Max Horkheimer Gesammelte Schriften in 19 Bänden

Band 2: Philosophische Frühschriften 1922-1932

Gesammelte Schriften in 19 Bänden
 

Max Horkheimer Gesammelte Schriften in 19 Bänden

Band 2: Philosophische Frühschriften 1922-1932

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Band 2 der ›Gesammelten Schriften‹ enthält frühe Texte zur Philosophie, die schon einmal vervielfältigt oder gedruckt vorlagen – darunter allerdings auch solche, die seit einem halben Jahrhundert nicht mehr zugänglich sind.
Dieser Band macht deutlich, daß Horkheimer während seiner Frankfurter Jahre eine Art geistiger Doppelexistenz führte: sein Denken bildete gleichsam eine öffentliche und eine private Seite aus, die er erst später im Entwurf einer Kritischen Theorie zu vermitteln vermochte. Mit seiner Dissertation (1922) und der Habilitationsschrift (1925) – beide über Kant – hatte er noch durchaus Anteil am Betrieb der Schulphilosophie; diese Schriften verraten Einflüsse der Gestaltspsychologie und erste Zweifel am Herrschaftsanspruch der Naturwissenschaften. Die Abhandlung ›Anfänge der bürgerlichen Geschichtsphilosophie‹ (1930) entstand dann bereits nach Horkheimers Wendung zum Materialismus und ist sein erster veröffentlichter Beitrag zu einer materialistischen Philosophiegeschichte. Zu welch weitreichenden politischen und persönlichen Konsequenzen ihn seine intellektuelle Entwicklung führte, verraten diese universitären Schriften jedoch kaum; dies wird erst deutlich in den sozialkritischen Notizen ›Dämmerung‹. Hier wird die traditionelle akademische durch eine im weiteren Sinne schriftstellerische Arbeit überschritten. Horkheimer findet zu einer aphoristischen Denkform, die er dann in den Notizen des Spätwerks wieder aufnehmen und vielfach variieren sollte.



Buch empfehlen

Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 24,99 | € (A) 25,70
ISBN: 978-3-596-27376-8
lieferbar

472 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Wissenschaft

  • Cornelia Vismann
»Das Recht und seine Mittel«
  • Robert Gernhardt
»Der kleine Gernhardt«
  • Jan Wagner
»Die Live Butterfly Show«
  • Simon Stone
»Stücke«
  • Wolfram Lotz

+
Roland Schimmelpfennig

+
Ferdinand Schmalz

+
Jen Silverman

+
Marlene Streeruwitz

+
Björn SC Deigner

+
Gracie Gardner

+
Caren Jeß
»Dramatische Rundschau«
  • Josef M. Gaßner

+
Jörn Müller
»Können wir die Welt verstehen?«
  • Peter Trawny
»Philosophie der Liebe«
  • Michael Sandel

+
Carolin Emcke

+
Harald Welzer

+
Roger Willemsen

+
Carlo Strenger

+
David Van Reybrouck

+
Lisa Herzog

+
Remo H. Largo
»Die ZEIT-Bibliothek der Werte«
  • Michi Strausfeld
»Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren«
  • Frédéric Martel
»Sodom«
  • Lucia Lucia
»Texte, die auf Liebe enden«
  • Friedrich von Borries

+
Benjamin Kasten
»Stadt der Zukunft –  Wege in die Globalopolis«

Über Max Horkheimer

Max Horkheimer, geboren 1895 in Zuffenhausen/Stuttgart, wurde 1930 Ordinarius der Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1933 emigrierte er und errichtete Zweigstellen des Instituts zunächst in Genf, später in Paris, schließlich an der Columbia-Universität in New York. Nach Frankfurt zurückgekehrt, etablierte Horkheimer im Jahre 1950 das Institut für Sozialforschung neu. 1951 bis 1952 war er Rektor ...

Mehr über Max Horkheimer

Max Horkheimer
© Ilse Mayer, Frankfurt

Mehr zu diesem Buch

Newsletter abonnieren
0 Artikel  0 €