Deutscher Buchpreis 2013: Clemens Meyer ›Im Stein‹ im Finale

Die Jury hat sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreises 2013 ausgewählt. Die Romane von Mirko Bonné, Reinhard Jirgl, Terézia Mora, Marion Poschmann, Monika Zeiner und Clemens Meyer stehen auf der Shortlist.

Es war eine spannende Kontroverse und kollegiale Diskussion in der Jury, in der Kompromisskandidaten vermieden wurden und sich leidenschaftliche, engagierte literarische Positionen durchsetzten. Auf der Shortlist stehen extrem unterschiedliche Schreibweisen nebeneinander und zeigen so die Vielfalt der gegenwärtigen literarischen Möglichkeiten: lyrische Bilderwelten, große Weltentwürfe, psychologisch genau ausdifferenzierte Figurenkonstellationen. Der deutschsprachige Gegenwartsroman zeigt sich spannungsreicher denn je“, sagt der freie Kritiker Helmut Böttiger, Sprecher der Jury für den Deutschen Buchpreis 2013.
Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten 201 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September 2013 erschienen sind.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
    Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)
    Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)
    Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)
    Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)
    Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)
    Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013)

 
Welcher der sechs Romane mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wird, erfahren Autoren und Öffentlichkeit erst am Abend der Preisverleihung, am 7. Oktober 2013 im Frankfurter Römer.
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