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Christian Metz erhält Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2020

Christian Metz, Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker, erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2020. Die Jury bezeichnet die Doppelrolle des Preisträgers als einen „Glücksfall für die Literatur“, der das Beste aus beiden Welten zusammenführe. „Metz liest und bewertet Texte mit dem Ernst des gelehrten Experten, zugleich schreibt er darüber mit der stilistischen Brillanz und dem intellektuellen Witz des Feuilletonisten.“ Christian Metz vermittele sein Wissen als Kritiker und seine Erfahrung als Leser auf eine souverän unprätentiöse Weise.

Der Kritiker und Literaturwissenschaftler Christian Metz wurde 1975 in Bad Homburg geboren. Derzeit vertritt er die Professur für Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts / Ästhetik an der Frankfurter Goethe-Universität. Metz promovierte 2008 im Fach Germanistik und wurde habilitiert mit der Studie „Kitzel. Genealogie einer menschlichen Empfindung“, die im Juni im S. Fischer Verlag herauskommt. Im gleichen Verlag erschien im Herbst 2018 seine Studie zur zeitgenössischen Lyrik „Poetisch denken. Die Lyrik der Gegenwart.“ Metz schreibt als Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und für den Deutschlandfunk.

Wir gratulieren Christian Metz und freuen uns sehr.

Pressekontakt: julia.giordano@fischerverlage.de

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