Erich Fried Reich der Steine

Zyklische Gedichte

Reich der Steine
 

Erich Fried Reich der Steine

Zyklische Gedichte

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Inhalt

»Wer die Steine reden hört/weiß es werden nur Steine bleiben/Wer die Menschen reden hört/weiß es werden nur Steine bleiben« - vor über zwanzig Jahren schrieb Erich Fried diese prophetischen Verse. Sie stehen im letzten Teil der zyklischen Gedichte aus den Jahren 1947 bis 1963, die hier in einer Neuausgabe vorliegen.
Ist Fried seit den sechziger Jahren vor allem als politischer Lyriker bekanntgeworden, der die Kunst des Sprachdenkens in dialektischen Wortspielen in immer neuen Variationen vorführt, so entführt uns der Fried der ersten anderthalb Nachkriegsjahrzehnte - über den weltweiten Trümmerhaufen nachsinnend - in eine Welt voller Bilder, Symbole und literarischer Verweise. Nacht und Traum, Welt und Spiegel, Meer und Wüste, Tod und Liebe und immer wieder Steine und Herzen. Oft bilden Märchen und Mythen den Hintergrund oder geben das Leitwort für die lyrische Wanderung durch die Zeiten.
Frieds zentrales Thema ist auch hier bereits angeschlagen: Das Wort als Waffe gegen jegliche Verletzung der Menschlichkeit. Jedes Gedicht ist eine »Aufforderung zur Unruhe«.



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 6,45
ISBN: 978-3-596-25959-5
lieferbar

160 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Erich Fried

Erich Fried, 1921 in Wien geboren, starb 1988 in Baden-Baden. 1938 floh er nach der Besetzung Österreichs nach England und lebte seitdem in London, zunächst als Hilfsarbeiter, später als Mitarbeiter der BBC und seit 1968 als freier Schriftsteller und Übersetzer. Erich Fried wurde u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis (1986) und mit dem Georg-Büchner-Preis (1987) ausgezeichnet.

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