Wolfgang Hilbig Grünes grünes Grab

Grünes grünes Grab
 

Wolfgang Hilbig Grünes grünes Grab

lieferbar
Bestellen Sie mit dem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Inhalt

Wolfgang Hilbigs vier Erzählungen beschreiben Deutschland vor, während und kurz nach der Wiedervereinigung, sprechen von erzwungenem Stillstand, von Aufbruch, Einkehr und Veränderung. Der Ich-Erzähler der Geschichte ›Fester Grund‹ kommt nicht über die Bahnhofsgaststätte hinaus – und setzt seine (Aus-)Reise deshalb in der Phantasie fort. In ›Er, nicht ich‹ macht sich der Schriftsteller C. mit einem Brief an die »regierende Verwaltung.« auf den Weg: Er spielt mit dem Gedanken, sich von seinem ungeliebten Staat einsperren und gegen »Lösegeld« ins Ausland bringen zu lassen. In der Titelgeschichte ›Grünes, grünes Grab‹ reist der Schriftsteller C. in seine Heimat, die er einige Jahre zuvor verließ. Doch der Heimkehrer steht vor verschlossenen Türen. Die vierte Erzählung, ›Die elfte These über Feuerbach‹ handelt von dem Schriftsteller W., der aus dem Westen zu einer Podiumsdiskussion über »Utopie« nach Leipzig anreist. Angesichts der neueröffneten Läden und Tankstellen in der Stadt erinnert er sich an die Forderung von Karl Marx, die Welt nicht immer neu zu interpretieren, sondern zu verändern – was nach dem Hinscheiden von Marx' Utopie auch tatsächlich geschieht ...



Buch empfehlen

Bibliografie

Erzählung/en

Hardcover

Preis € (D) 14,90 | € (A) 15,40
ISBN: 978-3-10-033616-3
lieferbar

152 Seiten, Leinen
S. FISCHER
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Buchtipps

Zeitgenössische Literatur (dtspr.)

  • Arnold Stadler
»Rauschzeit«
  • Heinrich Mann

+
Thomas Mann
»Briefwechsel«
  • Thomas Mann
»Joseph und seine Brüder I«
  • Thomas Mann
»Joseph und seine Brüder II«
  • Josef Haslinger
»Mein Fall«
  • Thomas Hürlimann
»Heimkehr«
  • Annette Kolb
»»Ich hätte dir noch so viel zu erzählen««
  • Heinrich Mann
»Eugénie oder Die Bürgerzeit«
  • Franz Werfel
»Gedichte aus den Jahren 1908-1945«
  • Christoph Ransmayr
»Arznei gegen die Sterblichkeit«
  • Peter Stamm
»Marcia aus Vermont«
  • Anita Albus
»Sonnenfalter und Mondmotten«

Über Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz bei Leipzig, gestorben 2007 in Berlin, übersiedelte 1985 aus der DDR in die Bundesrepublik. Er erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis, den Literaturpreis des Landes Brandenburg, den Lessing-Preis, den Fontane-Preis, den Stadtschreiberpreis von Frankfurt-Bergen-Enkheim, den Peter ...

Mehr über Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig
© Jürgen Bauer

Mehr zu diesem Buch

hundertvierzehn.de
0 Artikel  0 €