Sigmund Freud Das Ich und das Es

Metapsychologische Schriften

Das Ich und das Es
 

Sigmund Freud Das Ich und das Es

Metapsychologische Schriften

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Freuds Genie bestand nicht zuletzt in einer doppelten Ausrichtung der Aufmerksamkeit: er war einerseits ein sinnenbegabter Beobachter noch des winzigsten 'konkreten' Details in den Mitteilungen seiner Analysanden und andererseits ein kühner Theoretiker, der zur Erklärung des Beobachteten ganz neuartige, hochgradig 'abstrakte' Modelle entwarf - die sogenannte »Metapsychologie«, also eine hinter das Bewußtsein führende Theorie des Seelenlebens. In chronologischer Reihenfolge präsentiert der vorliegende Band die zentralen metapsychologischen Schriften, darunter klassische Texte wie ›Zur Einführung des Narzißmus‹, ›Das Unbewußtes Jenseits des Lustprinzips‹.
Alex Holder führt dem Leser in seiner luziden Einleitung vor Augen, wie und warum Freud seine verschiedenen Theoreme (darunter die Triebklassifikation, das Modell des psychischen Apparates, die Auffassung von der Abwehr) zeitlebens immer wieder revidierte, wenn neue Beobachtungen dies erforderten. Ein Beispiel: Freud gab seine erste dualistische Triebtheorie, die den Sexualtrieben die Ich- oder Selbsterhaltungstriebe gegenüberstellte, zugunsten des Antagonis-mus zwischen Lebenstrieben und Todestrieb auf, weil die erste Klassifikation die klinischen Phänomene des Wiederholungszwangs, des Masochismus und Sadismus nicht zu erklären vermochte. Wie aktuell das Konzept des Todestriebs ist, wird deutlich, wenn man sich die immer bedrohlichere Tendenz der Menschen vergegenwärtigt, die eigenen natürlichen Lebensgrundlagen vollends zu zerstören.



Buch empfehlen

Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 10,95 | € (A) 11,30
ISBN: 978-3-596-10442-0
lieferbar

368 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Kulturwissenschaften

  • Julia Voss
»Darwins Jim Knopf«
  • Giorgio Agamben
»Was ist Philosophie?«
  • Werner Hamacher
»Sprachgerechtigkeit«
  • »Teilen und Tauschen«
  • Tilman Allert
»Latte Macchiato«
  • Karl-Heinz Göttert
»Luthers Bibel«
  • Bernd Stiegler
»Reisender Stillstand«
  • Andreas Kraß
»Ein Herz und eine Seele«
  • Klaus Zeyringer
»Olympische Spiele. Eine Kulturgeschichte von 1896 bis heute«
  • Klaus Zeyringer
»Fußball«
  • Arthur Schopenhauer
»Aphorismen zur Lebensweisheit«
  • Aristoteles
»Nikomachische Ethik«

Sachbuch

  • »Lesen gefährdet die Dummheit«
  • Monika Dommann
»Materialfluss«
  • Reinhold Messner

+
Ralf-Peter Märtin
»Tanzplatz der Götter«
  • Giorgio Agamben
»Höchste Armut«
  • Kris Sanchez
»Verschwinden Kalorien, wenn man sie mit Käse überbackt?«
  • Matteo Civaschi

+
Matteo Pavesi
»Großes Kino in 5 Sekunden«
  • Frido Mann

+
Christine Mann
»Es werde Licht«
  • Britt Collins
»Tabor, die kleine Straßenkatze«
  • Andreas Bernard
»Das Diktat des Hashtags«
  • Peter Modler
»Das Arroganz-Prinzip«
  • Julia Voss
»Darwins Jim Knopf«
  • Bernd Gieseking
»Gefühlte Dreißig – Ein Hoffnungsbuch für Männer um die Fünfzig«

Über Sigmund Freud

Sigmund Freud, geb. 1856 in Freiberg (Mähren); Studium an der Wiener medizinischen Fakultät; 1885/86 Studienaufenthalt in Paris, unter dem Einfluss von J.-M. Charcot Hinwendung zur Psychopathologie; danach in der Wiener Privatpraxis Beschäftigung mit Hysterie und anderen Neurosenformen; Begründung und Fortentwicklung der Psychoanalyse als eigener Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeiner, auch die Phänomene des normalen ...

Mehr über Sigmund FreudZur Autoren-Webseite

Sigmund Freud
Foto: Archiv S. Fischer Verlag

Mehr zu diesem Buch

Newsletter abonnieren
0 Artikel  0 €