Meyers Kinderlexikon

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Inhalt

Kinder entdecken täglich Neues und haben viele Fragen: Warum fliegen Zugvögel in den Süden? Was bedeutet das Wort "Streik"? Und wie macht man Porzellan? Der Lexikonklassiker "Meyers Kinderlexikon" erklärt über 1000 Begriffe so, dass Kinder ab 5 Jahren sie ganz leicht verstehen - ideal zum Vorlesen und zum ersten Selbstlesen! Bunte Abbildungen zeigen, wie die Dinge aussehen oder wie sie funktionieren. Zu 23 besonders spannenden Themen, wie Piraten, Ritter, Wetter, Bauernhof, Dinosaurier oder Zoo, gibt es ganzseitige Sonderartikel. Lexikonspiele und Quizfragen bringen noch mehr Spaß und trainieren spielerisch den Umgang mit einem Lexikon. Mit Alphabetleiste zum selbstständigen Nachschlagen.



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Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 12,99 | € (A) 13,40
ISBN: 978-3-7373-7013-4
lieferbar

264 Seiten, gebunden
FISCHER Meyers Kinderbuch
Ab 5 Jahren
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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  • »Duden 18+: Kennst du das? Meine ersten 50 Wörter«
  • »Duden: Kennst du das? Rasselbuch Erste Sachen«
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  • »Duden: Kennst du das? Rasselbuch Kleine Tiere«
  • »Duden: Klapp mal auf! Die Tierkinder«
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  • »Kennst du das? Formen und Gegensätze«


Interview

László Krasznahorkai im Interview, 26.11.2019
Thirwell: Ich sinne gerade darüber nach, was Sie über Menschen in einer anthropomorphen Welt gesagt haben. Manchmal fällt mir auf, wie ungeniert anthropozentrisch Romane sind. Wo sind die Tintenfische? Wo sind die Algen? Eins der Dinge, die ich an Ihren Romanen liebe, ist der Versuch, gewissermaßen nicht so menschlich provinziell zu sein. Zugleich kommt mir das paradox vor. Was sollten sie sonst sein?
László Krasznahorkai: Das ist sehr wichtig. Die Romanform an sich ist vielleicht zu anthropozentrisch. Es fängt schon mit dem Erzählerproblem an, und das bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen. Wie kriegt man den Erzähler aus dem Roman? In meinem jüngsten Roman stehen auf jeder Seite nur Dialoge zwischen den Figuren – damit lässt sich der Erzähler zwar vermeiden, aber das ist nichts weiter als eine Technik. Denn ich stimme Ihnen zu: das Grundgerüst des Romans und der Welt ist anthropozentrisch. Aber wenn ich wählen müsste zwischen einem Universum ohne Grundgerüst und der Menschheit als Grundgerüst, würde ich mich für die Menschheit entscheiden.

Wir haben keine Ahnung, was das Universum ist. Kluge Leute haben uns schon immer gesagt, das sei der Beweis, dass man nicht denken sollte, weil Denken nirgendwohin führt. Man überbaut nur das Riesenkonstrukt aus Missverständnissen, das die Kultur darstellt. Die Geschichte der Kultur ist die Geschichte der Missverständnisse großer Denker. Wir müssen also immer wieder bei null anfangen und anders ansetzen. Und vielleicht hat man so die Möglichkeit, zwar nicht zu verstehen, aber zumindest weitere Missverständnisse zu vermeiden. Denn die andere Frage ist: Bin ich wirklich so mutig, sämtliche menschliche Kultur in den Wind zu schlagen? Die Schönheit dessen, was die Menschheit hervorbringt, nicht mehr zu bewundern? Es fällt sehr schwer, zu alldem nein zu sagen.

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