Eugene O'Neill Der große Gott Brown

Stück in 4 Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel

Der große Gott Brown
 

Eugene O'Neill Der große Gott Brown

Stück in 4 Akten mit einem Vor- und einem Nachspiel

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Inhalt

Dion Anthony ist ein überempfindlicher, verwundbarer Künstler, der Masken trägt: wie ein Visier, aus Notwehr, zum Schutz, als Symbol der Fremdheit zwischen den Menschen. Sein Gegenspieler ist der nüchterne, unschöpferische Geschäftsmann William Brown - beide sind seit ihrer Kindheit in Freundschaft unlösbar aneinandergekettet. Sie lieben die gleichen Frauen: Margaret, die Ehefrau Dions, die ihm treu ist, und die Dirne Cybel, die von Brown ausgehalten wird, ihm aber keineswegs treu ist. Sie sind Partner in einer Architekturfirma: Brown beutet die Einfälle Anthonys aus. Der sterbende Dion Anthony reißt sich die zynische Maske herunter, enthüllt ein Leidensgesicht und findet, von Cybel geleitet, zum erlösenden Gebet. Brown, den er als »Großen Gott Brown« verspottet hat, nimmt Dions Maske, um als Dion-Brown alles an sich zu reißen, worum er Dion-Anthony beneidet hat. In der Aufspaltung - der maskierte Erfolgsmensch Brown, der maskierte Ehemann Margarets Dion - gewinnt er durch Leid und Schuld eine, wie O'Neill kommentiert, »gequälte Christenseele, um Glauben bettelnd und ihn schließlich auf den Lippen Kybeles findend«.
Dieses 1925 entstandene Stück ist O'Neills Version eines ›Faustspiels‹.



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Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 7,40
ISBN: 978-3-596-10640-0
lieferbar

112 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Eugene O'Neill

Am 16. Oktober 1888 kam Eugene O'Neill als Sohn eines Schauspielerehepaares in New York zur Welt. In das Theater so hineingeboren. begann Eugene O'Neill jedoch erst nach einer längeren Zeit der Suche zu schreiben. Er arbeitete u. a. als Sekretär in einem New Yorker Versandhaus, als Goldgräber und als Matrose. Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch 1912 verbrachte er sechs Monate in einem Sanatorium. Diese unfreiwillige Ruhepause erweckte in ...

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Eugene O'Neill
© Archiv S. Fischer

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