Wolfgang Hilbig Alte Abdeckerei

Alte Abdeckerei
 

Wolfgang Hilbig Alte Abdeckerei

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Inhalt

Diese Erzählung zieht den Leser hinein in einen geheimnisvollen Bezirk, der angesiedelt ist auf der Grenzlinie zwischen literarischer Imagination und politischer Realität: »Jenseits der Kohlenbahnlinie, südöstlich eines halb unbewohnten Dorfes, tief in der verwilderten Senke, direkt an einem Zaun begann das Gebiet, welches der Osten war, und man drang nicht ungestraft in diese Gegend vor.« Sein Held erforscht auf ausschweifenden Erkundungsgängen diesen Bereich, voller Ruinen, ausgelaugter Äcker und Industrieanlagen, obwohl er immer wieder von den Erwachsenen gewarnt wurde: Denn es haben sich dort »Fremde eingenistet, Leute aus Osteuropa, die hier den Krieg überstanden hatten... je östlicher, desto gefährlicher der Menschenschlag.« Es verschwinden Menschen nach denen niemand mehr fragen, über die niemand mehr reden darf, die von heute auf morgen zu Unpersonen werden, die aber in der Erinnerung nicht auszulöschen sind: »Ein Verschwundener zu sein, hieß, eine Legende zu sein, Kämpfe überstanden zu haben, von denen nur Schatten wußten.«



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Bibliografie

Erzählung/en

Hardcover

Preis € (D) 14,00 | € (A) 14,40
ISBN: 978-3-10-033608-8
lieferbar

118 Seiten, Leinen
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

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Über Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz bei Leipzig, gestorben 2007 in Berlin, übersiedelte 1985 aus der DDR in die Bundesrepublik. Er erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis, den Literaturpreis des Landes Brandenburg, den Lessing-Preis, den Fontane-Preis, den Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim, den Peter ...

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Wolfgang Hilbig
© Jürgen Bauer

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