Elizabeth Gilbert: City of Girls

City of Girls

Nur wer Liebe und Leidenschaft voll auskostet, bleibt sich selbst treu


Die Autorin des Weltbestsellers »Eat Pray Love«, schenkt uns mit ihrem Roman »City of Girls« eine »Hymne auf die Freuden des Lebens.« (Evening Standard)

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

Der Roman, von den Medien als betörender Mix aus Charme und Witz gefeiert, stand nach Erscheinen monatelang auf der »New York Times«-Bestsellerliste.

»Atemberaubend«
Lisa Taddeo, Autorin von »Three Women - Drei Frauen«

Ein Roman wie »Diamanten in Champagner.«
Washington Post

»Eine Sensation«
Cosmopolitan

»Das Buch des Sommers«
Elle

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Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Britt Somann-Jung

496 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-10-002476-3

Preis € (D) 16,99 | € (A) 17,50 | zum E-Book

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Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Britt Somann-Jung

496 Seiten
ISBN: 978-3-10-403652-6

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Ins Buch hineinlesen

Im Sommer 1940, als ich neunzehn Jahre alt und ein Dummkopf war, schickten meine Eltern mich zu Tante Peg, der eine Theaterkompanie in New York City gehörte. Ich war unlängst vom Vassar College freigestellt worden, da ich nie am Unterricht teilgenommen hatte und folglich durch sämtliche Prüfungen des ersten Studienjahrs gefallen war. Ich war nicht ganz so dumm, wie meine Zensuren vermuten ließen, aber es ist anscheinend nicht hilfreich, wenn man nicht lernt. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, weiß ich nicht mehr genau, was ich mit all der Zeit angefangen habe, als ich eigentlich im Unterricht hätte sitzen sollen, aber so wie ich mich kenne, war ich wohl schrecklich beschäftigt mit meinem Aussehen. (Ich erinnere mich noch, dass ich in jenem Jahr versuchte, eine »reverse roll« hinzubekommen – eine Frisur, die für mich ungeheuer wichtig und auch recht schwierig war, aber so gar nicht typisch Vassar.) Ich hatte meinen Platz am Vassar nie gefunden, obwohl es dort durchaus Plätze zu finden gab. [...] 

Sie schickten mich mit dem Zug nach New York – und was war das für ein phantastischer Zug. Der Empire State Express, direkt von Utica. Ein chromglänzendes Transportgeschoss für törichte Töchter. Ich sagte Mutter und Dad höflich Lebwohl, übergab mein Gepäck einem Träger und kam mir ziemlich wichtig vor. Die Fahrt verbrachte ich im Speisewagen, wo ich Malzmilch süffelte, Birnen in Sirup aß, Zigaretten rauchte und in Zeitschriften blätterte. Ich wusste, dass ich verbannt wurde, aber immerhin … mit Stil! Die Züge waren damals so viel besser, Angela. Ich gelobe, mich auf diesen Seiten nicht darin zu ergehen, dass zu meiner Zeit alles besser war. In meiner Jugend habe ich es gehasst, wenn alte Leute so rumjammerten. (Keinen interessiert’s! Keinen interessiert dein goldenes Zeitalter, du geschwätzige Ziege!) Und lass mich dir auch versichern: Ich weiß sehr wohl, dass vieles in den 1940er Jahren nicht besser war. Deodorant und Klimaanlagen zum Beispiel waren beklagenswert unzulänglich, weshalb die Leute stanken wie verrückt, vor allem im Sommer, und außerdem hatten wir Hitler. Aber die Züge waren damals zweifellos besser.

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Über Elizabeth Gilbert

Elizabeth Gilbert // Foto: Timothy Greenfield-Sanders
Elizabeth Gilbert, geboren 1969, wuchs auf einer Weihnachtsbaumfarm in Connecticut auf. Nach dem Studium in New York arbeitete sie u. a. als Journalistin für die »New York Times« und begann, Bücher zu schreiben. Das »Time Magazine« wählte sie unter die hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Der internationale Durchbruch kam 2006 mit ›Eat Pray Love‹, einem Weltbestseller, in dem die Hauptfigur Elizabeth auf Weltreise geht und zu sich selbst findet: Dolce Vita in Italien, Meditation in Indien und das Glück auf Bali. 2010 wurde ›Eat Pray Love‹ mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt. Elizabeth Gilbert lebt in New Jersey.