragen an Lena Dunham

Frage: Lena Dunham, bei Ihnen passiert gerade ziemlich viel: Ihr Buch erscheint im Herbst, Sie sind sehr aktiv auf Twitter, nebenbei drehen Sie die nächste Staffel Ihrer Fernsehserie ›GIRLS‹ – haben Sie je das Gefühl, dass das alles etwas viel wird?
Lena Dunham: Ich würde mal sagen, einmal pro Staffel heule ich am Set. (Lacht). Aber nicht vor den anderen, ich gehe dafür auf die Toilette.
Kategorie:
Interview

Datum:
08.05.2014

Anne Funder über die Entstehung des Romans ›Alles, was ich bin‹

Anna Funder über die Entstehung ihres Romans ›Alles, was ich bin‹:
Anna Funder: Wenn man den Sommer 2006 in London und die Recherchearbeiten in New York und Berlin mit einbezieht, arbeitete ich insgesamt fünf Jahre lang an dem Roman. Vom Aufwachen bis zum Einschlafen war das Buch mein einziger Gedanke. Zu der Zeit passierten aber auch andere Dinge in meinem Leben – darunter sehr wichtige: Meine kleinen Töchter wuchsen heran und wurden eingeschult; mein Sohn wurde geboren. Doch die ganze Zeit über lebte und atmete ich für dieses Buch, es war wie ein riesiges, geheimes, ...
Kategorie:
Interview

Datum:
21.01.2014

»Der Text ist immer dabei«, Gespräch mit Swetlana Geier, 6. Dezember 1999

Taja Gut: Mit dem 1999 erschienenen, von Ihnen editierten und weitgehend übersetzten Bändchen ›Puschkin zu Ehren‹ ist ein jahrzehntealter Traum von Ihnen in Erfüllung gegangen. Wann haben Sie ihn zum ersten Mal geträumt?
Swetlana Geier: Es hat sich einfach so ergeben, beim Unterricht. Ich finde, dass seit einigen Jahren der rote Faden beim Studium der Philologie nicht mehr so deutlich wird. Der Stoff nimmt immer zu, aber ein Student kann sich immer schwerer orientieren. Und dann habe ich gedacht, man sollte sich irgendwie auf einen roten Faden einschießen. Es geht meiner Meinung nach darum, die Aufgabe oder die Bestimmung des Dichters, wie Blok sagt, als einen zentralen Gedanken der russischen Literatur als Weltliteratur zu ...
Kategorie:
Interview

Datum:
20.11.2013

Cecelia Aherns Lückentext zu ›Die Liebe Deines Lebens‹

Cecelia Ahern hat für alle Fans einen Lückentext zu ihrem Buch ›Die Liebe deines Lebens‹ ausgefüllt (hier das Original ansehen) mit vielen überraschenden Antworten:
Der Lückentext: Mein Name ist Cecelia Ahern und ich bin keine echte Blondine, obwohl das niemand beim ersten Treffen vermuten würde.

Wenn alles hoffnungslos scheint, sind es die kleinen Dinge, wie Freundschaft und Prosecco, die mich wieder lächeln lassen.

Wenn ich ein Buch auswählen müsste, das mein Leben wirklich verändert hat, dann würde ich sagen, es war ›P.S.: Ich liebe dich‹, das ich mit 21 Jahren geschrieben habe.

Irgendwann möchte ich einmal zu einer Oscar-Verleihung gehen und dort George ...
Kategorie:
Interview

Datum:
24.10.2013

Interview mit Khaled Hosseini zu ›Traumsammler‹

Frage: Khaled Hosseini, was hat Sie dazu inspiriert, den Roman ›Traumsammler‹ zu schreiben?
Khaled Hosseini: Es war nicht so, dass es den einen Moment der Inspiration gab oder mir die Idee für den Roman als Ganzes plötzlich in den Sinn kam. Es war eher so, dass mich die Idee für das zentrale Motiv einige Zeit begleitet hat, zumindest unbewusst. Ich habe vielleicht schon 2007 angefangen, darüber nachzudenken, als ich mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk nach Afghanistan gereist bin, um dort Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückkehren, zu besuchen. Eines der eindrücklichsten Erlebnisse war, von einigen ...
Kategorie:
Interview

Datum:
11.09.2013

»Erzählen, das ist meine Leidenschaft«

Frage: Sie sind in den 1960er-Jahren im Umfeld der Arbeiterdichter im Ruhrgebiet aufgewachsen. Wie wird man mit dieser Biografie zum Kriminalschriftsteller?
Klaus-Peter Wolf: Begegnungen mit Schriftstellern wie Max von der Grün haben mich sehr geprägt. Bei ihren Büchern hatte ich zum ersten Mal das Gefühl: So sind Menschen wirklich. Sie haben mir den gesellschaftskritischen Blick und mein Menschenbild vermittelt - dazu zählen auch Bergarbeiterdichter, die heute keiner mehr kennt. Wegen ihnen spielen in meinen Kriminalromanen zum Beispiel auch Malocher wichtige Rollen. Und meine Kommissarin würde nie nach unten treten - eher nach oben.
Kategorie:
Interview

Datum:
11.07.2013

Interview Clemens Meyer zu »Im Stein«

Frage: Lieber Clemens Meyer, Ihr erster Roman, »Als wir träumten«, erschien 2006. Seither sind ein Band mit Stories, »Die Nacht, die Lichter«, und ein Tagebuch »Gewalten« erschienen. Wie lange haben Sie an dem zweiten Roman gearbeitet?
Clemens Meyer: Das ist schwer zu sagen, es fühlt sich sehr, sehr lange an, ein endloser Raum, durch den ich mich bewegt habe, und zum Schluss, also im April 2013, konnte ich nicht mehr genau sagen, wie und wann das alles genau entstanden ist. Die ersten Sätze schrieb ich Anfang 2008, also kurz bevor »Die Nacht, die Lichter« erschien, ein erstes kurzes Kapitel, das nun, überarbeitet und modifiziert, kurioserweise das letzte Kapitel des Romans geworden ist.
Ich kam aber sehr langsam rein in das Projekt, habe ...
Kategorie:
Interview

Datum:
11.06.2013
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