Klaus Böldl erhält den Hebbel-Preis 2013

Der Erzähler Klaus Böldl erhält den Hebbel-Preis 2013. Der 1964 in Passau geborene und an der Universität Kiel Skandinavistik lehrende Autor ist mit Prosa von großer sprachlicher Dichte hervorgetreten, die gerne Schauplätze im hohen Norden aufsucht und mit ihrer subtil beklemmenden Psychologie und ihrer Aufmerksamkeit für Dinge und Atmosphären manchen Kritiker an Hebbels Zeitgenossen Adalbert Stifter erinnert hat. 2003 erhielt Böldl für die poetische Reiseerzählung ›Die fernen Inseln‹ den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau und den Hermann-Hesse-Preis. Zuletzt erschien 2010 ›Der nächtliche Lehrer‹.
 
Der Hebbel-Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist der älteste Literaturpreis Schleswig-Holsteins. Im doppelten Jubiläumsjahr Hebbels – 200. Geburtstag und 150. Todestag – wird Klaus Böldl die mit 5000 Euro datierte Auszeichnung am 22. März 2013 in Wesselburen (Dithmarschen), dem Geburtsort des Dichters, entgegennehmen. Die Laudatio auf den Preisträger hält der norwegische Dichter und Übersetzer Arild Vange. Zu den bisherigen Trägern des Hebbel-Preises zählen Ulf Erdmann Ziegler, Feridun Zaimoglu, Dirk von Petersdorff, Karen Duve, Jochen Mißfeldt und Nis-Momme Stockmann.   

Mehr Informationen zur Friedrich-Hebbel-Stiftung finden Sie hier.
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