Foto: Marcus Höhn

Longlist des Deutschen Buchpreises: María Cecilia Barbetta »Nachtleuchten«

Fast zehn Jahre hat María Cecilia Barbetta an ihrem zweiten Roman, »Nachtleuchten«, gearbeitet, der davon erzählt, wie es sich anfühlt, wenn das politische Klima bedrohlich und gespenstisch wird. »Wer überleben will, braucht eine Vision.«

»Nachtleuchten« gehört zu den besten Romanen des Jahres. Nachdem María Cecilia Barbetta für dieses so poetische wie politische Erzählen schon im letzten Jahr mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt wurde, ist »Nachtleuchten« nun für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Autorin freut sich wahnsinnig.

Die gesamte Longlist:
https://www.deutscher-buchpreis.de/nominiert/#section-longlist

»Es geht beim Erzählen in erster Linie darum, sich über Verbote hinwegzusetzen. Man muss zurückblicken, sich auf dem Weg immer wieder umschauen, nach den Geistern und den Toten, die sich in die Geschichte eines jeden Landes eingeschrieben haben. Nur dann lassen sie sich mit etwas Glück wieder ins Leben führen.«

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