Klaus Brinkbäumer

Klaus Brinkbäumer
(c) MICHAEL B. REHDERS

Vita

Seit dreißig Jahren ist Klaus Brinkbäumer (geb. 1967) den USA eng verbunden. Seit seinem Studium an der University of California, Santa Barbara/USA, war er regelmäßig dort und verfolgte fasziniert und kritisch das politische und kulturelle Leben. 2007 wurde sein Lebenstraum wahr und er ging als Korrespondent des SPIEGEL nach New York. So erlebte er die berühmten Krisenjahre und die Jahre Obamas hautnah mit. Im Januar 2011 wurde er als Textchef Mitglied der Chefredaktion des SPIEGEL und ab 1. September 2011 stellvertretender Chefredakteur. Im Januar 2015 wurde Klaus Brinkbäumer zum Chefredakteur des SPIEGEL berufen. Er gewann u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen- Preis, den Deutschen Reporterpreis und wurde 2016 Chefredakteur des Jahres. Er schrieb Bücher wie »Der Traum vom Leben – Eine afrikanische Odyssee«, »Unter dem Sand« oder »Die letzte Reise – Der Fall Christoph Columbus« (mit Clemens Höges).

Bücher

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Hardcover

Nachruf auf Amerika

Klaus Brinkbäumer

Nachruf auf Amerika

Das Ende einer Freundschaft und die Zukunft des Westens

Die USA sind uns fremd geworden. Zwar waren sie immer schon ein Land der Widersprüche, doch mit Donald Trumps Präsidentschaft wurde klar: Fundamentales verschiebt sich, was gerade noch verlässlich schien, bricht entzwei. Auch nach Donald Trump wird es nicht wieder so werden wie zuvor.Warum das so ist, zeigt uns Klaus Brinkbäumer in seinem großen ...
Erscheinungstermin: 08.03.2018
Preis: € (D) 24,00 | € (A) 24,70
Umfang: 528 Seiten
Ausgabeart: Hardcover
ISBN: 978-3-10-397232-0

E-Book

Nachruf auf Amerika

Klaus Brinkbäumer

Nachruf auf Amerika

Das Ende einer Freundschaft und die Zukunft des Westens

Die USA sind uns fremd geworden. Zwar waren sie immer schon ein Land der Widersprüche, doch mit Donald Trumps Präsidentschaft wurde klar: Fundamentales verschiebt sich, was gerade noch verlässlich schien, bricht entzwei. Auch nach Donald Trump wird es nicht wieder so werden wie zuvor.Warum das so ist, zeigt uns Klaus Brinkbäumer in seinem großen ...
Erscheinungstermin: 08.03.2018
Preis: € (D) 19,99
Ausgabeart: E-Book
ISBN: 978-3-10-490226-5

Taschenbuch

Der Traum vom Leben

Klaus Brinkbäumer

Der Traum vom Leben

Eine afrikanische Odyssee

Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um ihre Heimat, ihre Familien, ihre Kinder zu verlassen? Um sich auf eine Odyssee zu begeben, deren Ausgang ungewiss ist? Um sich, wenn sie tatsächlich das kalte, unwirtliche Europa erreichen, als sogenannte illegale Einwanderer verstecken zu müssen oder als Zwangsprostituierte ausgebeutet zu werden?Klaus ...
Erscheinungstermin: 01.07.2008
Preis: € (D) 9,95 | € (A) 10,30
Umfang: 288 Seiten
Ausgabeart: Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-17086-9

Taschenbuch

Unter dem Sand

Klaus Brinkbäumer

Unter dem Sand

Am Rand eines Massengrabes in Hilla, einer überwiegend schiitischen Stadt 160 Kilometer südlich von Bagdad, steht Haydar und krümmt sich vor Trauer und Schmerz. Er hat soeben seine Mutter entdeckt. Er weiß, er spürt, er hofft, dass sie es ist. Es war ein Freitag, es war 6 Uhr morgens. Als die Männer an die Tür des Hauses klopften und Haydars Bruder ...
Erscheinungstermin: 01.11.2007
Preis: € (D) 12,95 | € (A) 13,40
Umfang: 256 Seiten
Ausgabeart: Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-17502-4
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Interview

Fragen an Klaus Brinkbäumer, 29.09.2006
Fischer Verlag: Was hat Sie bewogen, diese große Reise zu unternehmen?
Brinkbäumer: Vor vier Jahren waren der Fotograf Markus Matzel und ich auf beiden Seiten der Meerenge von Gibraltar unterwegs, um zu recherchieren, was sich damals dort abspielte: Nacht für Nacht legten in Marokko Schlauchboote ab, die zum Teil in Spanien ankamen, zum Teil aber auch nicht, weil die Boote in den Bugwellen der Tanker sanken oder auf Riffe liefen. Wir trafen in einem Keller in Algeciras eine junge Frau, Joy Ofoni, die sich dort verstecken musste, weil die Polizei sie auf der Straße sofort aufgegriffen und zurückgeschickt hätte; Joys Paradies war dieser Keller. Wir hörten uns die Geschichte ihrer Reise an, Joy erzählte zum Schluss von ihrer Freundin, die auf der Überfahrt über Bord gegangen und nicht wieder aufgetaucht war. Und damals beschlossen Markus und ich, dass wir die Geschichte der afrikanischen Odyssee einmal von Anfang an erzählen wollten, dass wir also von den Orten, in denen sich die Migranten auf den Weg machen, bis nach Europa reisen wollten. Wir fragten dann John Ampan, der das alles hinter sich hatte, ob er mit uns zurückkehren würde, und in dem Moment, als John verstand, dass er dadurch seine Kinder wiedersehen würde, sagte er zu.

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