Ernst Klee

Auschwitz – Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde

Ein Personenlexikon

Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 24,99 | € (A) 25,70
ISBN: 978-3-10-039333-3
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Buchdetails

Sachbuch
512 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-039333-3
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Inhalt

Das erste Personenlexikon über Täter, Gehilfen und Opfer in Auschwitz

Niemand hat so viele NS-Täter und ihre Nachkriegskarrieren dokumentiert wie Ernst Klee, der diese Aufgabe zu seinem Lebenswerk gemacht hat. Nun legt er ein neues, einzigartiges biographisches Nachschlagewerk vor. In fast 4.000 Biographien stellt er das gesamte Personal des Vernichtungslagers Auschwitz dar, von den mordenden Tätern bis hin zu Häftlingen, die zu Hilfsdiensten gezwungen wurden. Auch ihren Verbleib nach 1945 deckt er soweit wie möglich auf. Darüber hinaus werden die einzelnen Personen durch Aussagen von Zeitzeugen charakterisiert.
Zum ersten Mal wird hier die gesamte Belegschaft eines Konzentrationslagers erfasst – eine unschätzbar wertvolle Pionierarbeit und ein Meilenstein der NS-Forschung, der auf Jahrzehnte Bestand haben wird.

»Ein engagierter Publizist, der sich nie gescheut hat, Tabuthemen aufzugreifen.«
Die Jury zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1997



Pressestimmen

»Ernst Klee war immer ein unorthodoxer und unkonventioneller Autor, der seine Betroffenheit, seine Empörung, in seine wissenschaftliche, auf Quellenstudium basierende Arbeit einfließen ließ.«
Werner Renz, Zeitschrift für Geisteswissenschaft, April 2015

»Sein letztes Werk ist wohl das anrührendste«
Stephan Sattler, Europäische Rundschau, 1/2014

»Es ist ein zum Fürchten konkretes und lange überfälliges Buch.«
Barbara Möller, Die Welt, 08.03.2014

»ein Vermächtnis an gegenwärtige und zukünftige Historiker, sich Opfern von Unrecht und Gewalt gegenüber nicht stumm und taub zu stellen.«
Rudolf Walther, taz.die tageszeitung, 02.11.2013

»eine Erinnerungsarbeit, die den Namen verdient. Wir raten zu.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 23.01.2014

»unersetzbar, weil es kaum Vergleichbares gibt.«
Hanning Voigts, Frankfurter Rundschau, 27.01.2014

»Ernst Klees fulminantes Kompendium […] ist ein enzyklopädischer Steinbruch, in dem man viel nachschlagen kann und beim Lesen immer wieder auf weitere informative Artikel stößt.«
Werner Hornung, Süddeutsche Zeitung, 17.12.2013

»Das Ausmaß der Rechercheleistung, die in dem 500-seitigen Werk steckt, ist kaum zu ermessen.«
Christoph Kopke, Portal für Politikwissenschaft, 10.10.2013



Über Ernst Klee

Ernst Klee (1942-2013) war Journalist und durch seine Bücher zu nationalsozialistischen Tätern und Verbrechen ein bedeutender Historiker. Für seine Filme und Artikel erhielt er u.a. einen Adolf-Grimme-Preis (1982). Für ›Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer‹ (1997) erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete ihn 2001 mit der Goethe-Plakette aus und 2007 das Land Hessen mit der Wilhelm Leuschner-Medaille. Seit 2005 ist eine Förderschule im westfälischen Mettingen nach ihm benannt. 2013 verstarb Ernst Klee, kurz nachdem er die Arbeit an seinem letzten Werk abgeschlossen hatte.

Buchveröffentlichungen u.a.: ›Das Kulturlexikon zum Dritten Reich‹ (2007); ›Deutsche Medizin im Dritten Reich‹ (2001); ›Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer‹ (1997); ›Was sie taten, was sie wurden‹ (1986); ›Dokumente zur »Euthanasie«‹ (1985) und ›»Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«‹ (1983).

Literaturpreise:

Adolf-Grimme-Preis 1982
Geschwister-Scholl-Preis 1997 des Verbands Bayerischer Verlage und Buchhandlungen und der Stadt München
Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main, 2001
Die Westfälische Schule für Körperbehinderte, Mettingen, wurde 2005 umbenannt in "Ernst-Klee-Schule".
Wilhelm Leuschner-Medaille des Landes Hessen, 2007

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Ernst Klee
© Dr. Walter H. Pehle

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