Unsere interessanten und spannenden Neuerscheinungen im März


Andrea Di Stefano – ›Tutto Bene - Ein Lago-Maggiore-Krimi‹

Pinienduft, Espresso und die Geister der Vergangenheit: Ein deutscher Ex-Polizist gerät am Lago Maggiore in seinen persönlichsten Fall.

Eigentlich hat Lukas Albano Geier sein Leben als Zeugenschützer in München hinter sich gelassen. An seinem geliebten Lago Maggiore widmet er sich der Musik. Im Hafen schaukeln die Boote, hinter den mittelalterlichen Dächern leuchtet himmelblau der See – doch hoch über dem Lago braut sich etwas Düsteres zusammen. Im Städtchen Maccagno wird eine Tote aufgefunden. Auf den Arm der Frau ist eine Telefonnummer geschrieben: die von Lukas Albano Geier.


Katie Hale – ›Mein Name ist Monster‹

»Ich habe beschlossen, sie Monster zu nennen. Sie soll eine Kämpferin werden, sie soll überleben, und so wird mein Name mit ihr überleben. Ich werde ihr beibringen, wie man das Land bestellt. Ich werde ihr meine Sprache beibringen, damit sie mich und die Welt versteht. Ich werde ihre Mutter sein und sie mein Monster.«

Während ihre Eltern starben und die letzten sicheren Städte zerstört wurden, hat eine junge Frau im Saatguttresor im arktischen Spitzbergen ausgeharrt und die Welt gemieden. Doch dort kann sie nicht bleiben. Auf ihrer Reise nach Süden wird sie an die Küste Schottlands angespült – und trifft auf ein verwildertes Mädchen. Für die beiden letzten Überlebenden einer versunkenen Welt ist es die Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch wie soll man seinen Weg fortsetzen, wenn es kein Zuhause mehr gibt? Wie soll man ohne Wurzeln wieder wachsen? Wie neues Leben säen einzig unter Frauen?


Peter Prange – ›Die Gärten der Frauen‹

Zwei Frauen zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Liebe

Konstantinopel, 1909. Fatima und Eliza leben in der verborgenen Welt des Harems. Während die eine die Gunst des Sultans ersehnt, strebt die andere nach Freiheit, nach einem Leben jenseits der Palastmauern. Dann zerbricht das Osmanische Reich – und außerhalb des Serails wartet auf die Freundinnen eine Welt, die fremd und gefahrvoll erscheint. Wie sollen sie sich darin behaupten? Werden sie eine Brücke schlagen zwischen Orient und Okzident, Tradition und Moderne? Und können sie ihre Freundschaft bewahren, wenn die Liebe zwischen sie tritt?

Der Roman erschien bei Droemer unter dem Titel "Der letzte Harem"


›Lesen gefährdet die Dummheit‹

Der Sammelband »Lesen gefährdet die Dummheit. Gedanken zur Demokratie« enthält die wichtigsten grundlegenden Texte zur Demokratie – ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema.
Mit klassischen Texten von Platon, Cicero, Immanuel Kant, John Stuart Mill und vielen mehr.
Anregende Lektüre und perfektes Geschenk für alle klugen Köpfe.


›Lesen gefährdet die Dummheit‹

Der Sammelband »Lesen gefährdet die Dummheit. Gedanken zur Freiheit« enthält die wichtigsten grundlegenden Texte rund um das Thema Freiheit – ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema.

Mit klassischen Texten von John Stuart Mill, Max Stirner, Denis Diderot, Friedrich Nietzsche, Søren Kierkegaard, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Montesquieu, Descartes, Thomas Mann, Karl Marx und Friedrich Engels.

Eine anregende Lektüre und ein perfektes Geschenk für alle klugen Köpfe.


›Lesen gefährdet die Dummheit‹

Der Sammelband »Lesen gefährdet die Dummheit. Gedanken zur Toleranz« enthält die wichtigsten grundlegenden Texte rund um das Thema Toleranz - ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema.
Mit klassischen Texten von Mark Aurel, Denis Diderot, Friedrich dem Großen, Voltaire, John Stuart Mill, Friedrich Nietzsche Arthur Schopenhauer und Thomas Mann.
Anregende Lektüre und perfektes Geschenk für alle klugen Köpfe.


Daniel Speck – ›Piccola Sicilia‹

Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

Ein sonniger Herbsttag auf Sizilien. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeug aus dem Meer. Die deutsche Archäologin Nina findet auf der Passagierliste ihren Großvater Moritz, der seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt - das große Geheimnis ihrer Familie. Überraschend begegnet Nina einer fremden Frau, die behauptet, Moritz' Tochter zu sein. Hatte er eine zweite Familie?

Tunis, 1942. Das bunte italienische Einwandererviertel »Piccola Sicilia«. Im Grandhotel Majestic begegnet der deutsche Soldat Moritz der faszinierenden Jüdin Yasmina und ihrer heimlichen Liebe, dem Pianisten Victor. Als die Nazis Victor gefangennehmen, riskiert Moritz alles, um ihm zur Flucht zu verhelfen. Doch durch seine Gefühle für Yasmina gerät er in ein schicksalhaftes Dilemma.

»Eine Familiengeschichte von drei Frauen voller Geheimnisse. Gefühlvolles Drama zwischen Deutschland, Sizilien und Tunis.“ ELLE

»Daniel Speck erzählt von einem Mann, seinen zwei Familien und vom Tunis der 40er Jahre, als drei Kulturen friedlich zusammenlebten.« Brigitte

»Eine fesselnde Geschichte, brillant erzählt.« Süddeutsche Zeitung


Ingo Schulze – ›Die rechtschaffenen Mörder‹

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Wie wird ein aufrechter Büchermensch zum Reaktionär – oder zum Revoluzzer? Eine aufwühlende Geschichte über uns alle.
Norbert Paulini ist ein hoch geachteter Dresdner Antiquar, bei ihm finden Bücherliebhaber Schätze und Gleichgesinnte. Über vierzig Jahre lang durchlebt er Höhen und Tiefen. Auch als sich die Zeiten ändern, die Kunden ausbleiben und das Internet ihm Konkurrenz macht, versucht er, seine Position zu behaupten. Doch plötzlich steht ein aufbrausender, unversöhnlicher Mensch vor uns, der beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein. Die Geschichte nimmt eine virtuose Volte: Ist Paulini eine tragische Figur oder ein Mörder?
Auf fulminante Weise erzählt Ingo Schulze von unserem Land in diesen Tagen und zieht uns den Boden der Gewissheiten unter den Füßen weg.


John Ironmonger – ›Der Wal und das Ende der Welt‹

Das Buch der Stunde, das Hoffnung uns macht!
Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

»Eine erstaunliche Vorwegnahme. Was sagt uns Autor John Ironmonger in seinem Roman sonst noch vorher?« Frankfurter Neue Presse
»Abenteuerlich und ergreifend.« Stern
»Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht?


Kai Meyer – ›Der Pakt der Bücher‹

Ein phantastischer Roman im viktorianischen London - Die Fortsetzung des Bestsellers DIE SPUR DER BÜCHER


Londons Straße der Buchhändler – Labyrinthe aus Regalen, Läden voller Geschichten auf vergilbtem Papier. Mercy Amberdale führt hier das Antiquariat ihres Stiefvaters und praktiziert die Magie der Bücher.
Als man sie zwingt, das letzte Kapitel des verschollenen Flaschenpostbuchs an den undurchsichtigen Mister Sedgwick zu übermitteln, gerät das Reich der Bibliomantik aus den Fugen. Vergiftete Bücher und nächtliche Rituale, ein magisches Luftschiff und ein mysteriöser Marquis reißen Mercy in einen Strudel tödlicher Intrigen. Denn wer alle Kapitel des Flaschenpostbuchs vereint, kann die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion niederreißen. Wenn Mercy ihre Gegner nicht aufhält, droht ihrer Welt der Untergang – und die Invasion der Antagonisten.


Kai Meyer – ›Die Spur der Bücher‹

Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London
von Bestseller-Autor Kai Meyer

London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.
Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.


Uwe Preuss – ›Katzensprung‹

In Dresden geboren, 1961. Opa ein urkundlich bescheinigter Hallodri. Oma macht aus jedem Einkauf einen Ausflug. Mit den Eltern für fünf Jahre nach São Paulo. Die hatten ihr eigenes System, danke. Kaufmännische Lehre in der Planwirtschaft: Ick stempel doch jetzt nicht die fünftausend scheiß Scheine! Lieber Gräber schaufeln in Löbtau. Arbeitsplatz ohne besondere Vorkenntnisse. Hauptsache kein Büro mehr. Im Kurort die erste eigene Wohnung. Katrin ist schon am Theater, absolut erstrebenswerte Arbeitszeiten. Aber die lassen mich ohne abgeleisteten Wehrdienst nicht an die Schauspielschule! Für ein langes Wochenende interniert von der Volkspolizei. Einfach so. Also Weihnachten ʼ84 in Prag in die deutsche Botschaft. Ausreise. Aber zum Karneval und für die Liebe wieder rein. Und schnell wieder raus. Später Akteneinsicht. Glück gehabt.


Mark Forsyth, Alain de Botton, Marion Brasch, Laetitia Colombani, Klaus-Peter Wolf, Ilija Trojanow, Peter Prange, Jörg Maurer, Jennifer Egan, Thorsten Nagelschmidt, Orkun Ertener, Daniel Speck, Hélène Gestern, Yann Martel, Valentin Groebner, Lize Spit, Lo

Was gibt es Schöneres, als unverhofft auf die große Liebe zu stoßen? Oder auf ungeahnte Lesefreuden?
Über das große Glück, das zu finden, wonach man nicht gesucht hat, schreibt Mark Forsyth in seinem charmanten und witzigen Essay, der zugleich eine Liebeserklärung an die gute Buchhandlung ist. Denn nur dort kann man zufällig genau das Buch entdecken, von dem man noch gar nicht wusste, wie sehr man es lieben wird.

Felicitas von Lovenberg hat bekannte Autorinnen und Autoren gefragt, welche Momente sie mit Buchhandlungen verbinden und diese Geschichte vom Glück, das in Büchern steckt, hier versammelt.

Mit Beiträgen von:
Alain de Botton
Marion Brasch
Laetitia Colombani
Jennifer Egan
Orkun Ertener
Hélène Gestern
Valentin Groebner
Yann Martel
Jörg Maurer
Thorsten Nagelschmidt
Lori Nelson Spielman
Peter Prange
Daniel Speck
Lize Spit
Ilija Trojanow
Klaus-Peter Wolf


Gerwin van der Werf – ›Der Anhalter‹

Gerwin van der Werfs Roman »Der Anhalter« nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise in die archaische Natur Islands und in das Herz einer Familie, die an ihren Geheimnissen zu zerbrechen droht.

Für Tiddo, Isa und ihren Sohn Jonathan soll es die Reise ihres Lebens werden, mit dem Wohnmobil durch Island. Schon immer hat es sie auf die mystische Insel gezogen. Nun endlich wird es was, muss es was werden – Tiddo erhofft sich von der Reise nicht weniger als die Rettung seiner Ehe. Doch dann nehmen die drei auf ihrem Roadtrip einen merkwürdigen Anhalter mit, der immer neue Gründe findet, um weiter mitzureisen. Der Fremde durchbricht die Zurückhaltung Jonathans, fasziniert Isa und fordert Tiddo heraus. Als das fragile Gleichgewicht der Familie endgültig zu kippen droht, sieht Tiddo in einer halsbrecherischen Fahrt zum Kratersee Öskjuvatn den einzigen Ausweg.
Wie weit geht ein Mensch, der Gefahr läuft, alles zu verlieren?

»Das schwarze Land ist kahlgeschoren, von Wind und tausend Wintern. Kein Lebewesen hat dort etwas zu suchen, selbst die toten Steine liegen gegen ihren Willen da.«

»Was für ein Erzähler, der van der Werf!« Trouw


Graeme Simsion – ›Das Rosie-Resultat‹

Nach den Nr.1-Bestsellern “Das Rosie-Projekt” und “Der Rosie-Effekt” geht es wundervoll weiter: Don Tillman, der Ehemann von Rosie und Nerd mit Herz, steht vor seinem größten Projekt.

Hudson, Don und Rosies Sohn, ist elf. In der Schule gilt er als Besserwisser, den keiner mag – ein richtiger Außenseiter. Auftritt Don: In dieser Frage ist er Experte, denn er hat schon sein ganzes Leben lang erfahren, was es heißt, Außenseiter zu sein. Und jetzt wird er Hudson seine Lösungen beibringen. In seinem Eifer zu helfen, sorgt Don für einiges Chaos. Und Hudson hat durchaus eigene Ideen, was ihm guttun könnte. Die Suche nach dem Glück führt zu überraschenden Resultaten …
Ein bewegender Familienroman, der große Fragen humorvoll stellt: Wie offen bin ich für Menschen, die anders sind?

“Temporeich, unterhaltsam, ehrlich und warmherzig.” The Guardian


Martin Hartmann – ›Vertrauen – Die unsichtbare Macht‹

Alle wollen es – Banken, Politik, Wissenschaft, das Internet und die Liebe: unser Vertrauen! Doch das Vertrauen steckt in der Krise, viele fühlen sich betrogen, von Medien, Parteien, Unternehmen.
Der Philosoph Martin Hartmann analysiert in einer inspirierenden Gegenwartsdiagnose, was dran ist an der Krise. Und entdeckt ein grundlegendes Dilemma: Wir preisen das Vertrauen, wir vermissen es und beklagen seinen Verlust. Doch viele haben Angst vor der Verletzlichkeit, die mit Vertrauen einhergeht. Neue Formen der Überwachung werden hingenommen, an scheinbar bestätigten Meinungen festgehalten. Das führt zu Konflikten, Unsicherheit und Stillstand. Grund genug für vertrauensbildende Maßnahmen!
Eine erhellende Lektüre, die verstehen hilft, was Vertrauen eigentlich ist und für unser Leben bedeutet. Martin Hartmann ermutigt uns, wieder mehr Vertrauen zu wagen – für ein besseres Miteinander.
Philosophie für alle!


Eva García Sáenz – ›Die Herren der Zeit‹

Der dritte Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken.

Vitoria im Baskenland. Wieder erschüttert eine Serie von Morden die Stadt. Sie folgen düsteren mittelalterlichen Ritualen. Inspector Ayala alias Kraken muss feststellen, dass die Verbrechen alle in einem geheimnisvollen historischen Roman beschrieben sind. Der Titel des Buchs lautet »Die Herren der Zeit«. Und auch mit Krakens eigener Vergangenheit scheint das Epos zusammenzuhängen. Ein höchst gefährlicher Fall, nicht nur für den Inspector, sondern auch für seine Familie.


Olivia Wenzel – ›1000 Serpentinen Angst‹

»Ich habe mehr Privilegien, als je eine Person in meiner Familie hatte. Und trotzdem bin ich am Arsch. Ich werde von mehr Leuten gehasst, als meine Großmutter es sich vorstellen kann. Am Tag der Bundestagswahl versuche ich ihr mit dieser Behauptung 20 Minuten lang auszureden, eine rechte Partei zu wählen.«

Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Wende und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum. Mit ihrem Freund sitzt sie an einem Badesee in Brandenburg und sieht vier Neonazis kommen. In New York erlebt sie den Wahlsieg Trumps in einem fremden Hotelzimmer. Wütend und leidenschaftlich schaut sie auf unsere sich rasant verändernde Zeit und erzählt dabei auch die Geschichte ihrer Familie: von ihrer Mutter, die Punkerin in der DDR war und nie die Freiheit hatte, von der sie geträumt hat. Von ihrer Großmutter, deren linientreues Leben ihr Wohlstand und Sicherheit brachte. Und von ihrem Zwillingsbruder, der mit siebzehn ums Leben kam. Herzergreifend, vielstimmig und mit Humor schreibt Olivia Wenzel über Herkunft und Verlust, über Lebensfreude und Einsamkeit und über die Rollen, die von der Gesellschaft einem zugewiesen werden.


Susanne Kaloff – ›Angst ist nichts für Feiglinge‹

Neulich erzählte mir eine Freundin, sie kenne das auch mit der Panik. Erst kürzlich sei sie in einem Fahrstuhl steckengeblieben. Aber das ist nicht das, was ich mit Panikattacke meine, sagte ich. Stell Dir vor, dass alles, was Du dort empfunden hast – die Enge, die Angst, dieses blanke Entsetzen, das Herzrasen, das Zittern, das Schwitzen, die wackligen Beine – bei Menschen mit Panikattacken aus heiterem Himmel kommt. Sie stecken also immer in einem inneren Fahrstuhl fest, es braucht keinen äußeren Anlass. Das ist der Unterschied.

Die beliebte Lifestyle-Journalistin Susanne Kaloff hat keinen Ratgeber geschrieben, sondern erzählt offen und unterhaltsam, wie es sich anfühlt, im Teufelskreis der Angst gefangen zu sein. Sie erzählt von der eigenen Ratlosigkeit und der ihrer Freunde und Familie, von Therapien, von der Angst vor der Angst, dem Scheitern und dem Triumph über die Angst. Susanne Kaloff macht Mut, und findet am Ende ihrer Reise heraus: Angst will dir nichts Böses. Im Gegenteil.


Delphine Perret – ›Björn und die weite Welt‹

Es ist Frühling! Überall summt und zwitschert es. Der Kirschbaum blüht. Björn und die anderen Tiere erzählen sich Geschichten im Wald. Dann finden sie ein Telefon unter dem Farn und bestellen Pizza. Aber manchmal genießen sie auch nur die laue Brise und das weiche Moos. Das ist eigentlich am schönsten.

Neue humorvolle Geschichten rund um Björn den Bären, die den Blick auf die wichtigen Dinge im Leben lenken.
Mit viel Herz und Witz illustriert von Delphine Perret.


Naoko Abe – ›Hanami‹

Die berührende Biographie des Engländers Collingwood »Cherry« Ingram, der Japans Kirschblüte rettete

Ihr Blick auf die Kirschblüte, im Japanischen »sakura«, wird nach der Lektüre ein anderer sein: Collingwood Ingram (1880-1981), ein junger Botaniker, reist 1902 von Großbritannien nach Japan, um dort neben Tokyo auch Berge und Wälder, geheime Palastgärten und Klöster zu erkunden. Vor allem aber ist er auf der Suche nach wilden Kirschbäumen, denen seine ganze Leidenschaft gehört. In der überhasteten Modernisierung Japans im 20. Jahrhundert werden diese jedoch rücksichtslos abgeholzt.
Ingram gelingt es, eine einzigartige Sammlung von Japans wertvollstem Kulturgut zusammenzutragen und nach England zu schmuggeln, um die Kirschblüten dort in einem bezaubernden Garten in Sicherheit zu bringen. Er schwört, diese Bäume einst ihrer Heimat zurückzugeben – ein Unterfangen, das ihn bis an das Ende seines hundertjährigen Lebens umtreibt.

In »Hanami« verbindet Naoko Abe kunstvoll die Biographie des englischen Exzentrikers mit der Geschichte Japans und der kulturellen Bedeutung der Kirschblüte, die sich in Kirschblütenfesten auf der ganzen Welt spiegelt. Ein faszinierendes Abenteuer der Reiseliteratur und ein spannendes Stück Zeitgeschichte für alle Fans des Naturewriting!


Uwe Kolbe – ›Imago‹

Neue Gedichte von Uwe Kolbe
Gibt es ein leichtes Sprechen, das nicht leichtfertig ist? Ein Sprechen, das Eifer und Zorn hinter sich lässt, ohne deshalb bequem zu werden? Ein Sprechen, das zu dem Überall von Information und Meinung ruhigere Seitenstücke bildet, Worte findet, mit denen Lebensfragen zu formulieren sind?
Ein Wanderer nimmt in Uwe Kolbes neuen Gedichten die Natur und den Himmel in sein Lied herein. Wie schon in seinen erfolgreichen »Psalmen« sind vor allem die gefiederten Begleiter allgegenwärtig: die Krähen und ihr Krakeel, die Amsel, ihr klagender Ton, der Bussard in seiner Höhe. Literarische Konvention verbindet sich dabei mit dem Wissen um das fragile Gleichgewicht des Planeten.
Fragil aber ist auch der Alltag von Ich und Du. Immer dann, wenn Uwe Kolbes Gedichte sich diesem Alltag nähern, werden sie dramatisch, und seine Verse müssen sich kraftvoll beim eigenen Zopf nehmen.


›Leselust im Frühling‹

Das Geschenkbuch mit Texten von Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang Goethe, Ricarda Huch und vielen anderen


Günter de Bruyn – ›Mein Brandenburg‹

Eines der schönsten Bücher über Brandenburg jetzt als prachtvolle Leinenausgabe

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Brandenburg und ein wunderbares Geschenk für alle, die sich für die Landschaft und Kultur Brandenburgs interessieren. Kein Autor nach Theodor Fontane kennt sich in diesem Kulturraum und seiner Geschichte besser aus als Günter de Bruyn.
1993 erstmals erschienen, erzählt »Mein Brandenburg« auf ebenso persönliche wie anschauliche Weise von den Menschen und Orten, die für Günter de Bruyns Heimat prägend waren und sind. Angereichert ist der Band mit vierzig beeindruckend schönen Schwarz-Weiß-Fotos der berühmten Fotografin Barbara Klemm.


Roberto Bolaño – ›Chilenisches Nachtstück‹

Eine packende Erzählung und eine brillante Meditation: die Geschichte eines Mannes, der bei allem dabei war und von nichts gewusst hat.

Das »Chilenische Nachtstück« ist ein radikaler Gegenentwurf zu Roberto Bolaños eigenem Leben. Während er unter Pinochet ins Exil geht und dort zu einem weltliterarischen Autor reift, kann sich Sebastián Urrutia Lacroix nicht von Chile lösen. Er ist Literaturkritiker, versteht sich als Künstler, ist aber auch Priester. Er liegt im Sterben und versucht in einer großen Suada, sein Leben zu rechtfertigen.

Und dieses Leben hat es in sich: es gibt homoerotische Neigungen, Romanzen und Literaturpäpste; um Pinochet und seine Generäle zu erleuchten, diskutiert er mit ihnen Marx. Während sich draußen die Demonstranten gegen Pinochet versammeln, liest er griechische Tragödien. Als der Militärputsch erfolgt und Allende tot ist, hält er kurz inne, »einen Finger zwischen den Seiten des Buchs, das ich las, und dachte: Welch ein Frieden.«

»›Chilenisches Nachtstück‹ gehört zu den ganz seltenen zeitgenössischen Büchern, die dazu bestimmt sind, einen festen Platz in der Weltliteratur einzunehmen.«
Susan Sontag

»Jedes Mal, wenn ich Bolaño lese, fühle ich mich inspiriert.«
Patti Smith


Charles Bukowski – ›Das weingetränkte Notizbuch‹

Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski: »Das weingetränkte Notizbuch« als kleine gebundene Ausgabe in der FISCHER Taschenbibliothek

Charles Bukowski war vielleicht der umstrittenste Skandalautor der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. ›Das weingetränkte Notizbuch‹ enthält eine umfangreiche Auswahl von lange verschollenen Texten Bukowskis, die er für Underground-Zeitungen, Literaturzeitschriften und sogar Pornomagazine schrieb. Die Erzählungen, Essays und Zeitungskolumnen aus seinem Nachlass zeigen Bukowski in seiner ganzen Meisterschaft.

»Der geniale Maulwurf hat uns weitere Texte hinterlassen, und sie sind Volltreffer – da kommen einem die Tränen.« Tom Waits

»Im ›weingetränkten Notizbuch‹ wird selbst dem Bukowski-Vertrauten noch so manch neuer Einblick gewährt.«
Jens Großkreuz, Badische Zeitung


Robert Gernhardt – ›Der kleine Gernhardt‹

Von Apokalypse bis Zahnarzt: Robert Gernhardts Autobiographie in Stichworten
Der Dichter und Zeichner Robert Gernhardt hat bis zu seinem Tod kontinuierlich in Schulhefte geschrieben und gezeichnet, die legendären »Brunnenhefte«. Aus diesem Fundus schöpfend, hat er noch zu Lebzeiten ein außergewöhnliches Buchprojekt begonnen: eine Autobiographie in alphabetisch geordneten Stichworten. Da Gernhardt das Werk nicht mehr selbst vollenden konnte, hat es die Herausgeberin Andrea Stoll mit weiteren Texten aus den »Brunnenheften« komplettiert. Entstanden ist so ein lebendiges Zeugnis von großer Tiefenschärfe und hellsichtiger Komik im unverfälschten Gernhardt-Sound. Ein Buch, mit dem wir Robert Gernhardt so nah kommen wie nie zuvor.


Victoria Holt – ›Die Braut von Pendorric‹

Cornwall, Schlossmauern und ein dunkles Geheimnis: ein Klassiker des Frauenromans von Bestsellerautorin Victoria Holt
Unsterblich verliebt sich die junge Favel in Roc Pendorric und folgt ihm auf seinen Landsitz nach Cornwall. Sie ist von dem verwunschenen Schloss mit seiner geheimnisvollen Ausstrahlung fasziniert. Doch bald hört sie Legenden, dass alle Frauen, die als Bräute nach Pendorric kommen, jung sterben mussten. Sind das nur Spukgeschichten? Was bedeuten die merkwürdigen Missgeschicke, die ihr widerfahren? Schwebt sie selbst in Gefahr?


Jan Wagner – ›Die Live Butterfly Show‹

Gedichte zum Abheben
Die Schmetterlinge, die Jan Wagner in diesem Gedichtband aus dem Netz holt und Loopings fliegen lässt, können auch Münchner Krähen sein, Marder im Blutrausch oder ein Biker aus Montana. Entscheidend ist: Sie fliegen. Welchen Gegenstand, welches Wesen Jan Wagner auch einfängt und poetisch verwandelt, er hebt damit die Gesetze der Schwerkraft auf, und unsere Wahrnehmung, unser Denken verlieren mit jedem gelesenen Vers an Trägheit. Mit jedem Band dagegen scheint Jan Wagner an Souveränität zu gewinnen, seine Virtuosität zeigt sich in der »Live Butterfly Show« als unbekümmerte Lust an der Freiheit in der Form, am Klang, die großen Spaß macht


Stefan Zweig – ›Die Welt von Gestern‹

In seinem autobiographischen Zeitgemälde blickt Stefan Zweig zurück in eine Welt voller Menschlichkeit, Kultur und Optimismus, die durch die beiden Weltkriege radikal in Frage gestellt wird. Der Zusammenbruch Europas zwingt den Autor schließlich ins Exil.
In dieser Ausgabe wird der Text durch umfangreiches Quellenmaterial neu erschlossen und kommentiert. Bezüge zur Biographie und zum Werk werden ebenso offengelegt wie die Verbindungen zu Zeitgenossen und politischen Ereignissen. Als Textgrundlage dient die Fassung des Erstdrucks von 1942. Diese vielseitige Edition von Oliver Matuschek bietet den idealen Zugang zu Stefan Zweigs im Exil entstandenen Erinnerungsbuch.


Jennifer Egan – ›Emerald City‹

Elf meisterhafte Stories. Das erste Buch von Pulitzer-Preisträgerin und Bestsellerautorin Jennifer Egan

Es ist die Sehnsucht, die die Menschen in Jennifer Egans brillanten Geschichten umtreibt. Die Sehnsucht nach Veränderung, nach Befreiung, nach Glück. Erfolglose Models und enttäuschte Ehefrauen, Wall-Street-Banker und Betrüger, orientierungslose Schulkinder und Drogendealer – alle vereint auf der Suche nach etwas außerhalb ihrer eigenen Erfahrungswelt. An exotischen Orten wie China und Bora Bora, dem kosmopolitischen Manhattan oder der vertrauten Vorstadt. »Emerald City« kreist um die unbegrenzten Möglichkeiten der Phantasie und die Abenteuer der Seele.


Elias Canetti – ›Ich erwarte von Ihnen viel‹

Elias Canetti bezeichnete sich selbst gelegentlich als schlechten Briefschreiber. Dessen ungeachtet ergibt der Schatz seiner Briefzeugnisse einen einmaligen Lebensroman. Knapp sechshundert Briefe an Freunde und Gefährten, Kritiker, Leser und Kollegen wie Theodor W. Adorno, Thomas Bernhard, Erich Fried, Marcel Reich-Ranicki oder Hilde Spiel führen durch ein einzigartiges Jahrhundertleben. Sie dokumentieren den Weg, den Canetti zurücklegte: vom Bohemien der literarischen Avantgarde über den Emigranten ohne sprachliche Heimat und den einzelgängerischen Philosophen bis zum erfolgreichen Autor und Nobelpreisträger. Zugleich erweist sich Canetti in seinen Briefen als Chronist des deutschsprachigen Literaturbetriebs, in dessen Mittelpunkt er nie stand – und auf den er vielleicht gerade deshalb so erhellende Schlaglichter werfen kann.


Charles Bukowski – ›Kaputt in Hollywood‹

Zum 100. Geburtstag des geliebten, gehassten Skandal-Autors Charles Bukowski in der FISCHER Taschenbibliothek: »Kaputt in Hollywood«

»Kaputt in Hollywood«, das sind apokalyptische Visionen, amerikanische Albträume, Protokolle der alltäglichen Hölle. Zehn Stories von einem Bukowski in Hochform: sehr realistisch, sehr brutal, sehr komisch.

»Charles Bukowski ist eine deutsche Underground-Sehnsucht: am Rhein geboren – in Hollywood verglüht.«
BILD


›Neue Rundschau 2020/1‹

Früher betraf das Aussterben nur die Seekühe und die Wale. Doch jetzt stehen ganze Arten und Gattungen vor dem Exitus. Und selbst die Insekten, die immer als die Gewinner der Evolution genannt wurden und die Erde nach uns besiedeln sollten, stehen vor dem Aus. »Nach der Natur« ist kein romantischer Rückblick auf eine Idylle, die wir so nie hatten, sondern ein dringlicher Appell. J. M. Coetzee plädiert für die Schließung der Schlachthäuser, Nancy Campbell berichtet vom Verschwinden des Eises und Robert Macfarlane von der Suche nach den alten Worten für die Natur, denn nur was wir benennen, können wir auch retten.


Klaus-Peter Wolf – ›Ostfriesenmelodie‹

Wenn Rupert mit der Schwiegermutter…
Es war einer dieser Nachmittage mit Erdbeerkuchen und Schlagsahne, einem wunderbar blauen Himmel, einem lauen Lüftchen, der nicht schöner hätte sein können. Wenn da nicht Ruperts nervige Schwiegermutter gewesen wäre, die sich zum Kaffee gleich selbst eingeladen hatte, und wenn es da nicht plötzlich einen fiesen Knall gegeben hätte. Der Knall war schnell erklärt: Aus heiterem Himmel hatte eine Möwe eine Hinterlassenschaft fallen gelassen, die ganz bestimmt nicht auf Ruperts Windschutzscheibe gehörte: ein menschlicher Finger. Und bei Ruperts Nachbarn, einem nervigen Musiklehrer, stand die Verandatür schon seit geraumer Zeit offen. Als Rupert sich dem Haus näherte, ahnte er Schlimmes. Und tatsächlich lag der Lehrer tot neben dem Klavier.
Eine Ermittlung der besonderen Art beginnt, denn noch glaubt Rupert fest daran, dass er ohne seine Schwiegermutter ermitteln kann. Kann er nicht!


›Schöne Ferien! Geschichten für die glücklichste Zeit des Jahres‹

Die ideale Urlaubslektüre

Sorrent im August: Ich habe nun zwei Wochen kein deutsches Wort gehört und kein italienisches verstanden. So läßt sich's mit den Menschen leben, alles geht am Schnürchen und jedes aufreibende Mißverständnis ist ausgeschlossen.
Karl Kraus


Kerstin Gier – ›Wolkenschloss‹

Ein magischer Ort in den Wolken. Eine Heldin, die ein bisschen zu neugierig ist. Und das Abenteuer ihres Lebens. Der neue Roman von Bestsellerautorin Kerstin Gier.

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.


Olivia Wenzel – ›1000 Serpentinen Angst‹

»Ich habe mehr Privilegien, als es je eine Person in meiner Familie hatte. Und trotzdem bin ich am Arsch. Ich werde von mehr Leuten gehasst, als meine Großmutter es sich vorstellen kann. Am Tag der Bundestagswahl versuche ich ihr mit dieser Behauptung 20 Minuten lang auszureden, eine rechte Partei zu wählen.«

Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Wende und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum. Mit ihrem Freund sitzt sie an einem Badesee in Brandenburg und sieht vier Neonazis kommen. In New York erlebt sie den Wahlsieg Trumps in einem fremden Hotelzimmer. Wütend und leidenschaftlich schaut sie auf unsere sich rasant verändernde Zeit und erzählt dabei auch die Geschichte ihrer Familie: von ihrer Mutter, die Punkerin in der DDR war und nie die Freiheit hatte, von der sie geträumt hat. Von ihrer Großmutter, deren linientreues Leben ihr Wohlstand und Sicherheit brachte. Und von ihrem Zwillingsbruder, der mit siebzehn ums Leben kam. Herzergreifend, vielstimmig und mit Humor schreibt Olivia Wenzel über Herkunft und Verlust, über Lebensfreude und Einsamkeit und über die Rollen, die von der Gesellschaft einem zugewiesen werden.

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