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Sabine Alt

Sabine Alt studierte Germanistik, Pädagogik und Mathematik und arbeitete kurze Zeit als Studienrätin. 1995 begann sie mit dem Schreiben, wobei sich schnell herausstellte, dass die Leser ihrer Texte Dinge erfahren würden, über die man in der Schule nichts lernt. Ihre Texte loten die moralischen Grenzbereiche der Seele aus und zeigen Menschen in Extremsituationen. Sabine Alt lebt und arbeitet als Autorin in Berlin.

Literaturpreise:

Agatha-Christie-Krimi-Preis 2009 (2. Platz)

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Ahmet Altan

Ahmet Altan, geboren 1950, ist mit seinen Romanen und Essaybänden in Millionenauflage einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Türkei. Und einer der bekanntesten Journalisten des Landes. Seine kritische Berichterstattung brachte ihn immer wieder in Konflikt mit der Regierung. Ahmet Altan arbeitete als Kolumnist für zahlreiche namhafte türkische Medien und gründete 2007 die Zeitung ›Taraf‹. Sie wurde nach dem vereitelten Putschversuch vom 15. Juli 2016 verboten, Ahmet Altan zusammen mit seinem Bruder Mehmet Altan festgenommen. Nach der Festnahme der Altan-Brüder und weiterer türkischer Journalisten und Schriftsteller protestierten bekannte Autoren, Künstler und Verleger in einem offenen Brief gegen die »Vendetta gegen die klügsten Denker und Autoren des Landes«. Zu den Unterzeichnern gehörten u.a. die Nobelpreisträger Orhan Pamuk, Herta Müller und J.M. Coetzee sowie die Autoren Elena Ferrante, Roberto Saviano und Günter Wallraff. Am 16. Februar 2018 wurde Ahmet Altan zu lebenslanger Haft verurteilt. 2019 wird Ahmet Altan mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

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Adriana Altaras

Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, lebte ab 1967 in Italien, später in Deutschland. Sie studierte Schauspiel in Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den neunziger Jahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Bundesfilmpreis, Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, Silberner Bär für schauspielerische Leistungen. Adriana Altaras lebt in Berlin.

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Rosemary Altea

Rosemary Altea wurde in Leicester geboren und wuchs in England auf. Sie ist seit über zwanzig Jahren eine gesuchte Heilerin und arbeitet mit Patienten in der ganzen Welt. Allein in England hat sie fünf Heilzentren gegründet. Sie hat mehrere erfolgreiche Bücher verfasst und lebt in Vermont, USA.

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Regine Altegoer

Regine Altegoer wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Grafik-Design mit dem Schwerpunkt Buchillustration in Münster. Nach zweieinhalb Jahren in einer großen Frankfurter Werbeagentur machte sie sich 1992 selbständig und hat seitdem zahlreiche Bücher für verschiedene Kinderbuchverlage illustriert. „Bist Du kitzlig, kleiner Bär“ ist ihr erstes Buch für das Fischer Kinderbuch. Sie lebt in Frankfurt am Main.

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Rosemarie Altenhofer

Rosemarie Altenhofer war Redakteurin für Literatur beim Hessischen Rundfunk.
Susanne Lewalter ist Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Literaturhauses Wiesbaden.
Rita Rosen ist Professorin im Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule Wiesbaden.
Die drei Herausgeberinnen sind Mitglieder der Jury.

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Lisa Althaus

Lisa Althaus wurde in Österreich geboren. Sie studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 1981 illustriert sie Kinderbücher. Nach über 20 Jahren in München lebt sie heute mit ihrer Familie in der Bodenseegegend und arbeitet als freie Künstlerin und Illustratorin.

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Jutta Altmann-Brewe

Götz Aly

Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Zuletzt veröffentlichte er bei S. Fischer 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933« sowie 2013 »Die Belasteten. ›Euthanasie‹ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte«. Im Februar 2017 erschien bei S. Fischer seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. Für dieses Buch erhielt er 2018 den Geschwister-Scholl-Preis.

Literaturpreise:

Heinrich-Mann-Preis für Essayistik der Akademie der Künste Berlin 2002
Marion-Samuel-Preis 2003
Bundesverdienstkreuz am Bande 2007
National Jewish Book Award, USA 2007
Ludwig-Börne-Preis 2012
Estrongo Nachama Preis für Zivilcourage und Toleranz 2018
Geschwister-Scholl-Preis 2018

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Götz Aly
Foto: Andreas Labes

Jorge Amado

Jorge Amado, am 10. August 1912 als Sohn eines Kakaoplantagenbesitzers im brasilianischen Bundesstaat Bahia geboren, wuchs in der Hafenstadt Ilhéus auf. Mit zwölf schrieb er erste Kurzgeschichten, mit 15 arbeitete er für eine Zeitung, mit 18 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er schrieb über 35 Bücher, wurde Kommunist, lebte im Exil in Buenos Aires, Prag und in Paris. Heimgekehrt, konnte er auf Bücher in 49 Sprachen und 55 Ländern zurückblicken, er wurde Mitglied der Akademie, Samba-Schulen wurden nach ihm benannt. Am 6. August 2001 starb er an einem Herzinfarkt, seine Asche wurde unter seinem Mangobaum verstreut.

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Jorge Amado
Foto: (c) Marco Delugo/laif
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