Das berührende Buch einer starken Frau und ihr Umgang mit ALS lässt uns bewusster leben

»Such dir einen schönen Stern am Himmel«

Das Schicksal trifft Nina Zacher aus heiterem Himmel. Mit Anfang 40 wird bei der vierfachen Mutter ALS diagnostiziert, eine Erkrankung, bei der der Körper langsam zerfällt, der Geist aber hellwach bleibt. Doch statt sich zurückzuziehen und auf den Tod zu warten, geht Nina Zacher an die Öffentlichkeit.
Zehntausende folgen der jungen Frau und Mutter von vier kleinen Kindern auf Facebook. Ehrlich und direkt schreibt sie über ihr Leben, ihr Leiden und ihr Sterben und beweist dabei ungeheure Stärke und Lebensmut. Bis kurz vor ihrem Tod teilt sie ihre Gedanken, und als sie sich fast nicht mehr bewegen kann, schreibt sie ihre Texte mit einem augengesteuerten Spezial-Computer.
Ihren größten Traum, ein Buch zu schreiben, kann sie nicht mehr verwirklichen. Doch ihr Mann erfüllt ihr diesen letzten Wunsch und löst damit sein Versprechen ein, den entschlossenen Kampf seiner Frau gegen die heimtückische Krankheit weiterzuführen.
So ist ein tiefberührendes Vermächtnis entstanden, das über den Tod hinausgeht. Für Karl-Heinz Zacher ist es ein Zeugnis ihrer unerschütterlichen Liebe, das ihm nun ermöglicht, die Familie in ein Leben ohne seine Frau zu führen. Und es ist eine tiefgründige Antwort auf die Frage, was am Ende wirklich zählt.

Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
272 Seiten, Klappenbroschur
FISCHER Taschenbuch, ISBN 978-3-596-70131-5

Leseprobe

Ab Mitte 2013, mit dem Auftreten erster elementarer Einschränkungen durch ihre ALS-Erkrankung, fing meine Frau an, ihre Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Zunächst nur für sich selbst, um zu verarbeiten, was ihr bei Diagnosestellung eröffnet worden war: dass ihr nur noch wenig Lebenszeit bleiben würde, und dass ihr Weg begleitet sein würde vom schmerzvollen Verlust ihrer gesamten motorischen Fähigkeiten. Sie langsam und unaufhaltsam vergehen würde. Die Brutalität dieser Nachricht, die Hoffnungslosigkeit, die Ausweglosigkeit und das Unabwendbare setzten bei Nina einen Prozess in Gang. Schonungslos stellte sie sich zahlreiche Fragen: »Was löst eine schnell verlaufende, tödliche Erkrankung in der Familie, in einer Partnerschaft aus, was passiert im persönlichen Umfeld? Was macht es mit einem selbst, wie fühlt man sich, was denkt man?«
Als sie anfing, ihre Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen, wurde ihr nach und nach bewusst, wie sehr sie andere mit ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken berührte und gleichzeitig zum Nachdenken über das eigene Leben anregte.

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Über Karl-Heinz Zacher + Dorothea Seitz

Karl-Heinz Zacher, geboren 1969. Noch zu Lebzeiten seiner Frau gründete der studierte Physiker die Initiative faceALS. Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern möchte er die medizinische Erforschung der Erkrankung vorantreiben - eine beispiellose private deutsche Initiative, von der »vielversprechende Erkenntnisse« (SZ) in der ALS-Forschung erwartet werden. Karl-Heinz Zacher betreibt das Ausflugsrestaurant »St. Emmeramsmühle« und lebt mit seinen vier Kindern Lola 6, Luke 9, Lenny 14 und Helena 16 in München.

Dorothea Seitz, Cross-Media Autorin aus München, ist seit 30 Jahren medial tätig. Bereits während des Studiums arbeitete sie als Moderatorin und Redakteurin bei diversen Radiostationen, bis sie 1991 zu »Antenne Bayern« wechselte. Dort leitete sie ab 1996 als Unterhaltungschefin die Programmgestaltung. 2001 gründete sie mit drei Mitgesellschaftern das Unternehmen Halle 5 Media GmbH und begann als Autorin und Editorin zu arbeiten.
Seit März 2012 publiziert sie als selbstständige Cross-Media-Autorin in den Medienformen Print, Audio, Video, Online und Bühne.
Sie ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins Nana – Recover your smile e.V., der kostenlose Schmink- und Fotosessions für an Krebs erkrankte Menschen anbietet.
2015 nahm Nina Zacher für ihr geplantes Buchprojekt zu ihr Kontakt auf, fertiggestellt wurde es gemeinsam mit dem Ehemann Karl-Heinz Zacher nach Ninas Tod.

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