Roberto Bolaño Der Geist der Science-Fiction

Der Geist der Science-Fiction
 

Roberto Bolaño Der Geist der Science-Fiction

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Inhalt

Ein Roman aus dem Nachlass des großen Roberto Bolaño!

Dieser frühe Roman, in dem man die Figuren aus Bolaños gefeiertem Werk »Die wilden Detektive« wiedererkennen mag, zeigt die Meisterschaft des jungen Autors: seine ungestüme Originalität und den eleganten Bruch mit Erzählkonventionen.

Mexiko-Stadt in den Siebzigern: Die jungen Chilenen Remo Morán und Jan Schrella wohnen in einer schäbigen Mansarde und träumen vom Schreiben. Den bürgerlichen Werten entsagen sie, ihre Zeit ist der magische Moment zwischen Nacht und Tag. Während Remo sich rauschhaft treiben lässt, schreibt Jan unentwegt Briefe an seine Lieblings-Science-Fiction-Autoren, darunter Ursula K. Le Guin, Robert Silverberg und James Tiptree jr., mit der Bitte um Hilfe für sein von FBI und CIA unterdrücktes Lateinamerika.
Bolaños unbekümmertes Übertreten aller Genregrenzen, seine literarische Spielfreude: In »Der Geist der Science-Fiction« ist schon alles angelegt, was aus Bolaño diesen Ausnahmeschriftsteller gemacht hat.



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Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Spanisch
Übersetzt von: Christian Hansen

Preis € (D) 22,00 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-397359-4
lieferbar

256 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Frühe Prosa aus dem Nachlass des großen Chilenen, schon mit allen Finessen des Spätwerkes«
Jens Jessen, DIE ZEIT, 22.11.2018

»Lateinamerikanische Literatur vom Feinsten.«
Alpe Adria Magazin, 01.12.2018

»Interessanterweise schreibt er auch hier über die schweren Themen, aber er wirkt dabei noch nicht existentiell betroffen, eher übermütig, mit viel jugendlichem Schwung und Ironie.«
Sabine Neubert, Neues Deutschland, 17.01.2019



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Über Roberto Bolaño

Roberto Bolaño ist eine der großen Entdeckungen der Weltliteratur; seine Romane verweben »schlechterdings alles Essentielle der vergangenen Jahrtausende« (Die Zeit). Roberto Bolaño wurde 1953 in Santiago de Chile geboren, lebte in seiner Jugend lange in Mexiko-Stadt und siedelte später mit seiner Familie nach Spanien um. Dort starb er 2003, im vergeblichen Warten auf eine Lebertransplantation, als er gerade an seinem Meisterwerk »2666‹«arbeitete. ...

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Foto: Basso Cannarsa

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