Satanstango
 

László Krasznahorkai

Satanstango

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Inhalt

Eine heruntergekommene Ansiedlung in Südostungarn. Keine Arbeit, keine Hoffnung, keine Zukunft. Ringsum Verfall, von strömendem Oktoberregen in tiefe Trostlosigkeit getaucht. Nur eine Handvoll Menschen sind geblieben und warten auf ein Wunder, das ihr Los zum Besseren wenden könnte. Eines Tages kommt einer und verheißt Erlösung: Irimias, ein ehemaliger Dorfbewohner mit dem Charisma eines Propheten. Er verspricht anderswo einen neuen Anfang, Arbeit und ein besseres Leben. Die Dorfbewohner können sich der Suggestionskraft seiner Verheißungen nicht entziehen, wenngleich sie ahnen, daß sie wie schon so oft in ihr Unglück rennen werden. Und richtig, Irimias ist ein Gaukler und Gauner, der, seinerseits den Zwängen eines übermächtigen Systems ausgeliefert, Spitzeldienste für die Polizei verrichtet. Während aus dem Mund eines Irren Warnlaute erklingen und rätselhaftes Glockengeläut das Dorf erzittern läßt, tanzen dessen Bewohner zur Feier ihrer bevorstehenden Befreiung in der Kneipe einen infernalischen nächtlichen Tango... Eine Parabel über das Versagen von Ideologien, über Indoktrination und Manipulation, über politische Hörigkeit und Spitzelwesen, über die Macht von Worten und das Unglück der Zeit.



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Bibliografie

Hardcover
Originalsprache: Ungarisch
Übersetzt von: Hans Skirecki

Preis € (D) 19,90 | € (A) 20,50
ISBN: 978-3-10-042228-6
lieferbar

250 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über László Krasznahorkai

László Krasznahorkai wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren. 1993 erhielt er für ›Melancholie des Widerstands‹ den Preis der SWR-Bestenliste. 1996 war er Gast des Wissenschaftskollegs Berlin. Bela Tarr verfilmte u.a. ›Satanstango‹ und ›Melancholie des Widerstands‹ als ›Werckmeisters Harmonien‹. Zuletzt erschien ›Krieg und Krieg‹, ›Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß‹. ›Seiobo auf Erden‹ wurde 2010 mit dem Brücke ...

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László Krasznahorkai
Foto: (c) Doris Poklekowski

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