Christoph Ransmayr Gerede

Elf Ansprachen

Gerede
 

Christoph Ransmayr Gerede

Elf Ansprachen

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Inhalt

Der zehnte Band der »Spielformen des Erzählens«: Christoph Ransmayr rühmt und dankt, fragt und kämpft.
»Die Verwandlung von etwas in Worte gehört zu den vielfältigsten und ungeheuerlichsten Verwandlungen, die in unserer Welt möglich sind.« Davon spricht Christoph Ransmayr in seinen Reden und erinnert uns, dass es oftmals gerade das Kindhafte, Gefährdete, Archaische oder traumatisch Verletzte an der Poesie ist, das Unbändige, Wahnsinnige an Prosa und Drama, das uns bewegt, fesselt oder überwältigt. Zu den vornehmsten Möglichkeiten der Literatur zählt Ransmayr dabei die Förderung der Vorstellungskraft durch das Erzählen vom tatsächlichen Leben des Einzelnen, um so gegen Dogma und Klischee, die Voraussetzungen aller Barbarei, zu immunisieren und darin vielleicht sogar eine Ahnung von Glück zu finden.



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Bibliografie

Hardcover Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-10-062952-4
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104 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»kann man (…) gar nicht genug rühmen (…) kompakte, dichte, funkelnde Prosa-Miniaturen, die alle Vorzüge der Ransmayrschen Erzählkunst gleichsam in nuce enthalten.«
Günter Kaindlstorfer, ORF, Ö1, 06.04.2014

»engagierte Ansprachen, die in klarer Sprache und mit kämpferischem Gestus die Obszönitäten und Skandale unserer sozialen Wirklichkeit benennen.«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 28.03.2014

»In betörend geschliffener Sprache.«
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 19.03.2014

»Große Weltentwürfe treffen dabei auf poetisch genaue Beobachtungen und literarische Selbstreflexionen.«
Apa, 19.03.2014

»Ransmayr ist Ransmayr. Wir sollten seine Bücher lesen und uns freuen, solch einen außergewöhnlichen Schriftsteller zum Zeitgenossen zu haben.«
Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 18.03.2014

»hält keine Gebrauchsreden. Was er zu sagen hat, tut er in Kurzerzählungen, die er wie Kabinette reich ausmalt und mit Atmosphäre füllt.«
Stefan May, Die Presse, 08.03.2014

»vermischt […] Literaturwissenschaft, Gesellschaftspolitik, Poesie und Rhetorik auf […] uneitle Weise zu Texten über das Dasein als Autor und die schwankende Bedeutung von Sprache und Literatur.«
Christoph Hartner, STEIRERKRONE, 19.02.2014

»…beweist, wie schön sich ›bloßes Gerede‹ entfalten kann.«
Peter Pisa, Kurier, 01.03.2014



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Über Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« und »Gerede‹. Zum ...

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Foto: Magdalena Weyrer

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