Unsere neuen Sachbücher im Oktober



Peter Modler – ›Das Arroganz-Prinzip‹

So nicht, Mann! - Wie Frauen das Spiel um die Macht gewinnen
Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Bestsellers

Im Gegensatz zu Frauen nutzen Männer Sprache viel öfter als Machtinstrument, senden völlig andere Körperbotschaften und zeigen ein ausgesprochenes Revierverhalten. Diesen Machtdemonstrationen begegnet Frau am besten mit Arroganz – nicht als Lebenshaltung, wohl aber als effektives Werkzeug. Wie das konkret funktioniert, zeigt Peter Modler seit Jahren in seinen Arroganztrainings für Frauen, in denen typische Situationen aus dem Berufsleben nachgestellt werden. Seine erstaunlichen Erkenntnisse veranschaulicht Modler mit Hilfe zahlreicher Beispiele und Tipps, mit denen Frauen lernen, wie sie sich im Alltag besser durchsetzen können.


Andreas Bernard – ›Das Diktat des Hashtags‹

Öffentliche Debatten werden heutzutage per Hashtag geführt. Mit seiner Hilfe werden die Beiträge gebündelt und zugeordnet: Alles muss sich auf ein gemeinsames Schlagwort konzentrieren. Dieses Prinzip sorgt für eine stärkere Sichtbarkeit und Orientierung kollektiver Argumente, hat aber auch eine riskante und manchmal fragwürdige Konsequenz. Denn der Hashtag verstärkt formal genau das, was inhaltlich kritisiert wird: Differenzen verschwimmen und Unterschiedliches wird zu Gleichem. Zuletzt hat die #MeToo-Debatte dieses Problem sichtbar gemacht. In seiner pointierten Darstellung zeichnet Andreas Bernard die steile Karriere des Hashtags nach und zeigt überzeugend, wie unsere aktuellen Debatten durch ein Prinzip strukturiert werden, das so beiläufig wie mächtig geworden ist. Wer unsere öffentliche Diskussionskultur verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.


Britt Collins – ›Tabor, die kleine Straßenkatze‹

Bob, der Streuner hat jetzt einen Kollegen: Tabor, die kleine Straßenkatze

Michael King hat das Leben übel mitgespielt. So übel, dass er es eigentlich nur mit Alkohol aushält. Einen festen Wohnsitz hat er nicht mehr, sein stetiger Begleiter sind Sonne und Wind auf den Straßen Portlands. Doch in einer regnerischen Nacht findet er eine Katze, die hungrig und durchgefroren nach Unterschlupf sucht. Und es ist Tabor, die Katze, die diesen gebrochenen Mann rettet und ihm in den folgenden zehn Monaten, die die beiden gemeinsam auf der Straße verbringen, Hoffnung und Lebensfreude zurückgibt.


Daniel Hume – ›Die Kunst, Feuer zu machen‹

Wer nur auf einen Schalter drücken will, der kauft sich einen Elektrogrill. Allen anderen ist klar: Feuer machen ist ein echtes Handwerk für Könner, eine hohe Kunst. Jeder Handgriff muss sitzen. Kenntnis, Geschick, das richtige Material. Hier gibt es kein Irgendwie. Jahrtausendealtes Wissen, von einer Generation zur anderen weitergegeben und weiterentwickelt. Wie hypnotisiert starren wir in das Flackern eines Feuers und spüren die Energie und die Gefahr. Feuer muss beherrscht werden. Es zieht uns magisch an. Es führt zusammen. Es kann unser Leben retten. Je dringender wir allerdings ein Feuer brauchen, desto schwerer ist es zu machen. Nirgendwo sonst rächen sich Unerfahrenheit oder Selbstzufriedenheit so bitter wie beim Feuermachen.

Dieses Buch versammelt alles, was wir wissen müssen.


Bernd Gieseking – ›Gefühlte Dreißig – Ein Hoffnungsbuch für Männer um die Fünfzig‹

*** 50 ist auch nur 'ne Zahl, Mann … ***

»Der einzige wirkliche Nachteil: Ich kann auf dem Lottoschein nicht mehr mein Alter ankreuzen.«

»Ich benutze seit einigen Wochen Zahnzwischenraumbürsten. Alles wird weniger, wenn man älter wird, nur die Zahnzwischenräume werden größer. Andererseits ist man froh, dass man überhaupt noch Zahnzwischenräume hat. Das ganze Gerede vom Alter ist Quatsch, und trotzdem ist was dran.«
Der Buchautor und Kabarettist Bernd Gieseking weiß, wovon er spricht. Er hat die 50 hinter sich und kennt das Gefühl »Hälfte rum« ganz genau. Aber er weiß auch, dass noch ganz viel kommt.
Witzig und mit viel tiefgründigem Humor berichtet er von den Wünschen, Träumen und Zielen der Männer seiner Generation und gibt seinen Leidensgenossen Hoffnung. Denn es kommt letztlich nicht auf die Höhe des Flugs an, sondern darauf, überhaupt losgeflogen zu sein!
Ein Buch, das Männern Mut macht, wie ein guter Wein zu reifen.


Sarah-Jayne Blakemore – ›Das Teenager-Gehirn‹

Pubertät ist keine Krankheit – Zeit sie neu zu sehen!

Die Pubertät hat einen schlechten Ruf. Der Blick auf die Ergebnisse der Hirnforschung jedoch zeigt ein differenzierteres Bild. Sarah-Jayne Blakemore ist weltweit eine der führenden Forscherinnen auf diesem Gebiet und erklärt anschaulich, dass das typische Verhalten von Teenagern durch die Veränderungen verursacht wird, die das Gehirn in der Jugend durchmacht. Endlich verstehen wir, warum Teenager sich so merkwürdig verhalten, warum sie Risiken falsch einschätzen und dauernd am Smartphone hängen. Eine entlastende und erhellende Lektüre für alle Eltern und Erzieher, die zur Versachlichung beiträgt. Denn die Jugend ist eine Zeit der Chancen und der Möglichkeiten: Wir sollten sie feiern. Sie erzählt uns Fundamentales darüber, wer wir sind.

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