Hilde Domin Gesammelte Essays

Heimat in der Sprache

Gesammelte Essays
 

Hilde Domin Gesammelte Essays

Heimat in der Sprache

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Deutschland von außen und von innen, das ist das eigentliche Thema dieser Essays, die ihrerseits den Atem des Autobiographischen haben: des Menschen, dem die Heimat genommen, dem die Heimat wiedergegeben wurde, und der weiß, wie widerrufbar das scheinbar Selbstverständliche ist. Also im wesentlichen Arbeiten über die Grenzsituation des Menschen und des schreibenden Menschen in diesem Jahrhundert: Zum Beispiel über die Möglichkeit der Freiwilligkeit innerhalb der Unfreiwilligkeit. Das uns aufgegebene Lebensparadox wird auf viele Weisen vorgeführt, in Reden, Arbeiten über Schicksalsgenossen, Stellungnahmen, Nachrufen auf Freunde, Interpretationen und Selbstinterpretationen. Dazu natürlich Prinzipielles über das Schreiben.
»Ganz wie die deutsche Nachkriegslyrik besser mit der Vergangenheit fertig geworden ist als die Politiker und für sich die normalen Kontakte zur Welt wiederhergestellt hat, so sind die Dichter mit ihren leisen Stimmen unterwegs zueinander: über die Verschiedenheit ihrer Gesellschaftssysteme hinweg«, heißt es am Ende eines Beitrags von 1968.
Der Band geht über die in ›Von der Natur nicht vorgesehen‹ (1974) und in ›Aber die Hoffnung‹ (1982) abgedruckten Essays weit hinaus und bietet gut zwei Drittel Neues, Verstreutes wie bisher Unveröffentlichtes.



Buch empfehlen

Bibliografie

Essay/s

Hardcover

Preis € (D) 21,00 | € (A) 21,60
ISBN: 978-3-10-015315-9
lieferbar

416 Seiten, Leinen
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Biographie/ Briefe/ Tagebücher

  • Anne Frank
»Tagebuch Version a und b«
  • Mark Forsyth
»Lob der guten Buchhandlung«
  • Elias Canetti
»Ich erwarte von Ihnen viel«
  • Wolfgang Hilbig
»Werke, Band 7: Essays, Reden, Interviews«
  • Julia Voss
»Hilma af Klint«
  • »Das Leben ist schön«
  • Gareth Stedman Jones
»Karl Marx«
  • Adam Higginbotham
»Mitternacht in Tschernobyl«
  • Roger Willemsen
»Musik!«
  • Karl Valentin
»Das große Lesebuch«
  • Daniel Schönpflug
»Kometenjahre«
  • Max Brod

+
Franz Kafka
»Eine Freundschaft Briefwechsel«

Über Hilde Domin

Hilde Domin, 1909 in Köln geboren, studierte Jura, Philosophie und Nationalökonomie. Ihre Studien beendete sie in Florenz. Mit Hitlers Machtergreifung brach die Zeit des Exils an, die Hilde Domin gemeinsam mit ihrem Mann zunächst in England, dann in der Karibik, in Santo Domingo, verbrachte. Nach 22jährigem Exil kehrten sie nach Deutschland zurück. Hilde Domin lebte bis zu ihrem Tod im Februar 2006 in Heidelberg. Als eine der bedeutendsten ...

Mehr über Hilde Domin

Hilde Domin
© S. Fischer Verlag
hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €