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Interview mit Koethi Zan zu ›Danach‹

Frage: Wie würden Sie Ihren Roman ›Danach‹ in einem Satz beschreiben?
Koethi Zan: Ich würde ›Danach‹ als psychologischen Thriller beschreiben, in dem mehrere junge Frauen in einem Keller gefangen gehalten werden, und in dem es darum geht, wie man nach einer solch traumatischen Erfahrung weiterlebt. Man könnte es auch so sagen: Hätte die junge Frau aus dem Keller in ›Das Schweigen der Lämmer‹ so wie Sarah in meinem Roman überlebt, dann würde sie jetzt Hannibal Lecter jagen so wie Sarah ihrem Peiniger Jack Derber auf die Spur kommen will.
Kategorie:
Interview

Datum:
03.04.2013

Interview mit dem Fischer Klassik Lektorat

Frage: Was ist die Reihe ›Fischer Klassik‹?
Antwort: Im Bereich literarischer Klassiker steht der S. Fischer Verlag vor allem für die Autoren der Klassischen Moderne, Namen wie Thomas und Heinrich Mann, Franz Kafka, Stefan Zweig, Henrik Ibsen, Joseph Conrad, Virginia Woolf sind aufs Engste mit S. Fischer verbunden. Werke dieser Autoren findet man selbstverständlich in unserer Reihe ›Fischer Klassik‹. Doch hier wird der verlegerische Bogen auch zu früheren Klassikern der Weltliteratur geschlagen, zu Homer, Dostojewskij, Jane Austen. So entsteht ...
Kategorie:
Interview

Datum:
14.09.2012

Gespräch mit Anne Weber zu »Tal der Herrlichkeiten«

Petra Gropp: Nach »Luft und Liebe« erzählt Ihr neuer Roman »Tal der Herrlichkeiten« wieder eine Liebesgeschichte. Wieso wählen Sie erneut dieses Sujet?
Anne Weber: »Luft und Liebe« war eine Liebesgeschichte ohne Liebe. Das Buch erzählt davon, wie sich jemand ganz und gar einer Illusion hingibt, und wie diese Illusion dann wie eine Luftblase platzt. Nach diesem Roman über einen Betrug und eine Illusion hatte ich das starke Bedürfnis, eine wirkliche Liebe zu erzählen, diese gewaltige Woge, die alles ins Wanken bringt, die zwei Menschen erfasst und aus den gewohnten Bahnen reißt. Ich wollte von der Schönheit der Liebe erzählen, von den ungeheuren Kräften, die ...
Kategorie:
Interview

Datum:
12.06.2012

Gespräch mit Christoph Ransmayr zu seinem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹

Petra Gropp: Nach Ihren großen Romanen »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara« und »Der fliegende Berg« erscheint nun der »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Dieses Buch ist kein Roman, sondern eine ganz besondere Gattung, ein »Atlas«, ein erzählter Atlas der Welt. Wie sind Sie zu dieser Form gekommen?
Christoph Ransmayr: Diese in siebzig Episoden gegliederte Erzählung hat das einfachste Vorbild: die Haltung eines Menschen, der sich erinnert – an Begebenheiten, Gestalten und Orte seines Lebens und davon in geschlossenen, voneinander unabhängigen und nur durch ein Ich verbundenen Geschichten erzählt. Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser auch den Atlas eines ängstlichen Mannes aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang – und wird stets inmitten der Welt sein. Am ...
Kategorie:
Interview

Datum:
22.05.2012

Interview zu ›Lackschaden‹

Frage: In deinem neuen Roman »Lackschaden« treffen wir wieder auf Andrea Schnidt. Sie scheint reifer und nachdenklicher geworden zu sein. Wie viel Zeit ist seit dem letzten Roman »Lieblingsstücke« vergangen und was hat sie denn alles erlebt?
Susanne Fröhlich: Andrea ist eben älter geworden, damit natürlich auch ein wenig reifer. Sie hat gemerkt, dass ihr Job lange nicht so glamourös ist wie gedacht, dass die Pubertät der eigenen Kinder richtig nerven kann und dass Männer mit den Jahren auch nicht immer besser werden. In ihr Leben hat sich eine gewisse Ernüchterung eingeschlichen. Sie ist auf der Suche und fragt sich: Wie soll das alles weitergehen?
Kategorie:
Interview

Datum:
14.02.2012

Interview mit Felicitas Hoppe zu ›Hoppe‹

fh: Ist es nicht ein bisschen eitel, mit 50 seine Autobiographie zu schreiben?
Hoppe: Moment mal: Hoppe ist keine Autobiographie, sondern eine Biographie über Felicitas Hoppe. Und die war, unter uns gesagt, längst überfällig. Es ist ja jede Menge Unsinn über Hoppe in Umlauf. Ihre erste Autobiographie schrieb sie (in Hoppe nachzulesen/fh) übrigens bereits mit zehn. Da war Wayne Gretzky, Hoppes erste große Liebe, schon ein Eishockeystar und Glenn Gould, Hoppes Jugendliebe, gab längst Konzerte. Da musste sie natürlich nachziehen. Schon damals wusste sie genau: Training ist alles.
Kategorie:
Interview

Datum:
03.02.2012

Interview mit Javier Marías zu ›Die sterblich Verliebten‹ (El Espectador)

Angélica Gallón Salazar: Worauf sind Sie bei Ihrem Versuch, der Verliebtheit auf den Grund zu gehen, gestoßen?
Javier Marías: Es ist bekannt, dass es in meinen Romanen außer der Geschichte, der Handlung und ihrer Figuren immer auch Überlegungen und Kommentare gibt, die abschweifend erzählt werden. In diesem Roman dreht sich eine dieser Überlegungen genau um die nicht haltbare, sehr verbreitete Vorstellung von Verliebten, dass das Aufeinandertreffen zweier Personen gewissermaßen vorbestimmt ist. Es gibt da dieses Bedürfnis, zum Anfang zurückzukehren, als man den Geliebten kennengelernt hat, und zu glauben, dass man sich ...
Kategorie:
Interview

Datum:
06.01.2012

Pétur Blöndal im Gespräch mit Sjón zu ›Das Gleißen der Nacht‹

Pétur Blöndal: Sjón trägt eine Krawatte zu seinem schwarzes Hemd, eine karierte Jacke und natürlich die Brille, ohne die man ihn nie sieht. Was Aufmerksamkeit erregt, ist aber vor allem ein Ring an seiner Hand, den ein Auge ziert.
Sjón: Den habe ich mir in New York gekauft, als ich 1989 mit den Sugarcubes dorthin fuhr. Und hier habe ich noch einen, auf dem mit einer uralten isländischen Schreibweise Sjón eingraviert ist. Ein Verwandter von mir schmiedet solche Ringe und schickte mir diesen irgendwann. Damit trage ich also den Surrealismus an der einen Hand mit mir und das Volkstümliche an der anderen.
Kategorie:
Interview

Datum:
07.10.2011

Interview mit S.J. Watson zu ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹

db-mobil: Herr Watson, was fänden Sie beunruhigender: Eines morgens aufzuwachen und festzustellen, dass Sie viel jünger sind als heute – oder viel älter?
Steve Watson: Das ist eine schwierige Frage! Wenn man sich plötzlich viel jünger wiederfände, wäre das wahrscheinlich sehr seltsam, aber wenigstens hätte man noch mehr Jahre vor sich als gedacht. Aber älter aufzuwachen, das wäre um einiges beängstigender. Ich fände es schrecklich, so viele Jahre meines eigenen Lebens verpasst zu haben. Es gibt noch so viele Dinge, die ich erleben und erreichen möchte. Das Gefühl, keine Zeit mehr dafür zu haben, wäre schlimm.
Kategorie:
Interview

Datum:
25.08.2011
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