Léon Werth

33 Tage

Ein Bericht (mit einem Vorwort von Antoine de Saint-Exupéry und mit einem Nachwort von Peter Stamm)

Erinnerungen
Hardcover
Originalsprache: Französisch
Übersetzt von: Tobias Scheffel
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-10-002506-7
lieferbar
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Buchdetails

Erinnerungen
208 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-002506-7
lieferbar
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Cover »33 Tage«
33 Tage
Preis € (D) 18,99
ISBN: 978-3-10-403752-3

Inhalt

Wie kein anderer erzählt der bekannte Autor Léon Werth in seinem erschütternd aufrichtigen Bericht ›33 Tage‹ darüber, was es bedeutet, auf der Flucht zu sein. Sein enger Freund Antoine de Saint-Exupéry, der ihm den ›Kleinen Prinzen‹ widmete, schrieb ein Vorwort zu diesem einzigartigen Zeitdokument. Dies wurde erst kürzlich wiederentdeckt und ergänzt nun erstmals Léon Werths Buch. Peter Stamm hat es übersetzt und zudem ein Nachwort geschrieben.
Nachdem 1940 die deutschen Truppen in Frankreich eingefallen sind, fliehen Tausende Einwohner aus Paris. Unter ihnen auch Léon Werth und seine Frau. Sie hoffen, sich in unbesetztes Gebiet retten zu können. Aus einer geplanten achtstündigen Fahrt werden 33 Tage inmitten eines gewaltigen Exodus. Eine zutiefst beeindruckende Betrachtung darüber, was in Zeiten von Krisen wahre Humanität ausmacht.
»Ein großes Buch.«
Antoine de saint-Exupéry



Pressestimmen

»Ein Buch mit Schicksal […] und ein bedeutendes Buch.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 01.04.2016

»eine menschenkluge und hellsichtige Betrachtung aus einer Zeit der Not«
Gabriele von Arnim, Die Zeit, 17.03.2016

»ein Bericht, der in seiner spröden Sachlichkeit etwas Poetisches entfaltet und ebenso eindringlich wie mitreißend ist.«
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 14.06.2016

»Es war eine gute Idee, das ausgegrabene Vorwort von Antoine de Saint-Exupéry als Anlass für eine neue Ausgabe zu nutzen.«
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.07.2016

»Die Wiederentdeckung von Léon Werths Kriegsbericht ist - auch in literarischer Hinsicht - ein Glücksfall.«
Peter Meisenberg, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 18.07.2016

»Léon Werth erzählt über Flucht und Krieg, wie es vor und nach ihm kein anderer getan hat.«
Anselm Weidner, Südwestrundfunk, SWR 2, 27.07.2016



Über Léon Werth

Léon Werth (1878-1955) war ein französischer Schriftsteller und Kunstkritiker. Er war Pazifist, Linker, Kritiker Stalins und Antikolonialist. Sein Roman ›Das weiße Zimmer‹ wurde 1913 für den Prix Goncourt vorgeschlagen. 1914 zog er als Soldat in den Ersten Weltkrieg. Seine Erlebnisse fasste er in der kriegskritischen Erzählung ›Clavel Soldat‹ zusammen, die einen Skandal auslöste. 1931 machte er die Bekanntschaft von Antoine de Saint-Exupéry, woraus sich eine große Freundschaft entwickelte. Saint-Exupéry widmete ihm sein bekanntestes Werk, ›Der Kleine Prinz‹. Das Manuskript zu seiner Erzählung »33 Tage«, die 2016 bei S. Fischer erstmals auf Deutsch erschien, war bis 1992 verschollen. Sein Tagebuch »Als die Zeit stillstand«, 2017 endlich ins Deutsche übersetzt, ist sein literarisches Vermächtnis.

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Foto: (c) Editions Viviane Hamy/fond Werth

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