Franz Werfel Die tanzenden Derwische

Die tanzenden Derwische
 

Franz Werfel Die tanzenden Derwische

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Inhalt

Um das Ausloten »der tiefsten Welt ihres Wesens« geht es Franz Werfel bei nahezu allen Gestalten seiner Erzählungen dieses chronologisch geordneten Bandes, der die Jahre 1920 bis 1927 umfaßt. In den ersten, Fragment gebliebenen Texten zeigt er teils durch Ironisierung des Erfolgstrebens, die Vergötzung des Maskulinen und durch Karikierung der Gesellschaft der jungen österreichischen Republik, teils durch den Spiegel »einer Art von wollüstiger Galanterie« oder aber durch das Gefühl von Fremdheit in der Gemeinschaft die Fragwürdigkeit dieser Zeit auf. Immer mehr zu der Überzeugung gelangt, daß für sie »nicht der hochstehende Mensch symbolisch« sei, »sondern der mittlere«, wandte er sich Mitte der zwanziger Jahre vor allem den kleinen Verhältnissen und den Kleinbürgern, den Alltagsmenschen und den Desorientierten sowie den Außenseitern zu. Konzentriert und präzise ist die Schilderung des Erzählgeschehens bei gleichzeitiger Beachtung und Wahrung des Atmosphärischen, selbst dort, wo es ins Dämmerlicht einer Welt, gelegentlich ins Mystische fällt. Leitideen dieses durchaus nicht »kunterbunten, disparaten Mosaiks« (Franz Brunner) sind die »Grundfragen von Schuld und Menschlichkeit« (Fritz Martini).



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Bibliografie

Erzählung/en

Hardcover

Preis € (D) 19,00 | € (A) 19,60
ISBN: 978-3-10-091029-5
lieferbar

224 Seiten, Leinen
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Franz Werfel

Am 10. September 1890 wird Franz Werfel in Prag geboren; als Schüler schreibt er Gedichte und entwirft Dramen. 1914 wird er zum Militärdiensteingezogen; 1917 begegnet er Alma Mahler-Gropius, mit der er bis zu seinem Lebensende verbunden bleibt; er siedelt nach Wien über. Zu dieser Zeit sind bereits mehrere Gedichtbände von ihm erschienen, hat er kritische Aufsätze veröffentlicht. 1919 folgt seine erste ganz eigenständige Novelle ›Nicht der ...

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Franz Werfel
© Archiv S. Fischer Verlag

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