Thomas Mann Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«

Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«
 

Thomas Mann Gegen die Verunglimpfung von Alexander Moritz Freys »Spuk des Alltags«

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Inhalt

Das Werk ›Spuk des Alltags‹ (erschienen 1920) des Münchener Schriftstellers Alexander Moritz Frey erregte die Gemüter: Obwohl literarisch und stilistisch seriös, stehen dennoch Themen wie Tod und Sex im Mittelpunkt, untermalt durch Anklänge fantastischer und wahnhafter Elemente. Der süddeutsche Pfarrer Hermann Binder war empört und sah sich nach der Lektüre veranlasst, den Verfasser mit einem drastischen Verriss in der Augsburger Postzeitung zu brandmarken, was dieser mit einer Klage wegen Beleidigung konterte. Die Süddeutsche Zeitung widmete der Auseinandersetzung am 31. Juli 1921 einen Artikel und druckte dazu diesen Text ab, mit dem Mann in der Sache Partei ergriff. Seine Haltung war auch unabhängig von dem guten persönlichen Kontakt zu Frey vorhersehbar: Unter dem schützenden Dach der Kunst muss auch diese Art von Literatur ihren Platz haben dürfen – eine Sichtweise, die Mann an verschiedenster Stelle konsequent vertrat.



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Bibliografie

E-Book Preis € (D) 0,99
ISBN: 978-3-10-400475-4
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Über Thomas Mann

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

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Thomas Mann
© S.Fischer Verlag

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