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„Literaturpreis der Österreichischen Industrie – Anton Wildgans“ geht an Reinhard Kaiser-Mühlecker

Du musst nichts erfinden; du musst dich nur erinnern. (An Gewesenes und Nichtgewesenes.)“ Reinhard Kaiser-Mühlecker

Wie schonungslos dieses poetische Erinnern von unserer gegenwärtigen Welt erzählt, von der Seele der Menschen in Zeiten zerbrechender Lebenswelten, das beweisen die Romane Reinhard Kaiser-Mühlleckers, zuletzt „Enteignung“ (2019) und „Fremde Seele dunkler Wald“ (2016), der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand.

Für diese gesellschaftliche Aktualität seines Werkes wird Reinhard Kaiser-Mühlecker mit dem renommierten „Literaturpreis der Österreichischen Industrie – Anton Wildgans“ ausgezeichnet. Dieser Preis geht an einen Autor oder eine Autorin, „dessen oder deren Werk von hervorragender Relevanz für die literarische und gesellschaftliche Korrelation unserer Zeit ist“.

Datum:
24.06.2020

Interview mit Stephan Döblin

Neue Rundschau: Vor 80 Jahren erschien ein Foto von Ihnen und Ihren Eltern im Ersten Rückblick, und Ihr Vater schrieb dazu: ›Anbetung des Jüngsten‹. – Wie war Alfred Döblin als Vater?
Stephan Döblin: Es kommt ganz darauf an, an welche Zeit Sie denken. Als ich ein kleiner Junge war, war er kein ›guter‹ Vater. Er sah sein Kind durchaus gern, aber er hatte keine Zeit für Kinder und mochte keinen störenden Kinderlärm. So war er jedenfalls für mich – bei meinen Brüdern weiß ich es nicht – in den Jahren von 1926 bis 1933 in Deutschland kein besonders ungewöhnlicher Vater. Ich hatte ein Kindermädchen, Greta. Vater und Mutter waren oft auf Empfängen und reisten in Deutschland herum. Ich erinnere ...
Kategorie:
Interview

Datum:
25.07.2011
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