›Skip‹

In der Mitte seines Lebens macht der israelische Architekt Skip Landau eine Erfahrung, die er mit niemandem teilen kann: Eine innere Stimme ruft ihn an Orte, wo wenig später eine Katastrophe geschieht – ein Zugunglück in Paris, ein Flugzeugabsturz in Amsterdam. Offenbar soll er einzelne Sterbende auf ihrem schwierigen Weg in den Tod begleiten. Aber was soll, was kann er tun? Nicht viel mehr, als da zu sein und ihnen ein wenig Gesellschaft leisten, stellt er ernüchtert fest. Die Aufgabe, die er sich nicht ausgesucht hat, belastet seine Ehe und lässt die Familie in Tel Aviv fast auseinanderbrechen. Spät versteht er, dass er nicht nur die Sterbenden in den Tod, sondern auch seine Söhne ins Leben führen muss – und sich dazu.
Katharina Hackers großer und seit langem erwarteter Roman steht nicht in Beziehung zum Figurenkosmos der vorausgegangenen Romane ›Alix, Anton und die anderen‹ und ›Die Erdbeeren von Antons Mutter‹, sondern erschafft eine eigene Welt. Seine Schauplätze sind Paris, Tel Aviv, Amsterdam und Berlin, sein Thema aber ist universal: Wo ist unser Ort auf der Welt, wo ist unser Ort im Leben?

›Eine Dorfgeschichte‹

Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das »Teufelsgrab« am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt.

Katharina Hackers behutsame und eindringliche »Dorfgeschichte« hat ihren ganz eigenen Ton. In der dichten Darstellung der kleinen Welt des Dorfes stellt diese Autorin die Frage nach den großen Dingen – nach Geborgenheit und Einsamkeit, nach Liebe, dem Leben und dem Tod.

 

Pressestimmen zu ›Eine Dorfgeschichte‹

»Hacker nimmt den Leser mit aufs Land, aber ohne je kitschig oder romantisch zu werden. Auf jeden Fall ein zu empfehlendes Buch.«
Myra Wehbrink, belletristikcouch.de, Februar 2012

»atmosphärische Erinnerungspassagen. (…) Das verschleiernd Märchenhafte im Ton, in der Syntax bleibt und damit die Stimmung, die einen einhüllt wie ein samtenes Futteral.«
Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung, 31.1.2012

»Man sollte sich also nicht täuschen lassen von diesem kleinen schmalen Band. ›Eine Dorfgeschichte‹ ist Literatur pur: hoch verdichtet, anspielungsreich und von eigenwilligem poetischen Reiz.«
Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 25.1.2012

»Die behutsame und eindringliche Sprache funkelt von Einzelheiten. (…) Das Buch steht in der Tradition großer Dorfromane wie die von Oskar Maria Graf oder Peter Kurzeck, die vor allem durch ihre Genauigkeit bestechen. Eines der bisher besten Bücher dieser Autorin.«
Salli Sallmann, kulturradio, 12.1.2012

Hardcover

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»Skip«
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»Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen«
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Empfehlung des Lektorats

Katharina Hacker Überlandleitung

Kurz nach­dem Katha­rina Hacker für ihren Roman ›Die Habe­nichtse‹ im Jahr 2006 den Deut­schen Buch­preis erhielt, legte sie einen Band mit Gedich­ten vor, aus denen inten­sivste Wahr­neh­mung spricht: ›Über­land­lei­tung‹ ent­hält Pro­sa­ge­dichte, mit denen wir wie auf Zehen­spit­zen die Räume zwi­schen Ima­gi­na­tion und Rea­li­tät betre­ten, die Zei­ten zwi­schen Gegen­wart und Ver­gan­gen­heit – auch sprach­li­ches Neu­land.