Feridun Zaimoglu Ruß

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Inhalt

Liebe, Trauer und Vergeltung im Ruhrpott – eine deutsche Saga.
Ein Kiosk in Duisburg ist der Ausgangspunkt einer rasanten Geschichte, die ihren Helden durch das Ruhrgebiet, nach Warschau und bis auf die Großglocknerstraße führt – und an die Grenzen seiner Liebes- und Leidensfähigkeit. Renz war Arzt, doch als seine Frau von einem Einbrecher ermordet wurde, zerbrach seine Welt. Er hilft in einem Kiosk aus, kümmert sich um die Alltagssorgen der Trinker und Hänger, trauert um seine Frau und sinnt auf Vergeltung. Als der Mörder seiner Frau freikommt, holt ihn seine Vergangenheit ein, und er heftet sich an die Fersen des Täters. Feridun Zaimoglu zeigt das Drama eines Menschen, den kaum noch etwas im Leben hält, vor dem Hintergrund einer Welt im Umbruch, die durch eine lange Tradition geprägt ist und sich gerade neu erfindet. Mit den Romanen ›Liebesbrand‹, ›Hinterland‹ und ›Ruß‹ hat Feridun Zaimoglu sprachmächtig die Romantik in die deutsche Gegenwartsliteratur zurückgeholt.



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Bibliografie

Roman

Taschenbuch

Preis € (D) 9,99 | € (A) 10,30
ISBN: 978-3-596-19485-8
lieferbar

272 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Feridun Zaimoglus Buch ist ein ernsthafter Versuch, unbürgerliche Literatur zu schreiben. So etwas traut sich kaum noch ein Autor.«
Thomas E. Schmidt, Die Zeit, 13.03.2019

»Für diesen Hoffnungsschimmer im Kohlenstaub sind wir Zaimoglu zutiefst dankbar.«
Der Westen, 13.03.2019

»So entsteht in ›Ruß‹ dann doch ein Abbild des Ruhrgebiets – als Remix, dessen Autor auf den alten Tonspuren surft, wie es ihm gefällt.«
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2019

»Eine sprachmächtige, originelle und wunderbar gesellschaftskritische Geschichte – und nebenbei die Chronik einer Region. Ein Roman, der sich im Hirn und im Herzen verankert.«
Westdeutscher Rundfunk, Funkhaus Europa, 13.03.2019

»So kunstvoll wie immer, aber dieses Mal mit den Mitteln bewusster Verknappung, hat Feridun Zaimoglu einen lebensklugen und spannenden Roman über Deutschlands verwildernden Westen geschrieben.«
Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 13.03.2019

»durch kunstvolle Kargheit beeindruckend stark erzähltes Buch über das Scheitern und den Versuch, dem Niedergang ein Stück Eigensinn entgegenzustellen. [...] Ein spannendes Stück deutsche Literatur.«
Neue Presse, 13.03.2019

»Zaimoglu beherrscht das Erzählen meisterlich, […] mit jedem Buch erfindet er sich neu; er entdeckt Worte für Dinge, die anderen nicht einmal einen Blick wert wären.«
Frankfurter Rundschau, 13.03.2019

»Road-Novel, Milieustudie und Thriller, vor allem aber – und das sind die schönsten, intensivsten Passagen – ein Liebesroman.«
Jörg Magenau, Deutschlandradio, 13.03.2019



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Über Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit etwa 45 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Journalist arbeitet. Er schreibt für »Die Welt«, die »Frankfurter Rundschau«, »Die Zeit« und die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. 2002 wurde er mit dem Hebbel-Preis ausgezeichnet, 2003 dem ...

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© Thomas Duffé

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