Sergej Lebedew Menschen im August

Menschen im August
 

Sergej Lebedew Menschen im August

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Russland im August 1991: ein Putsch bringt das Land zum Beben, Gorbatschow wird abgesetzt, Jelzin übernimmt die Macht und Putin kann kaum erwarten, der Nächste zu sein. Das Land zerfällt. Nichts ist mehr, wie es Jahrzehnte lang war. Die einen verscherbeln Bodenschätze und Panzer und werden Multimillionäre, die anderen versinken in bitterer Armut. In dieser Zeit des totalen Umbruchs entdeckt der Ich-Erzähler das Tagebuch seiner Großmutter und erkennt, dass das Schweigen über die Vergangenheit gebrochen werden muss, wenn Russland eine Zukunft haben will. Ein hochaktueller, ein spannender Roman über ein Land, das schon lange keine Weltmacht mehr ist.



Zur Leseprobe Buch empfehlen

Bibliografie

Roman

Hardcover
Originalsprache: Russisch
Übersetzt von: Franziska Zwerg

Preis € (D) 22,99 | € (A) 23,70
ISBN: 978-3-10-042511-9
lieferbar

368 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»Sprachgewaltig und oft sogar poetisch ist dieses Buch, das einen silbernen Lichtstrahl ins Russische Dunkel wirft.«
Meike Schnitzler, Brigitte extra, September 2015, 12.03.2019

»Und doch hinterlässt ›Menschen im August‹ einen Eindruck, der sich einfrisst.«
Stephan Speicher, Die Zeit, 12.03.2019

»Das Buch sollte Schullektüre werden.«
Raimund Kirch, Nürnberger Zeitung, 13.02.2016

»Lebedew […] ist ein ebenso poetischer wie düsterer Roman über sein schwieriges Heimatland gelungen, eine verschlungene Zeitreise in die ›Strafzonen des Schweigens‹.«
Sibylle Peine, Deutsche Presse Agentur, 01.02.2016

»In folgereichen Szenen, eine erschreckender und wolfshündischer als die andere, lassen Autor und Erzähler den Leser in die russische Gegenwart stolpern, so unglaublich wie realistisch […]«
Gundula Sell, Sächsische Zeitung, 02.01.2016

»Sergej Lebedew ist nicht nur mutig, er ist auch hartnäckig. Und er hat einen sprachmächtigen historischen Roman vorgelegt.«
Christine Hamel, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 30.12.2015



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (intern.)

  • Alaa al-Aswani
»Der Jakubijân-Bau«
  • Roberto Bolaño
»Chilenisches Nachtstück«
  • Regina Porter
»Die Reisenden«
  • J.M. Coetzee
»Die Kindheit Jesu«
  • Eric-Emmanuel Schmitt
»Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte«
  • Gabriel García Márquez
»Hundert Jahre Einsamkeit«
  • Christina Dalcher
»Vox«
  • Jane Austen
»Emma«
  • Karina Sainz Borgo
»Nacht in Caracas«
  • Jane Austen
»Stolz und Vorurteil«
  • Andrew Sean Greer
»Mister Weniger«
  • Jane Austen
»Mansfield Park«

Über Sergej Lebedew

Für »Kronos‘ Kinder« hat Sergej Lebedew in den Archiven von Halle und Berlin seine deutschen Wurzeln recherchiert. Lebedew arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Lebedew lebt in Berlin.

Mehr über Sergej Lebedew

Sergej Lebedew
Foto: (c) James Hill/laif

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €