Viola Roggenkamp

Viola Roggenkamp
Foto: Christel Becker-Rau

Vita

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.

Bücher

Ergebnis 6 bis 7 von 7
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Taschenbuch

Von mir soll sie das haben?

Viola Roggenkamp

Von mir soll sie das haben?

Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter

Sieben individuelle Geschichten, die davon erzählen, dass heterosexuell und lesbisch zu sein kein naturgegebenes Faktum ist. Die erste und wichtigste Beziehung, die zur eigenen Mutter, prägt auch die sexuelle Orientierung. Viola Roggenkamp hat sieben höchst unterschiedliche Frauen zwischen 48 und 74 Jahren nach ihren lesbischen Töchtern befragt - ...
Erscheinungstermin: 01.07.2006
Preis: € (D) 9,95 | € (A) 10,30
Umfang: 208 Seiten
Ausgabeart: Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-16792-0

Taschenbuch

Meine Mamme

Viola Roggenkamp

Meine Mamme

Erinnerungen von Ilja Richter, Peggy Parnass, Stefanie Zweig, Waldimir Kaminer

Die jüdische Mamme ist kein Klischee. Eindrücklich beweisen dies 26 Gespräche, die Viola Roggenkampmit Männern und Frauen geführt hat. Sie alle leben als Juden in Deutschland. Und, wie das historischeTrauma der Eltern zum Tabu der Kinder wird, davon berichten: Stefan Heym, Wladimir Kaminer, Arno Lustiger, Peggy Parnaß, Ilja Richter, Rafael ...
Erscheinungstermin: 01.12.2005
Preis: € (D) 9,95 | € (A) 10,30
Umfang: 288 Seiten
Ausgabeart: Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-16740-1
Ergebnis 6 bis 7 von 7
10 / 20 / 50

Interview

Interview mit Viola Roggenkamp, 07.02.2011
Fischer Verlag: In ›Familienleben‹ haben Sie die Geschichte der jungen Fania Schiefer erzählt, Tochter einer deutsch-jüdischen Familie, die aufwächst im Hamburg der sechziger Jahre. In Ihrem neuen Roman geht es um die Tochter, die sich nach dem Tod des Vaters auf seine Spuren begibt und seine Geschichte genauer erkunden will. Ist ›Tochter und Vater‹ eine Art Fortsetzung von ›Familienleben‹?
Viola Roggenkamp: Die beiden Romane haben unbedingt etwas miteinander zu tun. ›Tochter und Vater‹ ist dennoch keine Fortsetzung, sondern eine Fortschreibung des Themas. Die Protagonistin in ›Tochter und Vater‹ ist eine junge Frau, Ende dreißig, ihr Vorname wird nicht genannt, aber ihre Eltern heißen Alma und Paul, dieselben Namen wie in ›Familienleben‹. Die Erzählzeit ist das Jahr 1992. Zu Beginn des Romans stirbt Paul, und seine Tochter beschließt, auf der Beerdigung ihres Vaters eine Rede zu halten. Sie will erzählen, wie er das damals gemacht hat. Das ist eine heikle Situation.
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