Thomas Heams-Ogus 116 Chinesen oder so

116 Chinesen oder so
 

Thomas Heams-Ogus 116 Chinesen oder so

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Inhalt

Sie alle haben ein Schiff bestiegen, ihr Land verlassen, sich an die Ferne geklammert. In Italien sind sie von Bord gegangen, haben sich in Neapel oder Mailand ein Leben als Straßenhändler aufgebaut. Bis sie im Mai 1941 unter Mussolini verhaftet und in einem Bergdorf in den Abruzzen interniert werden: Alle Chinesen des Landes, 116 an der Zahl, werden plötzlich dafür haftbar gemacht, Staatsangehörige einer feindlichen Macht zu sein. In der Dorfkirche tauft man sie, abgeschottet von der Welt werden ihnen willkürlich Arbeiten auferlegt, Holz hacken, Unkraut jäten, ihres Schicksals harren. Bis der Moment kommt, indem es ihnen gelingt, in den Wäldern der Abruzzen unterzutauchen.
Das starke literarische Debüt von Thomas-Heams Ogus beleuchtet einen blinden Fleck der Geschichte. In eindringlich zurückgenommener Sprache holt er eine vergessene, wahre Begebenheit zurück in unsere Gegenwart.



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Bibliografie

Roman

Hardcover
Originalsprache: Französisch
Übersetzt von: Marlene Frucht

Preis € (D) 18,99 | € (A) 19,60
ISBN: 978-3-10-030212-0
lieferbar

176 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»höchst eindrucksvoller Roman. […] Ein unbedingt lesenswertes Erstlingswerk.«
Barbara Wegmann, Neue Osnabrücker Zeitung, 18.01.2014

»grandios und poetisch.«
Neue Presse Hannover, 26.10.2013

»Thomas Heams-Ogus hat einen tatsächlich unvergesslichen Roman geschrieben.«
Marko Martin, Die Welt, 04.01.2013



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Über Thomas Heams-Ogus

Thomas Heams-Ogus, geboren 1976, ist Molekularbiologe und forscht an der Pariser Universität AgroParisTech. »116 Chinesen oder so« ist sein erster Roman. Er wurde mit dem Preis der Bourse de la découverte Prince Pierre de Monaco ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Prix Goncourt du Premier Roman und des Prix Emmanuel-Roblès. Auf die Geschichte der Chinesen stieß Heams-Ogus in der Fußnote eines Geschichtsbuchs. Er lebt in Paris.

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Thomas Heams-Ogus
Foto: Patrick BOX/Opale/StudioX

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