W.G. Sebald Nach der Natur

Ein Elementargedicht

Nach der Natur
 

W.G. Sebald Nach der Natur

Ein Elementargedicht

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Der berühmte Meister des Isenheimer Altars Matthias Grünewald, der Naturforscher Georg Wilhelm Steller von der Bering‘schen Alaska-Expedition und der Autor selbst – was steckt dahinter, wenn Sebald diese unterschiedlichen Männer aus so weit auseinanderliegenden Jahrhunderten in einem »Elementargedicht« gegenüberstellt? Sein Thema ist die Unvereinbarkeit von Natur und Gesellschaft, die unweigerlich eine »lautlose Katastrophe« heraufbeschwört: die Naturzerstörung, welche längst im Gange ist. Dem hellsichtigen, fortschrittskritischen Beobachter beschert sie ein einsames, gedrücktes Dasein sowie die Utopie einer Natur, die den Menschen letztlich besiegen wird, um den Elementen, Pflanzen und Tieren wieder eine Existenz in Schönheit und Frieden zu ermöglichen. Sebald hat mit seinem der Natur, im weiteren Wortsinn aber auch allem Wesentlichen zugewandten »Elementargedicht« ein hochpoetisches Sprachkunstwerk geschaffen. Es macht uns mit den Lebensläufen dreier Männer vertraut, die den Konflikt zwischen Mensch und Natur auf jeweils eigene Weise schmerzlich empfunden haben.



Zur Leseprobe Buch empfehlen

Bibliografie

Taschenbuch

Preis € (D) 15,00 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-596-12055-0
lieferbar

104 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (dtspr.)

  • Arnold Stadler
»Rauschzeit«
  • Heinrich Mann

+
Thomas Mann
»Briefwechsel«
  • Thomas Mann
»Joseph und seine Brüder I«
  • Thomas Mann
»Joseph und seine Brüder II«
  • Josef Haslinger
»Mein Fall«
  • Thomas Hürlimann
»Heimkehr«
  • Annette Kolb
»»Ich hätte dir noch so viel zu erzählen««
  • Heinrich Mann
»Eugénie oder Die Bürgerzeit«
  • Franz Werfel
»Gedichte aus den Jahren 1908-1945«
  • Christoph Ransmayr
»Arznei gegen die Sterblichkeit«
  • Peter Stamm
»Marcia aus Vermont«
  • Anita Albus
»Sonnenfalter und Mondmotten«

Über W.G. Sebald

W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Zu seinen Werken gehören die Prosabände ›Schwindel. Gefühle‹, ›Die Ringe des Saturn‹, ›Die Ausgewanderten‹ und ›Austerlitz‹ sowie der Nachlassband ›Campo ...

Mehr über W.G. Sebald

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €