Literarische und belletristische Neuerscheinungen im Juli!


Lisa Harmann, Katharina Nachtsheim – ›WOW MOM‹

Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim, die Autorinnen des erfolgreichen Blogs STADT LAND MAMA nehmen in »Wow Mom« den Druck aus der Mutterschaft und zeigen: jede Mama ist die beste für ihr Kind!

Im Kreißsaal wird nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mama. Eine ganz neue Welt eröffnet sich – von Euphorie bis Wut, von Sorgen bis zum ganz großen Glück.
In dieser aufregenden Phase des Lebens ist jedes Gefühl erlaubt, die Unsicherheit gegenüber dem veränderten Körper, die Verzweiflung über den eigentlich besten Mann der Welt und die Tränen der Rührung beim Anblick des schlafenden Babys.
Was Du jetzt ganz besonders brauchst, sind andere Mütter, Menschen, die dich verstehen, dich trösten, dich entlasten. All das finden sie in diesem Buch - genauso wie Raum für deine ganz persönlichen Eindrücke und Erinnerungen.

Die Autorinnen nehmen die frischgebackene Mama an die Hand, bringen sie mit authentischen Anekdoten zum Lachen, lassen sie auf den Mitmachseiten chaotische Babynächte auf der Erschöpfungsskala festhalten und bestärken sie mit mutmachenden Geschichten. Ganz nach dem Motto: Wow, was du da leistest Mom!


Andrew Sean Greer – ›Mister Weniger‹

Pulitzer Prize 2018 für Andrew Sean Greers »Mister Weniger«

»Mister Weniger« ist eine schreiend komische Liebeskomödie, die sich nicht um Konventionen schert, ein Wundermittel gegen Liebeskummer und Trost für alle, die schon gemerkt haben, dass die Liebe manchmal seltsame Wege geht.

Der Schriftsteller Arthur Weniger hat von allem ein bisschen zu wenig. Wo anderen ein dickes Fell gewachsen ist, schmückt ihn bloß die zarte Schale eines Butterkrebses. Um sich vor der Hochzeit seiner Langzeitaffäre Freddy zu drücken, führt der arglose Weniger tapfer sein geschundenes Herz spazieren – New York, Berlin, Mexico City, Kyoto –, Hauptsache weg. Überall begegnet er der Liebe und nirgends läuft sie, wie sie soll. Doch erst die totale Schieflage rückt wieder alles ins Lot.

Eine erfrischend andere Liebeskomödie.


Jane Austen – ›Gefühl und Vernunft‹

Jane Austen gelang mit ihrem ersten großen Roman »Gefühl und Vernunft« ein Geniestreich – eine Geschichte, die die Leser bis heute nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Anziehungskraft ihrer Charaktere ist ungebrochen. Elinor und Marianne sind so gegensätzlich wie Schwestern es nur sein können: Während Marianne ihr Herz auf der Zunge trägt, macht die vernünftige Elinor innere Konflikte mit sich alleine aus und scheint kühl, wenngleich es in ihr brodelt. Nach dem Tod ihres Vaters mittellos geworden, müssen sich die beiden ihren Weg durch eine Gesellschaft bahnen, in der vor lauter Pflichten kaum Platz für wahre Sehnsüchte bleibt. Der Wunsch nach einer ehrlichen Liebe treibt sie dabei immer wieder auf Irrpfade …


Charles Bukowski – ›Aufzeichnungen eines Dirty Old Man‹

Die besten der Dirty Old Man-Kolumnen Bukowskis – mit einem Nachwort der Charles-Bukowski-Gesellschaft

»Ich habe hier Kolumnen aus annähernd 14 Monaten zusammengestellt. Ich hoffe, daß Ihnen das Zeug was sagt. Wenn Sie mir Geld schicken wollen, in Ordnung. Wenn Sie mich dafür hassen wollen, auch in Ordnung.« Charles Bukowski


Remo H. Largo – ›Das passende Leben‹

Lebe ich wirklich das Leben, das zu mir passt?
Das Lebenswerk des bekannten Entwicklungsforschers und Bestsellerautors (»Babyjahre«) Remo H. Largo – das befreiende Buch gegen Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Wachstumswahn.
Jeder wünscht sich ein erfülltes Leben. Doch so simpel es scheint, so schwer ist es, im Einklang mit sich und anderen zu leben. Meist gilt es, fremdbestimmt Erwartungen zu erfüllen. Remo H. Largo zieht die Summe seiner jahrzehntelangen Forschungen und Erkenntnisse und zeigt uns,

• welche Bedürfnisse und Kompetenzen unsere Individualität formen,
• wie wir unsere Stärken, Begabungen, aber auch unsere Schwächen leben können
• und was das »passende Leben« ausmacht.


Georges-Arthur Goldschmidt – ›Ein Wiederkommen‹

Paris ist seine neue Heimat. Endlich das Gefühl, aufgenommen zu sein. Aber vergessen hat Arthur Kellerlicht nichts: Erst zehnjährig wird er des Landes verwiesen, verurteilt, weil er als Jude geboren ist. Rettung findet er in einem Internat in den Savoyen, wo die Züchtigung zum Alltag gehört. Und weil sich der Heranwachsende des Lebens unwürdig fühlt, ist es nur richtig, dass er bestraft wird: für das Lesen unerlaubter Bücher, für das Entdecken des eigenen Körpers, ganz einfach dafür, dass es ihn gibt, dass er überlebt hat.

Kein Schreiben ist so existenziell wie das von Georges-Arthur Goldschmidt. Seine Romane und Essays sind einer der schönsten Existenzbeweise.

»Ich kenne kaum einen Autor, der so ein Deutsch schreibt, dass einem das Herz in den Kopf pocht. Und keinen, der jedes deutsche Wort so schrecklich bezahlt hat.« Herta Müller


Jane Austen – ›Mansfield Park‹

In Mansfield Park wächst die aus schwierigen Verhältnissen stammende Fanny Price bei ihrer wohlhabenden Tante und deren vier Kindern auf. Dort wird sie mehr geduldet als geliebt. Nur ihr Cousin Edward begegnet ihr mit Zuneigung. Doch das beschauliche Landleben gerät aus den Fugen, als die Londoner Bonvivants Mary und Henry Crowford auftauchen und mit ihren Kabalen und durchtriebenen Verführungskünsten alles auf den Kopf stellen. Eheversprechen werden aufgelöst und reihenweise Herzen gebrochen. Nur die stille Fanny durchschaut das Spiel.

Jane Austen, die Meisterin des wohltemperierten Dialogs, des nonchalanten Witzes und der scharfen Charakterzeichnung erweist sich in ihrem dritten Roman als gereifte Erzählerin auf der Höhe ihrer Kunst.

Nach ›Gefühl und Vernunft‹ und ›Stolz und Vorurteil‹ verleihen Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié auch ›Mansfield Park‹ einen frischen und modernen Ton. Mit einem Nachwort von Julika Griem.

»Die vollkommenste Künstlerin unter (uns) Frauen, eine Autorin, deren Bücher unsterblich sind…«
Virginia Woolf über Jane Austen


Philippe Sands – ›Rückkehr nach Lemberg‹

Der renommierte Anwalt für Menschenrechte Philippe Sands beleuchtet in seinem Buch das historische Entstehungsmoment der internationalen Menschenrechtsgesetze anhand seiner eigenen Familiengeschichte.
Als er eine Einladung nach Lemberg erhält, ahnt er noch nicht, dass ihn diese Reise um die halbe Welt führen wird. Er entdeckt die dramatische Geschichte seiner eigenen Familie, die im Zweiten Weltkrieg als Juden ermordet wurden. Und er stößt auf die Geschichte zweier Männer, die das moderne Völkerrecht prägten: Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin.
Als Juristen konzipierten sie angesichts der ungeheuren NS-Verbrechen während der Nürnberger Prozesse jene beiden Begriffe, mit denen seitdem der Schrecken benannt und geahndet werden kann: »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« und »Genozid«.
Meisterhaft verwebt Philippe Sands die Geschichte von Tätern und Anklägern, von Strafe und Völkerrecht zu einer kraftvollen Erzählung darüber, wie Verbrechen und Schuld über Generationen fortwirken.


Jane Austen – ›Stolz und Vorurteil‹

Der beliebteste Roman von Jane Austen – keiner wurde öfter verfilmt.

Seit vor 200 Jahren ›Stolz und Vorurteil‹ anonym erschien, wurde es gelesen und geliebt. Tausende Nächte vergingen über dieser Liebesgeschichte wie im Flug. Sie wurde verfilmt, zum Musical gemacht, und doch ist sie immer wieder neu: die Geschichte der stolzen Elizabeth und des Snobs Darcy, die schließlich ihren Standesdünkel überwinden.
Famos gelingt es den beiden gefeierten Übersetzern Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié, den lebendigen und heiteren Ton und die geschliffenen Dialoge Austens wiederzugeben. Entstaubt ist ein Meisterwerk zu entdecken – und man versteht, warum Darcy in ›Schokolade zum Frühstück‹ wiederkehrt: Er ist einfach zu köstlich!

Mit einem Nachwort von Felicitas von Lovenberg

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