Liao Yiwu

Die Wiedergeburt der Ameisen

Hardcover
Originalsprache: Chinesisch
Übersetzt von: Karin Betz
Preis € (D) 28,00 | € (A) 28,80
ISBN: 978-3-10-044817-0
lieferbar
Bestellen Sie mit unserem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.
Buch empfehlen

Buchdetails

576 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-044817-0
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Weitere Ausgaben

Cover »Die Wiedergeburt der Ameisen«
Die Wiedergeburt der Ameisen
Preis € (D) 24,99
ISBN: 978-3-10-402913-9

Inhalt

In seinem ERSTEN ROMAN verwebt Liao Yiwu auf poetisch abgründige Weise die Geschichte seiner Familie mit der seines Heimatlandes China, das ihn verstoßen hat. Liao Yiwu saß im Gefängnis, in der Falle des totalitären Wahnsinns, und erfuhr Folter und Demütigung, nur weil er Gedichte schrieb. Allein sein Lieblingsbuch, das wundersame chinesische Orakel ›I Ging‹, half ihm die Hölle der Gefangenschaft zu überleben. Ein starker, ein tief erschütternder Roman, in dem der große Dichter Chinas zu einer neuen, überwältigenden Sprache gefunden hat.



Pressestimmen

»Ein grotesker chinesischer Roadmovie-Roman, der spielerisch die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Realem und Surrealem verwischt. Es ist aber auch ein Roman von großem Humor«
Maximilian Kalkhof, Spiegel Online, 03.10.2016

»Nicht nur sarkastisch, auch drastisch ist diese Prosa.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2016

»Die Lektüre des Romans ist für westliche Leser aufregend und erhellend«
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 11.10.2016

»So eindringlich und bildgewaltig wie kein Zweites erzählt dieses große Werk davon, warum das Gestern in China gegenwärtig bleiben muss, trotz aller »Umerziehungslager« oder Internet-Zensur.«
Oliver Pfohlmann, Deutschlandfunk, 12.12.2016

»Eindringlich und bildgewaltig«
Oliver Pfohlmann, Badische Zeitung, 14.01.2017



Über Liao Yiwu

Liao Yiwu, geboren 1958 in der Provinz Sichuan, wuchs als Kind in großer Armut auf. 1989 verfasste er das Gedicht »Massaker«, wofür er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt wurde. 2007 wurde Liao Yiwu vom Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum mit dem Preis »Freiheit zum Schreiben« ausgezeichnet, dessen Verleihung in letzter Minute verhindert wurde. 2009 erschien sein Buch »Fräulein Hallo und der Bauernkaiser«. 2011, als »Für ein Lied und hundert Lieder« in Deutschland erschien, gelang es Liao Yiwu, China zu verlassen. Seitdem lebt er in Berlin. 2012 erschien »Die Kugel und das Opium«, 2013 »Die Dongdong-Tänzerin und der Sichuan-Koch« sowie 2014 »Gott ist rot«. Er wurde mit dem Geschwister-Scholl-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Mehr über Liao Yiwu

 Liao Yiwu
Foto: ALI GHANDTSCHI

Mehr zu diesem Buch


hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €