Sigmund Freud

Schriften zur Krankheitslehre der Psychoanalyse

Schriften zur Krankheitslehre der Psychoanalyse
 

Sigmund Freud

Schriften zur Krankheitslehre der Psychoanalyse

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Inhalt

Freud hat einmal betont, die Psychoanalyse sei »nicht aus dem Stein gesprungen oder vom Himmel gefallen«. Vielmehr sei sie »auf einem engbegrenzten Boden erwachsen. Sie kannte ursprünglich nur das eine Ziel, etwas von der Natur der sogenannt ›funktionellen‹ Nervenkrankheiten zu verstehen, um die bisherige ärztliche Ohnmacht in der Behandlung derselben zu überwinden.« Um dem Leser von heute anschaulich vor Augen zu führen, daß Freuds Theorien und Konzepte tatsächlich in jahrzehntelanger sorgsamer therapeutischer Arbeit mit seelisch Kranken entwickelt und immer wieder revidiert worden sind, wird im vorliegenden Band eine Auswahl aus den Schriften zur Krankheitslehre vorgelegt. Die Texte, Klassiker des Freud-Oeuvres, stammen aus den Jahren 1895 bis 1924, reichen also bis in die voranalytische Zeit zurück.
Mit seiner Einleitung legt Clemens de Boor, selbst ein erfahrener und renommierter psychoanalytischer Kliniker, dem Leser für die Lektüre der einzelnen Aufsätze einen roten Faden in die Hand. Er vergegenwärtigt, wie Freud erst allmählich die Bedeutung des psychischen Konflikts bei der Verursachung neurotischer Leiden entdeckte und welche Rolle die Phantasien und die Angst im pathogenen Geschehen spielen. Die verschiedenen Krankheitsbilder mit ihren charakteristischen Symptomen gewinnen Kontur: zunächst die Aktualneurose, danach Konversionshysterie, Zwangsneurose, Phobie, Perversion, Psychose. Die schrittweise Entwicklung der allgemeinen und speziellen psychoanalytischen Krankheitslehre aus der Empirie wird nachvollziehbar.



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Bibliografie

Taschenbuch Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30
ISBN: 978-3-596-10444-4
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304 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
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Über Sigmund Freud

Sigmund Freud, geb. 1856 in Freiberg (Mähren); Studium an der Wiener medizinischen Fakultät; 1885/86 Studienaufenthalt in Paris, unter dem Einfluss von J.-M. Charcot Hinwendung zur Psychopathologie; danach in der Wiener Privatpraxis Beschäftigung mit Hysterie und anderen Neurosenformen; Begründung und Fortentwicklung der Psychoanalyse als eigener Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeiner, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassender Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.

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Foto: Archiv S. Fischer Verlag

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