Die Indianer

Meyers Kinderbibliothek

Originalsprache: Französisch
Die Indianer
 

Die Indianer

Meyers Kinderbibliothek

Originalsprache: Französisch
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Inhalt

***Meyers Kinderbibliothek – die Reihe für das Kindergartenalter***

In diesem Band lernen die Kleinsten spielerisch, was ein Totempfahl ist, welche Arten von Kopfschmuck es gab und woher die Indianer stammen. Außerdem erfahren Kinder, wo die Indianer lebten, wie sie sich in der Wildnis zurechtfanden und wie sie aus ihrem Land vertrieben wurden. Transparente Folien zeigen beim Umblättern das Innenleben von Dingen, machen Verdecktes sichtbar oder veranschaulichen Veränderungen.

+ Überraschende Effekte durch spannende Entdeckerfolien
+ Naturgetreue Illustrationen
+ Kompakte, informative und kindgerechte Texte
+ Enorme Haltbarkeit durch stabile Pappseiten und Ringbindung

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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30
ISBN: 978-3-7373-7107-0
lieferbar

24 Seiten, Spiralbindung
FISCHER Meyers Kinderbuch
Ab 4 Jahren
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Ab 4 Jahren

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Kinderbuch

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  • George Sand
»Die wahrhaftige Geschichte des kleinen Gribouille«
  • »Kennst du das? 100 kunterbunte Sachen«
  • »Duden 18+: Kennst du das? Meine ersten 50 Wörter«
  • »Duden: Kennst du das? Rasselbuch Kleine Tiere«
  • »Duden: Kennst du das? Rasselbuch Erste Sachen«
  • »Die schönsten Kindergartengeschichten für starke Kinder«
  • »Duden: Klapp mal auf! Die Tierkinder«
  • »Kennst du das? Auf der Baustelle«
  • »Kennst du das? Mein bunter Farbenwürfel«
  • »Kennst du das? Formen und Gegensätze«


Interview

László Krasznahorkai im Interview, 26.11.2019
Thirwell: Ich sinne gerade darüber nach, was Sie über Menschen in einer anthropomorphen Welt gesagt haben. Manchmal fällt mir auf, wie ungeniert anthropozentrisch Romane sind. Wo sind die Tintenfische? Wo sind die Algen? Eins der Dinge, die ich an Ihren Romanen liebe, ist der Versuch, gewissermaßen nicht so menschlich provinziell zu sein. Zugleich kommt mir das paradox vor. Was sollten sie sonst sein?
László Krasznahorkai: Das ist sehr wichtig. Die Romanform an sich ist vielleicht zu anthropozentrisch. Es fängt schon mit dem Erzählerproblem an, und das bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen. Wie kriegt man den Erzähler aus dem Roman? In meinem jüngsten Roman stehen auf jeder Seite nur Dialoge zwischen den Figuren – damit lässt sich der Erzähler zwar vermeiden, aber das ist nichts weiter als eine Technik. Denn ich stimme Ihnen zu: das Grundgerüst des Romans und der Welt ist anthropozentrisch. Aber wenn ich wählen müsste zwischen einem Universum ohne Grundgerüst und der Menschheit als Grundgerüst, würde ich mich für die Menschheit entscheiden.

Wir haben keine Ahnung, was das Universum ist. Kluge Leute haben uns schon immer gesagt, das sei der Beweis, dass man nicht denken sollte, weil Denken nirgendwohin führt. Man überbaut nur das Riesenkonstrukt aus Missverständnissen, das die Kultur darstellt. Die Geschichte der Kultur ist die Geschichte der Missverständnisse großer Denker. Wir müssen also immer wieder bei null anfangen und anders ansetzen. Und vielleicht hat man so die Möglichkeit, zwar nicht zu verstehen, aber zumindest weitere Missverständnisse zu vermeiden. Denn die andere Frage ist: Bin ich wirklich so mutig, sämtliche menschliche Kultur in den Wind zu schlagen? Die Schönheit dessen, was die Menschheit hervorbringt, nicht mehr zu bewundern? Es fällt sehr schwer, zu alldem nein zu sagen.

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