Foto: Marek Pozniak

Florian Illies erhält Ludwig-Börne-Preis 2014

Der deutsche Essayist und Zeitdiagnostiker Florian lllies erhält den Ludwig-Börne-Preis 2014. Der Preisrichter Martin Meyer begründete seine Wahl damit, dass lllies "die Kunst der Beobachtung mit wachem analytischen Blick verbindet und daraus überraschende Perspektiven auf unsere Welt im Wandel gewinnt. Florian lllies besitzt zugleich einen ausgeprägten Sinn auch für historische und ästhetische Konstellationen und Zusammenhänge und spürt dabei die unterirdische Tektonik von Veränderungen auf, wie dies bereits Ludwig Börne zur Meisterschaft entwickelte."


Der Börne-Preis erinnert an den Frankfurter Juden Ludwig Börne, der sich in seinen Essays und Reportagen für die Ideale der Revolution von 1848 einsetzte. Er wird im Rahmen einer Feierstunde am 25. Mai in der Frankfurter Paulskirche verliehen, ist mit 20.000 Euro dotiert und gilt als der renommierteste Preis für Essays und Reportagen im deutschen Sprachraum. Zu den Preisträgern zählten im letzten Jahr Peter Sloterdijk und davor u.a. Joachim Gauck, Marcel Reich-Ranicki, Rudolf Augstein, Hans Magnus Enzensberger und Frank Schirrmacher.

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