Hubert Fichte Herausgegeben von: Peter Braun

Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart

Briefe an Leonore Mau

Hardcover
Preis € (D) 26,00 | € (A) 26,80
ISBN: 978-3-10-002515-9
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Buchdetails

256 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-002515-9
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Cover »Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart«
Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart
Preis € (D) 22,99
ISBN: 978-3-10-403768-4

Inhalt

Anfang der Sechzigerjahre lernten sie sich kennen: Hubert Fichte, der junge und ambitionierte Schriftsteller, der seine Homosexualität zum Programm erhob. Und die Architektur-Fotografin Leonore Mau, die das bürgerliche Familienleben satt hatte. Es entstand eine außergewöhnliche Liebesbeziehung und produktive künstlerische Arbeitsgemeinschaft, die bis zu Fichtes Tod 1986 anhielt. Die rund achtzig erhaltenen Briefe Fichtes an Leonore Mau zeugen von einem schonungslosen Umgang, vom Ringen um Autonomie innerhalb der Beziehung und von dem unbedingten Willen, ihre gemeinsame Kunst durchzusetzen. Sie überraschen aber auch durch Fürsorge und das tiefe Vertrauen, auf dem diese offene und doch innige Partnerschaft beruhte.



Pressestimmen

»In den Briefen springt den Leser eine Zartheit an, die in dem Werk dieses Schriftstellers sonst nicht auftaucht. Sie sind ein Glücksfall.«
Cord Riechelmann, taz, 01.08.2016

»Zeit also, diesen Schriftsteller wiederzuentdecken, der seiner Zeit so voraus war, denn auch sonst lebte er atemberaubend modern.«
Matthias Frings, Männer, 01.08.2016

»Eine Beziehung, für die es in Deutschland kein Vorbild gab, [...] sie schufen gemeinsam Werke, die neu waren und anders als der Rest der deutschen Literatur.«
Volker Weidermann, Der Spiegel, 30.07.2016

»Faszinierende Briefe (…) eine so wundersame wie komplizierte Liebes- und Arbeitsbeziehung (…) von entwaffnender Zärtlichkeit«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 14.08.2016

»Mehr haben Schreibende nie erreicht; so unheimlich ist ihr Glück.«
Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.2016

»Man kann diesen Briefwechsel dank der ausgezeichneten Kommentierung und der biographischen Hinweise als eine Geschichte der außergewöhnlichen und progressiven Beziehung zweier Künstler zueinander lesen.«
Ulrich Rüdenauer, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 12.08.2016

»Der Fund des Briefwechsels im Nachlass von Leonore Mau ist […] eine kleine Sensation.«
Oskar Piegsa, Die Zeit, 01.09.2016

»wie die Fotografin Leonore Mau und der Schriftsteller Hubert Fichte ihre Beziehung gestalteten, das kann einen immer noch das Staunen lehren. Und mit Bewunderung erfüllen.«
Tilman Krause, Die Welt/Literarische Welt, 08.10.2016



Über Hubert Fichte

Hubert Fichte, 1935 in Perleberg geboren, wuchs in Hamburg auf, war Schauspieler, Schafhirte und Landwirtschaftslehrling. Seit 1963 lebte Fichte als freier Schriftsteller in Hamburg. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Romane ›Das Waisenhaus‹ (1965), ›Die Palette‹ (1968) und ›Versuch über die Pubertät‹ (1974), die ethnopoetischen Reiseberichte ›Xango‹ (1976) und ›Petersilie‹ (1980) sowie die mehrbändige ›Geschichte der Empfindlichkeit‹ (ab 1987). Hubert Fichte starb am 8. März 1986 in Hamburg.

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Hubert Fichte
© Horst Fasel

Peter Braun, Germanist und Medienwissenschaftler, leitet das Schreibzentrum an der Universität Jena; zudem lehrt und forscht er zur Literatur vornehmlich des 20. und 21. Jahrhunderts. Einen Schwerpunkt bilden Leben und Werk Hubert Fichtes, zu dem er u.a. die Einführung ›Eine Reise durch das Werk von Hubert Fichte‹ (Fischer Taschenbuch 16868) geschrieben hat.

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