László Krasznahorkai Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss

Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss
 

László Krasznahorkai Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Im Süden Kyotos, an der einschienigen Schnellbahn der Kaihan-Linie gelegen, nur eine Haltestelle außerhalb der Stadt, ist ein Kloster. Eine labyrinthische Steigung führt den Enkel des Prinzen von Genji an diesen abgelegenen Ort. Irgendwo hier müßte er sein, der schönste Garten der Welt.
Wie von selbst werden seine Schritte durch die Klosteranlage gelenkt. Eine ausgeklügelte Bauweise hat die Natur in Form gebracht, jedes Ding hat seinen Platz und seine wohlgeformte Gestalt eine Bedeutung an sich. Und so eröffnet sich ein feiner, minutiöser Blick auf die Natur, auf Pflanzen, Wind und Vögel, wie auch auf die Architektur, auf Pagoden, Höfe, Terrassen.
Das Kleine groß werden zu lassen, Unauffälliges in den Mittelpunkt zu rücken, die Bedeutung zu erkennen, die selbst dem scheinbar Zufälligen innewohnt, Schönheit im Alltäglichen aufzuspüren und das ordnende Prinzip im angeblichen Chaos zu benennen, all das leistet László Krasznahorkai bei seinem Ausflug in die japanische Landschaft und in Japans Ideen- und Gedankenwelt.
Entstanden ist ein literarisches Kleinod von ungekannter Tiefe, ein meditativer Text, der auch europäische Gemüter lehrt, sich in die zirkuläre Denkweise des fernen Ostens einzufühlen.



Buch empfehlen

Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Ungarisch
Übersetzt von: Christina Viragh

Preis € (D) 18,90 | € (A) 19,50
ISBN: 978-3-10-042224-8
lieferbar

160 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (intern.)

  • Alaa al-Aswani
»Der Jakubijân-Bau«
  • Emmanuelle Pirotte
»Heute leben wir«
  • Édouard Louis
»Im Herzen der Gewalt«
  • Richard Powers
»ORFEO«
  • Alain de Botton
»Der Lauf der Liebe«
  • Kenzaburô Ôe
»Der Tag, an dem Er selbst mir die Tränen abgewischt«
  • Yasmina Reza
»Babylon«
  • Colson Whitehead
»Underground Railroad«
  • Yasmina Reza
»Eine Verzweiflung«
  • Fernando Pessoa
»Lissabon - Lisboa«
  • Roberto Bolaño
»Telefongespräche«
  • Carla Guelfenbein
»Die andere Seite der Seele«

Über László Krasznahorkai

László Krasznahorkai wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren. 1993 erhielt er für ›Melancholie des Widerstands‹ den Preis der SWR-Bestenliste. 1996 war er Gast des Wissenschaftskollegs Berlin. Bela Tarr verfilmte u.a. ›Satanstango‹ und ›Melancholie des Widerstands‹ als ›Werckmeisters Harmonien‹. Zuletzt erschien ›Krieg und Krieg‹, ›Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß‹. ›Seiobo auf Erden‹ wurde 2010 mit dem Brücke ...

Mehr über László Krasznahorkai

László Krasznahorkai
Foto: (c) Doris Poklekowski

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €