Thomas Mann Herausgegeben von: Hermann Kurzke Dementi

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Thomas Mann Herausgegeben von: Hermann Kurzke Dementi

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Inhalt

Auch wenn er sich insbesondere in Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg mehrfach politisch zu Wort gemeldet hatte, stand Thomas Mann dem praktischen Alltagsgeschäft der Politik, wie er es hier ausdrückt, »vollkommen fern«. Seine Haltung und wie er diese beispielsweise in den ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ argumentierte, entsprang vielmehr einer abstrakten Sichtweise auf das Geschehen, das Mann eher als geistig-ästhetische Herausforderung verstand. Ab dem Frühjahr 1919 dokumentieren die Tagebücher zwar ein wachsendes Verständnis für bestimmte Aspekte des linken politischen Spektrums; eine gedankliche Kehrtwende um 180 Grad bedeutete dies allerdings nicht. Zumindest dementiert Mann in diesem Antwortschreiben an einen Leser mit Nachdruck Mutmaßungen der linksliberalen Deutschen Demokratischen Zeitung, die ihm eine Verbindung zur USPD nachgesagt hatte. Der Text wurde dort sowie in der politisch eher rechts orientierten Bonner Zeitung am 5. bzw. 6. April 1919 abgedruckt.



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Bibliografie

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Preis € (D) 0,99
ISBN: 978-3-10-400440-2
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7 Seiten,
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Über Thomas Mann

Die Herausgeber Hermann Kurzke, geboren 1943, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Mainz. 1999 erschien vonihm die Biographie ›Thomas Mann. Das Leben als Kunstwerk‹. Stephan Stachorski, geboren 1967 in Kaiserslautern, studierte Germanistik,Philosophie und Geschichte in Mainz. Er publizierte u.a. ›Fragile Republik. Thomas Mann und Nachkriegsdeutschland‹.Beide Herausgeber sind an der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe ...

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Hermann Kurzke
Foto: Angelika Stehle

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