Heike Groos

Ein schöner Tag zum Sterben

Autobiographie/Memoir
Hardcover
Preis € (D) 18,95 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-8105-0877-5
lieferbar
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Buchdetails

Autobiographie/Memoir
272 Seiten, Geb.mit SU
Krüger Verlag
ISBN 978-3-8105-0877-5
lieferbar
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Inhalt

„Ich habe vergessen zu weinen, dort in diesen gewaltigen Bergen des Hindukusch. Und dann habe ich vergessen, wie man weint.“
Heike Groos, Oberstabsärztin in Kabul, Feyzabad und Kunduz im Auslandseinsatz für die Bundeswehr als Angehörige der ISAF-Truppen

Ein Knall zerreißt die flirrende Luft auf der Jalalabad Road in Kabul. Dann Stille. Für vier junge deutsche Männer wird der Weg zurück in die Heimat zur Todesfalle. Heike Groos, Bundeswehrärztin in Afghanistan, ist eine der ersten, die die verletzten Soldaten am Ort des Selbstmordanschlags versortgen. Wie Groos sind sie im Glauben an den humanitären Charakter ihres Einsatzes an den Hindukusch gekommen. Doch was die Soldaten, was die Ärzte erwartet, ist die erbarmungslose Realität eines Krieges. Wohin mit dem Schrecken, der Angst, dem Hass, den Bildern, die auch bleiben, wenn man der Hölle längst entkommen ist?

Pressestimmen

»Gewiss: Die Ärztin bietet keine Analyse der militärischen Verhältnisse. Dennoch gehört ihr Report auf die Schreibtische jener Politiker und Militärs, die noch immer versuchen, die Lage in Afghanistan zu beschönigen.«
Frank Grubitzsch, Sächsische Zeitung, 7.1.2010

»Ein sehr lesenswertes, aufrüttelndes Plädoyer, welches zum Nachdenken – nicht nur für Soldaten – anregt.«
If – Zeitschrift für Innere Führung, 1.7.2010

»Man sollte dieses Buch unseren Parlamentariern in die Hand drücken, bevor sie wieder über diesen Einsatz entscheiden.«
weberberg@web.de, 3.11.09

»Heike Groos schildert engagiert und ungemein offen, wie gefährlich die Mission am Hindukusch ist.«
Klaus von der Brelie, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 10.10.09

»Engagiert, sachlich und auch gefühlvoll beschreibt Heike Groos den Alltag der detuschen Soldaten […].«
Strategie&Technik, 1.10.09

»Im Chor der vielen Stimmen, die seit Wochen über den deutschen Afghanistan-Einsatz diskutieren, fehlt die Stimme der Soldaten weitgehend. Heike Groos hilft, diese Lücke zu schließen. Ihr Bericht ›Ein schöner Tag zum Sterben‹ wurde innerhalb von zwei Wochen nach seinem Erscheinen zum Bestseller.«Almut Engelien, RBB Kulturradio, 26.9.09

»Ein bewegendes Buch, das erste überhaupt, das über die Schrecken und die Leiden der deutschen Soldaten in Afghanistan spricht. Ein neues Thema für die Bundeswehr und - für uns alle.«
3sat Kulturzeit, 21.9.09

»Wie Heike Groos den Moment dieser Übergabe beschreibt [...] ist bemerkenswert, weil sie damit den Augenblick einer neuen Realität beschreibt, im Juli 2003 in Kabul. [...] Es gibt noch eine andere als neu erfahrene Realität, von der in Groos’ Bericht die Rede ist, wenn sie von der Schlaflosigkeit ehemaliger Kollegen erzählt, [...] von Depressionen und Angstzuständen, von Symptomen der Traumatisierung [...].«
Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.9.09

»In dem Buch ›Ein schöner Tag zum Sterben‹ berichtet Groos sehr offen über ihre ganz persönlichen Erlebnisse, die Traumatisierung, aber auch über den Alltag im Krisengebiet und über das Lagerleben. Sie gibt Einblicke in die Bundeswehr aus Sicht einer Frau, die verantwortlich ist für hundert junge Soldaten.«
Katrin Buchner, Stern.de, 9.9.09

»Ein Pflichtbuch für alle Befürworter und Verharmloser des Afghanistan-Krieges.«
Rüdiger Göbel, Junge Welt , 7.9.09

Über Heike Groos

Heike Groos, geboren 1960 in Gießen, verpflichtete sich nach dem Studium der Humanmedizin als Zeitsoldatin bei der Bundeswehr. Danach arbeitete sie als selbständige Notärztin und Allgemeinmedizinerin und zog fünf Kinder groß. Mit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2001 wurde sie erneut von der Bundeswehr rekrutiert und verbrachte insgesamt zwei Jahre als Oberstabsärztin in Afghanistan.

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Heike Groos
Foto: Jörg Steinmetz
Ein schöner Tag zum Sterben
 
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