Thorsten Nagelschmidt Arbeit

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

In einem Kreuzberger Hostel beginnt Sheriff seine Nachtschicht und fühlt sich mal wieder wie ein schlecht bezahlter Sozialarbeiter. Im Späti nebenan erlebt Anna den zweiten Überfall in diesem Jahr. An der Tür vom Lobotomy steht Ten und realisiert, dass ihm seine junge Familie durch seine Arbeitszeiten komplett zu entgleiten droht. Außerdem: Eine idealistische Notfallsanitäterin, eine zornige Pfandsammlerin und ein Drogendealer mit Zahnschmerzen, der sich fragt, ob er Freunde hat oder nur noch Stammkunden.
Thorsten Nagelschmidt hat mit »Arbeit« einen großen Gesellschaftsroman über all jene geschrieben, die nachts wach sind und ihren Job erledigen, während Studenten, Touristen und Raver feiern. Temporeich erzählt er von zwölf Stunden am Rande des Berliner Ausgehbetriebs und stellt Fragen, die man beim dritten Bier gerne vergisst: Auf wessen Kosten verändert sich eine Stadt, die immer jung sein soll? Für wen bedeutet das noch Freiheit, und wer macht hier später eigentlich den ganzen Dreck weg?



Buch empfehlen

Bibliografie

Hardcover

Preis € (D) 22,00 | € (A) 22,70
ISBN: 978-3-10-397411-9
lieferbar

336 Seiten, gebunden
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Pressestimmen

»[...] ein genialer Roman, der wie kein anderer des bisherigen Jahres unter die Oberfläche des urbanen Lifestyles blicken lässt.«
Björn Hayer, Wiener Zeitung, 27.06.2020

»Etwas Dokumentarisches und gleichzeitig rauschhaft-Musikalisches zeichnet diesen spannenden Gesellschaftsroman aus und erinnert darin an klassische Vorbilder wie „Berlin Alexanderplatz“ […].«
Anna Hartwich, NDR Kultur – Neue Bücher, 24.06.2020

»Autor Nagelschmidt [...] ist ein kluger Beobachter, der mit seinem unverblümten, rotzigen Stil einen Ton anschlägt, der dem Thema gerecht wird.«
Goslarsche Zeitung, 11.06.2020

»ein unwiderstehliches soziales Sittengemälde mit wirkungsvollen Bildern der nächtlichen Großstadt, der perfekte literarische Spagat zwischen "Berlin Alexanderplatz" und "Herr Lehmann"«
Gérard Otremba, Rolling Stone, 28.05.2020

»Eine Geschichte der Nacht - der Berlin-Roman der Stunde«
M. Hufnagl, Dresdner Kulturmagazin, 26.05.2020

»Der Autor überzeugt mit Insiderkenntnissen aus diversen Szenen, die er in explizite Beschreibungen münden lässt.«
Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung, 19.05.2020

»rasant im Tempo, raffiniert im Timing, stimmig in den Tonfällen«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 18.05.2020

»Nagelschmidt braucht nur ein Kapitel, um ein ganzes Leben zu erzählen. Und nur eine Nacht, um das Herz der Stadt schlagen zu lassen.«
Patrick Bauer, Süddeutsche Zeitung, 18.05.2020

»Der Autor überzeugt mit Insiderkenntnissen aus diversen Szenen, die er in explizite Beschreibungen münden lässt.«
Ulrich Steinmetzger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.05.2020

»„Arbeit“ ist ein Roman voller Abgründe und Nischen; er feiert das Dunkle der Metropole, indem er den Überlebenskampf schildert, das Scheitern und die kleinen Momente des Glücks.«
Ulrich Rüdenauer, Südwestrundfunk, SWR 2, 10.05.2020

»Ein großes Berlin-Kaleidoskop, dessen Lichter und Schatten noch lange leuchten.«
Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur, 07.05.2020

»Sein Berlin-Roman ist einer, der das Label mit Sinn füllt.«
Jan Jekal, taz, 04.05.2020

»Mit scharfem Blick wird die Allnacht jener thematisiert, die trotz zahlreicher Unterschiede leider eines gemein haben: die zerfressende Arbeit [...].«
Isabel Pinkowski, Subway, 01.05.2020

»Ein Gesellschaftsroman in gestochen scharfen Momentaufnahmen und Dialogen.«
Helmut Kuhn, Berliner Kurier/Berlinerin, 30.04.2020

»Der erste große Berlin-Roman des Jahrzehnts.«
Musikexpress, 29.04.2020

»In seinem großartigen Roman ›Arbeit‹ erzählt der Berliner Schriftsteller Thorsten Nagelschmidt von denen, die den Laden am Laufen halten«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 26.04.2020

»Man merkt, wie viel er sich mit dieser Thematik, dieser Arbeit in der Nacht auseinandergesetzt hat.«
Sally-Charell Delin, SR2, 06.04.2020



Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (dtspr.)

  • Arnold Stadler
»Rauschzeit«
  • Heinrich Mann

+
Thomas Mann
»Briefwechsel«
  • Miku Sophie Kühmel
»Kintsugi«
  • Michael Lentz
»Innehaben«
  • »Herzensfreundin«
  • Sarah Kuttner
»Kurt«
  • Ulrich Tukur
»Der Ursprung der Welt«
  • Ingo Schulze
»Peter Holtz«
  • Thomas Hürlimann
»Abendspaziergang mit dem Kater«
  • Peter Stamm
»Wenn es dunkel wird«
  • Peter Stamm
»Marcia aus Vermont«
  • Zsuzsa Bánk
»Weihnachtshaus«

Über Thorsten Nagelschmidt

Thorsten Nagelschmidt, geboren 1976 im Münsterland, ist Autor, Musiker und Künstler. Er ist Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter und veröffentlichte die Bücher »Wo die wilden Maden graben« (2007), »Was kostet die Welt« (2010) und »Drive-By Shots« (2015). Zuletzt ist von ihm der Roman »Der Abfall der Herzen« (2018) erschienen. Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin ...

Mehr über Thorsten Nagelschmidt

Thorsten Nagelschmidt
© Verena Brüning
hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €