Über Helga Cazas

Vita

Helga Treuherz, geboren 1920 in Steglitz bei Berlin als einzige Tochter eines jüdischen Kaufmanns, bricht 1936 wegen zunehmender antisemitischer Belästigungen den Schulbesuch ab. Auch der Wunsch nach Ausbildung zur Zeichnerin lässt sich nicht verwirklichen. Unter dem Druck der Verhältnisse emigriert sie 1938 mit ihrer Mutter nach Paris in der Hoffnung, den Vater nachzuholen. Nach Kriegsbeginn und Internierung durch die Franzosen entgeht Helga Treuherz der drohenden Deportation durch die Nazi-Behörden mit Glück und mancher List. Ihr Vater in Berlin wird jedoch denunziert, nach Theresienstadt deportiert und im Oktober 1944 in Auschwitz ermordet.
Nach der Befreiung von Paris durch die Alliierten sind die Sorgen freilich nicht zuende: Die Autorin wird von französischen Behörden mehrfach verhaftet – wegen Kollaborationsverdachts ...
Erst 60 Jahre danach war die Zeitzeugin imstande und bereit, ihr bewegtes Leben, das immer von Sehnsucht nach Freude und Glück bestimmt war, niederzuschreiben.

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