László Krasznahorkai Die Welt voran

Die Welt voran
 

László Krasznahorkai Die Welt voran

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Inhalt

»Die Universalität von Krasznahorkais Blick zerstreut alle Zweifel an der zeitgenössischen Literatur.« W. G. Sebald

Dem Zauber des Beginns ist immer schon der Schrecken des Endes eingeschrieben. Von den europäischen Schriftstellern seiner Generation hat keiner dies so deutlich erfahren wie der ungarische Autor und europäische Weltbürger László Krasznahorkai. In seinem Werk, das im Moment eine aufsehenerregende Rezeption im angelsächsischen Raum erfährt, wird eine so betörend luzide wie düstere Karte unserer Gegenwart gezeichnet. Das leuchtende Dunkel Becketts, in dem er sich mit Kafkas Kompass bewegt, steht auch hinter den Erzählungen seines neuen Buches ›Die Welt voran‹, das durch die Musikalität seiner Sprache und die Eindringlichkeit seiner Bilder zur Widerspiegelung einer beinah geretteten Welt wird.



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Bibliografie

Erzählung/en

E-Book
Originalsprache: Ungarisch
Übersetzt von: Heike Flemming

Preis € (D) 18,99
ISBN: 978-3-10-401001-4
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Pressestimmen

»Ein präziser Beobachter und virtuoser Sprachbewohner präsentiert einer häufig absurden Gegenwart die Rechnung und gibt sie […] der Lächerlichkeit preis.«
Werner Krause, Kleine Zeitung, 23.05.2015

»radikal, unversöhnlich, gnadenlos. […]gerade in dieser existentiellen, symbolischen Verdichtung ist sie so groß. […]ein philosophische Ergründer unserer Welt, ist ein Meister des Absurden und Grotesken.«
Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, BR 2, 30.05.2015

»Alles, was Krasznahorkai ausmacht, birgt diese Erzählung – Pathos und Ironie, Melancholie und Witz, Müdigkeit und Wachheit, Erhabenheit und Lächerlichkeit, Leere und Fülle, Dauer und Zufall.«
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 2. Juni 2015

»Im Inneren aber herrschen eine mitreißende gedankliche Beweglichkeit, die heitere Gelehrsamkeit eines in sämtlichen Kulturen bewanderten Erzählers.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 31.05.2015

»fabelhaft kluger, belesener, offenbar weit gereister und vor allem weiser Mann«
Uli Hufen, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 01.04.2015

»großartig erzählt«
Harald Loch, Neue Westfälische Zeitung, 28.03.2015

»László Krasznahorkais neues Werk kann für eine zeitgenössische Literatur jenseits einheitlicher Plotstrukturen und Trick Stories gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.«
Bernd Schneid, literaturkritik.de, 17.03.2015

»Mit großem philosophischem Scharfblick lässt László Krasznahorkais Prosa das Nichts hervorblitzen, das hinter den Ideologien und Religionen lauert, den schwankenden Grund, auf dem sie ruhen.«
Cornelius Hell, Österreichischer Rundfunk, Ex libris, 22.02.2015



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Über László Krasznahorkai

László Krasznahorkai wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren. 1993 erhielt er für ›Melancholie des Widerstands‹ den Preis der SWR-Bestenliste. 1996 war er Gast des Wissenschaftskollegs Berlin. Bela Tarr verfilmte u.a. ›Satanstango‹ und ›Melancholie des Widerstands‹ als ›Werckmeisters Harmonien‹. Zuletzt erschien ›Krieg und Krieg‹, ›Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß‹. ›Seiobo auf Erden‹ wurde 2010 mit dem Brücke ...

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László Krasznahorkai
Foto: (c) Doris Poklekowski

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